6 wissenswerte Dinge über Osteoporose

Anfangs sind keine eindeutigen Symptome zu bemerken, erst wenn die Krankheit fortschreitet kommt es zu Knochenbrüchen, die auf Osteoporose aufmerksam machen. 

Es ist sehr wichtig, möglichst viele Dinge über Osteoporose zu wissen, denn diese Krankheit äußerst sich anfänglich nicht durch eindeutige Symptome und wird deshalb oft erst spät entdeckt.

Knochenschwund wird durch vielfältige Einflussfaktoren begünstigt, so spielen beispielsweise Umstände wie das Alter, Erkrankungen, Hormonmangel, Mangelernährung, Vitamin-D-Mangel, zu wenig Bewegung oder auch genetische Faktoren eine signifikante Rolle bei der Entstehung von Osteoporose.

Durch den Verlust von Knochenmasse wird die interne Mikrostruktur der Knochen geschwächt, was wiederum das Risiko für Brüche erhöht. Darüber hinaus können Entzündungen und starke Schmerzen entstehen.

Sehr viele Menschen leiden im Alter an Osteoporose, in manchen Fällen tritt diese Krankheit jedoch bereits in jungen Jahren auf. Dies kann beispielsweise auf Verletzungen oder ungünstige Lebensgewohnheiten zurückzuführen sein, die den Knochen schaden.

Viele wissen noch immer nicht, wie schwerwiegend sich diese Krankheit auswirken kann, denn anfangs sind meist keine Symptome zu spüren. Deshalb ist es grundlegend, möglichst viele Dinge über Osteoporose  zu erfahren, um so gut wie möglich vorzubeugen.

Falls du zu einer Risikogruppe gehörst, solltest du dich von deinem Arzt beraten lassen.

Anschließend erfährst du 6 wissenswerte Dinge über Osteoporose, über die jeder Bescheid wissen sollte.

1. Risikofaktoren

wissenswerte Dinge über Osteoporose

Zum Abbau von Knochenmasse kommt es, wenn zu wenig Kalzium und Vitamin D vorhanden sind, was insbesondere mit zunehmendem Alter schwerwiegende Konsequenzen haben kann.

  • Der Defizit an diesen Nährstoffen führt zum Verlust an Knochenmasse, was zwar mit zunehmendem Alter bis zu einem bestimmten Grad (ungefähr 1 Prozent pro Jahr) normal ist, jedoch gefährliche Folgen hat, wenn der Abbau über das Normalmaß hinausgeht. Dadurch kann es zu Knochenbrüchen und irreversiblen Schäden kommen.
  • Wie bereits erwähnt, können genetische Ursachen oder beispielsweise auch Hormonveränderungen dafür verantwortlich sein. 
  • Auch übermäßiger Tabak- und Alkoholkonsum wirken sich sehr schädlich auf die Knochengesundheit aus.
  • Wenn der Östrogenspiegel altersbedingt abnimmt (ab der Menopause), leiden die Knochen auch daran.
  • Wer an Anorexie oder Bulimie leidet, ist einem höheren Risiko für Osteoporose ausgesetzt.

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2. Symptome

Leider gehört Osteoporose zu den „stillen Feinden“ des Organismus, denn in der Anfangsphase sind keine eindeutigen Symptome vorhanden, erst wenn das Problem ernster wird zeigen sich diese.

  • Häufig wird die Krankheit erst dann erkannt, wenn es zu einem Knochenbruch kommt.
  • Frakturen können bei Osteoporose bereits bei leichten Verletzungen oder Stößen auftreten. Die Knochen verlieren ihre Tragfähigkeit und Funktion.
  • Bei Knochenschwund können Betroffene bis zu 5 cm an Körpergröße verlieren, was ein wichtiger Hinweis auf diese Krankheit ist.
  • Es kann auch zu Fehlhaltungen oder einer Krümmung des oberen Rückens (Rundrücken/“Buckel“) kommen. 

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3. Erkennung und andere wissenswerte Dinge über Osteoporose

Erkennung und andere wissenswerte Dinge über Osteoporose

Um Osteoporose zu erkennen, wird der mineralische Gehalt der Knochensubstanz gemessen. Dieser Wert wird als Bone Mineral Density (BMD) oder Knochendichte bezeichnet.

  • Die Messung kann schnell und einfach durchgeführt werden. Ein Röntgenbild mit geringer Strahlenbelastung ist bereits sehr aufschlussreich.
  • Darüber hinaus werden Wirbelsäule und Hüfte untersucht. 
  • Röntgenaufnahmen anderer Knochen sind meist nicht so genau und aufschlussreich, um eine Diagnose zu stellen.

4. Vorsorge gegen Osteoporose

Die Ursachen für Osteoporose sind vielfältig, doch mit gesunden Lebensgewohnheiten kann man die Gefahr für eine Erkrankung reduzieren.

  • Wichtig ist, die Aufnahme von Kalzium und Vitamin D zu garantieren, was durch eine entsprechende Ernährung erreicht werden kann.
  • Die National Osteoporosis Foundation (NOF) empfiehlt Erwachsenen die Einnahme von 1000 mg Kalzium pro Tag. Frauen über 50 und Männer über 70 sollten diese Menge auf 1200 mg erhöhen.
  • Natrium und gesättigte Fettsäuren sollten reduziert werden, da diese die Aufnahme von Kalzium hemmen.
  • Auch Magnesium spielt eine wichtige Rolle, um die Knochendichte zu erhalten.
  • Darüber hinaus ist tägliche Bewegung grundlegend, denn damit können die Knochen gestärkt und Koordination und Gleichgewicht verbessert werden.

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5. Medikamente gegen Osteoporose

Medikamente gegen Osteoporose

Verschiedene Arzneimittel können den Verlust von Knochenmasse bekämpfen und schwerwiegende Folgen, wie Knochenbrüche, verhindern.

  • Häufig werden Bisphosphonate verschrieben, um den Knochenschwund zu hemmen. Damit können osteoporosebedingte Knochenbrüche (insbesondere an Wirbelkörpern und am Schenkelhals) verhindert werden.
  • Darüber hinaus werden meist Nahrungsergänzungsmittel mit Kalzium und Vitamin D verabreicht, insbesondere wenn diese Nährstoffe aus der Ernährung nicht ausreichend aufgenommen werden können.
  • Behandlungen mit Östrogenen können Osteoporose vorbeugen und auch behandelnd bei Frauen in der Menopause sehr hilfreich sein.

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6. Nebenwirkungen medikamentöser Behandlungen

Zwar können Arzneimittel verschiedene Vorteile in der Behandlung von Osteoporose bringen, doch du solltest auch wissen, dass der Konsum über einen längeren Zeitraum unerwünschte Nebenwirkungen mit sich bringen kann. 

Dazu gehören beispielsweise folgende Beschwerden:

  • Gelenk- und Muskelschmerzen
  • Beeinträchtigung der Speiseröhre
  • Magenbrennen
  • Arrhythmie und Herzrasen

Andererseits muss erwähnt werden, dass die genannten Arzneimittel in ihrer Wirkung begrenzt sind. Das heißt im Klartext, dass spätestens nach 3 Jahren analysiert werden muss, wie wirksam und hilfreich diese waren, oder welche Nebenwirkungen aufgetreten sind.

Je nach Ergebnis der Untersuchung wird dann eine Pause eingelegt, denn wenn die Medikamente über einen längeren Zeitraum konsumiert werden, könnte dies gefährliche Konsequenzen nach sich ziehen. 

Wie auch bei anderen Krankheiten ist die richtige Vorsorge die beste und wichtigste Strategie, um gegen Osteoporose vorzugehen. Aus diesem Grund solltest du dich regelmäßig untersuchen lassen, um die Knochendichte zu überprüfen. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn du zur Risikogruppe gehörst.

Du bist jetzt über verschiedene wissenswerte Dinge über Osteoporose informiert, vergiss nicht, deine Ernährung gegebenenfalls umzustellen, dich regelmäßig zu bewegen und zu pflegen, um dieser Krankheit vorzubeugen!

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