6 Ideen, um dein Stresslevel zu senken

29 März, 2017
Nicht nur mit unseren Ideen solltest du deiner Gesundheit zuliebe etwas gegen Dauerstress unternehmen

Sicher hast du auch Ideen, wie du dein Stresslevel senken kannst, jedoch hapert es oft an der Umsetzung.

Vielleicht sind unter unseren 6 Ideen zur Senkung deines Stresslevel welche dabei, die du für dich ausprobieren möchtest. Oder der Text gibt dir genug Kraft und Ansporn, endlich etwas dafür zu tun, damit es dir besser geht und du der Abwärtsspirale Stress entkommst?

Stress, die verharmloste Gefahr für die Gesundheit

Stress scheint heutzutage normal zu sein. Und die meisten unter uns verharmlosen sogar oft, welche Folgen Dauerstress für ihre Gesundheit haben kann.

Im Folgenden möchten wir dir einige Beispiele aufzeigen, zu denen ein hohes Stresslevel führen kann. Wir hoffen, dass dudadurch die Notwendigkeit erkennst, einige der Ideen gegen Stress auch wirklich  umzusetzen:

  • Viele Menschen, die an Depressionen erkranken oder unter depressiven Verstimmungen leiden, hatten vor dem Eintreten dieser seelischen Probleme Schlafstörungen oder durch Stress oder andere Ursachen bedingten Schlafmangel.
  • Auch unser Herz reagiert empfindlich auf Stress. Nicht immer führt es zu beidem, aber Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen stehen oft in Zusammenhang damit.
  • Stress macht hungrig und Appetit auf ungesunden Süßkram. Das liegt zum Teil daran, dass unserem Körper das Glückshormon Serotonin fehlt, beziehungsweise zu wenig davon zur Verfügung gestellt werden kann. Es entstehen daher Gelüste nach Serotonin-Ersatzstoffen, die z.B. in Schokolade zu finden sind.
  • Mangelnde Konzentration durch Stress führt zu langsameren Reaktionen, was insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten oder im Stadtverkehr zu einem erheblichen Risiko werden kann.
  • Auch das Immunsystem reagiert empfindlich auf Stress und wird geschwächt. Daher ist man in stressigen Zeiten besonders anfällig für Infekte.

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Ideen um dein Stresslevel zu senken

Wenn du den Grund kennst, warum du dich furchtbar gestresst fühlst – bis hin zur Angst – oder Panikattacke, dann kannst du gezielt dagegen etwas tun!

Meist stecken ganz einfache Dinge dahinter, die eigentlich kein Grund sein sollten, in solche Zustände zu verfallen:

  • Überforderung
  • Doppelbelastung in Familie und Beruf
  • seelische Krisen wegen Trauer
  • Trennung oder anderen emotionalen Belastungen
  • Erschöpfung während oder nach einer Krankheit 

Vielleicht helfen dir unsere Ideen weiter, um aus dem Teufelskreis auszusteigen:

Raus in die Natur, um dein Stresslevel zu senken

1. Gehe raus in die Natur

Aktuelle Forschungen haben bestätigt, was wir alle schon lange vermutet haben: ein Aufenthalt in der Natur beruhigt unsere Nerven und trägt wesentlich zur Erholung bei.

Mit „Natur“ ist damit nicht die Wiese zwischen zwei Wohnhäusern gemeint, sondern tatsächlich ein Aufenthalt im Wald oder zwischen Feldern und Wiesen. Ein naturbelassener Ort, an dem dein Auge keine Bebauung und keine Zeichen der Zivilisation wahrnehmen kann.

Denn dies beruhigt unser Inneres und füllt zusätzlich unsere Lungen mit sauerstoffreicher, gesunder Luft. Übrigens: auch der Anblick eines Lager- oder Kaminfeuers beruhigt die Nerven!

Freunde treffen, um dein Stresslevel zu senken

2. Triff dich mit Freunden

Freunde sind in der Lage, uns nicht nur vom Stress abzulenken, sondern in uns positive Emotionen zu wecken. Und dies wiederum kann Glückshormone ausschütten.

Dies senkt folglich dein Stresslevel und du entspannst, weil du deinen Kopf frei bekommst. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass negative Themen ausgeklammert werden.

Drehen sich die Gespräche unter Freunden um Probleme, Beschwerden, Ärger und Alltagssorgen, funktioniert die Sache mit den Glückshormonen allerdings nicht.

Unternehmt daher etwas zusammen, seid aktiv, geht raus in die Natur! Das entspannt dann gleich doppelt!

Mann meditiert am Strand und hat Ideen

3. Nimm dir die Zeit, dich zu entspannen

Es ist klar, dass du nicht jeden Tag Zeit dafür finden kannst, im Wald spazieren zu gehen oder mit Freunden etwas zu unternehmen.

Trotzdem solltest du dir jeden Tag die Zeit nehmen, um zu entspannen.

Wenn du jetzt behauptest, auch dafür keine Zeit zu haben, so ist es ganz einfach ein Problem deiner falsch gesetzten Prioritäten.

Wenn du für etwas keine Zeit hast, dann hast du dafür kein Interesse, denn was du wirklich willst, das schaffst du auch! Und wenn du dir dies selbst eingestehst, bist du schon einen Schritt weiter in deiner Stressbewältigung.

Schaffst du es dann noch, die gewonnene Zeit mit Entspannungstechniken, wie zum Beispiel Yoga oder Meditation zu füllen, bist du schon ganz weit vorne!

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4. Setze Rituale fest

Ein entspanntes Vollbad bei Kerzenschein und entspannender Musik, vielleicht ein Buch dazu, das Telefon ausgeschaltet, Zeit nur für dich.

Vielleicht auch Zeit für zwei, wenn du deinen Partner mit zum Entspannungsritual nehmen möchtest. Setze dafür einen festen Termin in deinem Kalender, beispielsweise, um mit einem Bad jeden Freitagabend um 19 Uhr die Arbeitswoche ausklingen zu lassen. Auf diese Weise läutest du ein entspanntes Wochenende ein.

Es muss kein Bad sein, du hast sicherlich weitere Ideen, die du zum Entspannungsritual werden lassen kannst: eine Lesestunde auf der Couch, ein Fußbad, ein Filmabend, Handarbeiten, …

Getreide

5. Iss gesund und ausgewogen

Magnesium wirkt auf die Synapsen der Nervenzellen ähnlich wie andere, verschreibungspflichtige Antidepressiva. In vielen Fällen wird es daher sogar von Ärzten zur unterstützenden Behandlung bei depressiven Verstimmungen empfohlen.

Und auch wer unter Stress steht hat einen erhöhten Bedarf an Magnesium. Lebensmittel mit hohem Magnesiumgehalt sind z.B.:

  • Vollkornprodukte
  • Mineralwasser, insbesondere Heilwasser (Etikettenvergleich lohnt sich immer!)
  • Leitungswasser mit ausreichender Wasserhärte
  • Leber
  • Geflügel
  • Fisch
  • Kakao
  • Nüsse
  • Kartoffeln
  • Spinat
  • Kohlrabi
  • Beerenobst
  • Zitrusfrüchte
  • Hülsenfrüchte
  • Bananen
  • Sesam
  • Milch und Milchprodukte

Außerdem solltest du auf genügend komplexe Kohlenhydrate achten. Komplexe Kohlenhydrate sind, grob gesagt, alle Stärkeprodukte.

Aus diesen komplexen Kohlenhydraten kann dein Körper das Glückshormon Serotonin selbst herstellen. Stelle deinem Körper also immer genug „Serotoninbausteine“ zur Verfügung, damit er dich gut vor Stress schützen kann!

Paar läuft im Wald und spricht über neue Ideen

6. Bewege dich

Sport und jegliche Form der Bewegung setzt ebenfalls Hormone frei, die dein Nervenkostüm stärken und Stress entgegen wirken. Dabei kommt es nicht auf die Intensität, sondern auf die Bewegung an sich, an. 

Findet diese auch noch draußen in der freien Natur und unter Freunden statt, so hast du alles richtig gemacht.