6 Nahrungsmittel, die Cellulite produzieren könnten

Es gibt zahlreiche Produkte gegen Cellulite, doch du solltest nicht vergessen, dass auch die Ernährung eine große Rolle spielt und Orangenhaut fördern kann. Entscheide dich für gesunde Alternativen.
6 Nahrungsmittel, die Cellulite produzieren könnten

Geschrieben von Elena Martínez Blasco

Letzte Aktualisierung: 18. Juli 2022

Um die Cellulite zu bekämpfen, sind eine ausgeglichene Ernährung, viel Wasser, Bewegung sowie Anticellulitecremes usw. sehr wichtig. Es gibt viele Tipps, doch ebenso wichtig ist zu wissen, welche Nahrungsmittel Cellulite verursachen.

Anschließend erfährst du mehr über Nahrungsmittel, die du so gut wie möglich meiden sollten, um die Erscheinung von Orangenhaut zu verhindern oder diese zu reduzieren.

Weißer Zucker

Weißer Zucker liefert keine Nährstoffe, viele Ernährungsberater bezeichnen ihn als Gift. Er enthält nur leere Kalorien, die außerdem zu Cellulite und Übergewicht führen. Zucker erhöht das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu leiden und schadet den Zähnen.

Außerdem führt er zu Übersäuerung und entmineralisiert unseren Organismus, wodurch z.B. weniger Kalzium im Körper vorhanden ist, was Zähne und Knochen schwächt.

Einige gesunde Alternativen für Zucker sind: 

  • Panela
  • Bienenhonig
  • Zuckerrohr-Honig
  • Ahornsirup
  • Agavensirup
  • Melasse aus Cerealien (Reis, Gerste etc.)
  • Natürlicher Fruchtsirup (aus Äpfeln, Birnen etc.)
Salz

Tafelsalz

Insbesondere Tafelsalz sollte vermieden werden, da es sich um raffiniertes Salz handelt, das nur Natriumchlorid enthält und für Wassereinlagerungen, schlechte Durchblutung und folglich auch für Cellulite verantwortlich ist. 

Viel gesünder ist Meersalz oder Himalayasalz, die reich an Mineralien und Spurenelementen sind, die in kleinen Mengen für unseren Körper notwendig sind.

Eine andere Alternative, die sogar Wassereinlagerungen entgegenwirkt, ist Meerwasser. Sie können dieses in Reformhäusern, Naturkostläden und zum Teil sogar in Supermärkten kaufen und für Eintöpfe, Suppen oder zum Kochen von Reis oder Nudeln verwenden.

Frittiertes

Frittierte Nahrungsmittel enthalten viel Öl, das in vielen Fällen von schlechter Qualität ist. Wenn Fett zu sehr erhitzt wird, entstehen dabei giftige Substanzen, die meist in Zonen angesammelt werden, die von den Organen entfernt sind, um Risiken zu verhindern.

Wir empfehlen dir, die Speisen kurz anzubraten, zu dämpfen oder im Rohr oder Wok zuzubereiten. 

Alkoholische Getränke, die Cellulite produzieren

Alkoholische Getränke produzieren nicht direkt Cellulite, doch sie bewirken das Zusammenziehen der Blutgefäße in der Haut, was die Situation verschlimmert. Außerdem handelt es sich auch hier um leere Kalorien, die zwar dick machen aber keine Nährstoffe liefern, da sie in Zucker umgewandelt werden.

Alkoholische Getränke bewirken auch Wassereinlagerungen und vermehrte Fettablagerungen in bestimmten Zonen (Oberschenkel, Arme, Bauch und Po). Wähle natürliche Fruchtsäfte, Tee oder einfach Wasser statt Alkohol.

Raffinierte Lebensmittel

Lebensmittel mit raffiniertem Weißmehl sind nicht gut verdaulich und bewirken die Ansammlung von Giftstoffen im Organismus, die sich durch Cellulite, Hautunreinheiten usw. bemerkbar machen können. 

Außerdem verusacht Weißmehl Verstopfung. Deshalb empfehlen wir dir, Brot aus weißem Mehl zu vermeiden und auf Vollkornprodukte umzustellen (Reis, Pasta usw.). Auch zu Hause kannst due mit Vollkornmehl kochen und backen.

Auch wenn du auf Vollkornprodukte umstellen, solltest du nicht zu viele Kohlenhydrate einnehmen. Die Energie die diese liefern wird, wenn sie nicht verbraucht wird, als Reserve angelegt.

Ideal ist täglich eine ausgewogene Menge an Vollkorncerealien, Früchten, Gemüse und Eiweiß (tierisches und/oder pflanzliches) zu verzehren.

Fast Food

Fast Food (Gebäck, Hamburger, Pommes Frites, Sandwiches, Saucen, Fertiggerichte usw.) enthalten im Allgemeinen Zutaten, die Cellulite fördern. Sie enthalten raffiniertes Mehl, Zucker, Tafelsalz und Transfette, die sehr schädlich für unseren Organismus sind.

Es wurde nachgewiesen, dass diese das Risiko an Herzkrankheiten zu leiden erhöhen. Der Körper wird mit diesen Gerichten nicht mit ausreichend Nährstoffen versorgt, die meisten Substanzen werden direkt als Reserve angelegt, das heißt als Fett und Cellulite.

Außerdem wirken sie nicht sättigend sondern haben den gegenteiligen Effekt: es werden große Mengen benötigt, um zufrieden zu sein.

Das enthaltene Salz, der Zucker sowie künstliche Geschmacksverstärker machen süchtig und bewirken, dass der Körper nach mehr verlangt. So kann es zu Übergewicht kommen, was auch Cellulite fördert.

Fast-Food

Bilder zur Verfügung gestellt von judy, foilman und SteFou!

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  • Sánchez M., C. (2007). Exceso de sodio, un mal a largo plazo. [Magazine] Punto Vital. Available at: 148.228.165.6/PES/fhs/Dimension%20Educacion%20para%20la%20salud/Exceso%20de%20sodio.pdf

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