7 Konsequenzen von Schlafmangel

· 23 Mai, 2017
Wenn du daran gewöhnt bist, wenig zu schlafen, ist deine Konzentration wahrscheinlich schlechter. Sogar an der Haut ist dies abzulesen, denn dadurch entstehen vorzeitig Falten.

Erfreust du dich an einem tiefen, erholsamen Schlaf? Oder glaubst du, dass deine Schlafgewohnheiten verbessert werden müssen, da du an Schlafmangel leidest? Was sind die Konsequenzen von Schlafmangel?

Berufliche Verpflichtungen und tägliche Aktivitäten führen sehr häufig dazu, dass die Schlafqualität unzulänglich ist und man zu wenig Zeit für die nächtliche Erholung hat.

Dies scheint in der heutigen Gesellschaft ganz normal zu sein, viele sind sich darüber gar nicht bewusst und messen dem Schlafmangel auch keine weitere Bedeutung bei.

Doch hast du dich schon einmal gefragt, welche Konsequenzen dieser haben kann? Die meisten vergessen, dass Schlafen gleich wichtig wie Essen, Wasser und Erholung ist!

Sich erholen und schlafen ist nicht dasselbe! Du kannst dich beim Fernsehschauen oder bei einer guten Lektüre erholen, doch in dieser Zeit schläfst du nicht.

Lies weiter, um zu erfahren, welche Folgen Schlafmangel mit sich bringen kann. Wenn du zu wenig schläfst, solltest du deine Gewohnheiten verändern und verschiedene Maßnahmen treffen, um diese negativen Konsequenzen zu verhindern!

Nervosität und Stress

Schlafmangel

Wenn der Körper in der Nacht ausreichend Erholung findet, können Muskelspannungen, die durch täglichen Stress entstehen, gelöst werden.

Eine der Konsequenzen eines Schlafmangels ist deshalb, dass sich Stress und Nervosität vermehren! Dies erschwert die tägliche Bewältigung aller Herausforderungen und Verpflichtungen.

Die Verbindung zwischen Körper und Geist ist sehr eng, wenn du dich nicht durch ausreichend Schlaf von Stress befreist, wirst du daran umso mehr leiden. 

Nervosität kann auch durch die chronische Freisetzung von Adrenalin entstehen, was sehr häufig vorkommt, wenn man über einen längeren Zeitraum zu wenig schläft.

Deshalb solltest du versuchen, ausreichend und tief zu schlafen.

Entdecke hier ein paar Tipps, die dir dabei helfen können: Wirksame Behandlungen gegen Schlafstörungen

Depression

Eine weitere Folge von Schlafmangel kann Depression sein, denn durch die fehlende nächtliche Erholung werden die Neurotransmitter beeinträchtigt.

Dadurch kann der Gemütszustand verändert werden. Deshalb solltest du dich bei schlechter Laune fragen, ob du ausreichend geschlafen hast. 

Vielleicht entdeckst du, dass dein schlechter Humor nicht auf widrige Umstände sondern auf einen Schlafmangel zurückzuführen ist.

Konzentrationsprobleme

Kopfschmerzen

Der Schlaf hat einen direkten Einfluss auf die Denkleistung und Lernfähigkeit. Eine der Konsequenzen eines Schlafmangels ist deshalb, dass diese kognitiven Prozesse beeinträchtigt werden.

Wenn du weniger als 7 Stunden geschlafen hast, werden deine Aufmerksamkeit, dein Wachzustand, dein logisches Denken und die Problemlösungsfähigkeit in Mitleidenschaft gezogen.

Folge davon ist, dass Lernen sehr schwer fällt.

Darüber hinaus spielt der Schlafzyklus eine wichtige Rolle in der Speicherung der Erinnerungen. Wer nicht ausreichend schläft, kann sich an das Gelernte nicht so gut erinnern. 

Übergewicht und Bluthochdruck

Melatonin ist ein Hormon, das den Hunger (Ghrelin) und das Sättegefühl (Leptin) reguliert.

  • Wenn man zu wenig schläft, steigen die Ghrelinwerte und Leptin wird reduziert. Das bedeutet, dass man mehr Hunger hat und die Gefahr für Übergewicht deshalb größer ist.
  • Außerdem betreiben Menschen mit wenig Schlaf meist weniger Sport, da sie sich oft müde fühlen. Auch die Gefahr, ungesunde Lebensmittel mit gesättigten Fetten und Zucker zu essen, ist bei Schlafmangel höher!

Wenn du noch mehr Gründe benötigst, um deinen Schlaf zu pflegen, solltest du wissen, dass bei Schlafmangel auch die Herz-Gefäß-Gesundheit leidet.

Wer nur 5 bis 6 Stunden schläft, läuft Gefahr, an Bluthochdruck zu leiden. Im Schlaf wird nämlich das Stresshormon kontrolliert und der Blutdruck ausgeglichen.

Probleme mit dem Immunsystem

Immunsystem

Während des Schlafes produziert das Immunsystem Zytokine, Antikörper und Zellen, die Infektionen bekämpfen. Dies ist notwendig, um Krankheitserreger wie Bakterien und Viren abzuwehren.

Eine der Folgen des Schlafmangels ist, dass dein Immunsystem sich in der Nacht nicht erholen kann und es ihm deshalb an Kraft und Vitalität mangelt.

Wenn du nicht ausreichend schläfst, ist der Körper nicht fähig, Infektionen abzuwehren und erkrankt deshalb häufiger.
Schlafmangel über einen längeren Zeitraum erhöht das Risiko für chronische Leiden, so zum Beispiel für Diabetes und Herz-Gefäß-Krankheiten.

Frühzeitige Hautalterung

Es machen sich auch noch andere Konsequenzen bemerkbar: Du stehst am Morgen mit dunklen Augenringen auf! Wenn du weniger als 6 Stunden schläfst, wird das Stresshormon Cortisol in großen Mengen freigesetzt.

Frauen, die schlecht oder wenig schlafen, bemerken häufig vorzeitige Alterungserscheinungen, wie beispielsweise Falten.

Cortisol fördert den Abbau von Kollagendeshalb wird deine Haut nicht mehr gesund strahlen und verliert an Geschmeidigkeit und Elastizität.

Wenn du eine schöne, gesunde Haut möchtest, dies jedoch mit kosmetischen Behandlungen nicht erreichst, ist es vielleicht an der Zeit, länger zu schlafen und vor 10 Uhr abends ins Bett zu gehen!

Vergiss nicht, dass sich die Haut zwischen 10 Uhr abends und 2 Uhr in der Früh regeneriert!

Pflege deine Haut! Gesichtsmaske aus Apfel, Trauben und Aloe gegen Falten

Vermeide negative Folgen aufgrund von Schlafmangel

Wenn du wenig schläfst, kennst du vielleicht bereits einige der genannten Konsequenzen.

Falls du daran leidest, solltest du deine Lebensgewohnheiten verbessern. Vielleicht brauchst du einfach ein bisschen mehr Schlaf, um dich wohler zu fühlen!

  • Goel, N., Rao, H., Durmer, J. S., & Dinges, D. F. (2009). Neurocognitive consequences of sleep deprivation. Seminars in Neurology. https://doi.org/10.1055/s-0029-1237117
  • Orzeł-Gryglewska, J. (2010). Consequences of sleep deprivation. International Journal of Occupational Medicine and Environmental Health. https://doi.org/10.2478/v10001-010-0004-9