5 Gründe, warum du Wasser nicht aus Plastikflaschen trinken solltest

Wasser ist bekanntlich lebenswichtig: Es wirkt nicht nur angenehm erfrischend, sondern spielt auch bei allen Organfunktionen eine bedeutende Rolle. Viele Unternehmen haben Wasser deshalb zu einem Geschäft gemacht, wobei die Konsumenten schon seit Jahrzehnten betrogen werden. In der Werbung sind Slogans wie „9 von 10 Ärzten empfehlen dieses Wasser“ zu hören und zahlreiche Firmen versichern, dass das von ihnen verkaufte Mineralwasser gesünder als normales Leitungswasser ist. Auch wenn dies bei manchen Produkten der Fall ist, werden viele mangelhafte Wässerchen zu überhöhten Preisen angeboten.

Wasser in Plastikflaschen ist alles andere als umweltfreundlich, auch wenn die Industrie versucht, das Gegenteil zu beweisen. Viele preisen Projekte zur Wiederverwertung oder für das Recyclen der Flaschen, doch meist landen diese auf dem Müll und wirken stark umweltverschmutzend. Das heißt nicht, dass Leitungswasser 100% sicher ist, denn auch dies hängt davon ab, wie dieses verarbeitet wird, um für den menschlichen Konsum geeignet zu sein. Wir nennen dir in diesem Beitrag 5 Gründe, warum du nie wieder Wasser in Plastikflaschen trinken solltest.

Plastikflaschen sind nicht nachhaltig

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Wie bereits erwähnt, versucht die Industrie uns allen weis zu machen, dass Plastikflaschen biologisch abbaubar und umweltfreundlich wären. Diese werden jedoch aus Materialien hergestellt, deren Zerfall hunderte von Jahren dauert.

Es gibt zwar verschiedene Firmen, die versuchen, Plastikflaschen umweltfreundlicher zu machen, doch dies hat die Umweltbelastung nur minimal reduziert. In verschiedenen Studien wird bestätigt, dass mehr Plastikflaschen auf dem Müll als beim Recyclen landen. Außerdem zersetzen sich die „biologisch abbaubaren“ Flaschen lange nicht so gut, wie behauptet wird, meist werden sie einfach aus weniger Plastik produziert.

Das Wasser ist meist gleich wie Leitungswasser, aber teurer

Auch wenn auf der Flasche eine reine Quelle oder ein Fluss einer pazifischen Insel zu sehen ist, heißt das noch lange nicht, dass dieses Wasser 100% rein oder bester Qualität ist. Nur ein geringer Prozentsatz der abgefüllten Flaschen stammt aus Quellwasser. 

Ungefähr 25% des abgefüllten Wassers kommt aus der Leitung. Manche Firmen filtern das Wasser oder behandeln dieses mit UV-Licht, bevor es auf den Markt kommt, um es danach 100 Mal teurer als Leitungswasser zu verkaufen. Außerdem wurde in verschiedenen Untersuchungen festgestellt, dass abgefülltes Wasser Phthalate, Schimmelpilze, Mikrobien, Benzol, Trihalomethane oder sogar Arsen enthalten kann. Deshalb empfehlen Experten Leitungswasser, auch wenn dieses durch verschiedene Prozesse aufgearbeitet wird.

Oft enthält abgefülltes Wasser Schadstoffe

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Das für die Flaschen verwendete Plastik ist nicht nur für die Umwelt schädlich, es kann auch Krankheiten verursachen. Die Unternehmen verwenden zwar Bisphenol-A-freies Plastik, das weniger schädlich als andere Plastikarten ist. Das bedeutet jedoch nicht, dass diese keine chemischen Schadstoffe enthalten, die ins Wasser übergehen können, wenn die Flaschen über längere Zeit der Wärme ausgesetzt werden. Manche dieser Schadstoffe sind endokrine Disruptoren, auch wenn dies noch nicht wissenschaftlich erwiesen wurde.

Lokales Wasser ist eine gute Ergänzung zu organischem Essen

Organische Nahrungsmittel sind wieder sehr beliebt, da sie natürlich viel gesünder als pestizid- und schadstoffbelastete Produkte sind. Wenn du diese Nahrungsmittel mit Leitungswasser zubereitest, kannst du damit ebenfalls nachhaltige, gesunde Produkte fördern. 

Es gibt verschiedene Alternativen für abgefülltes Wasser

Um Geld zu sparen, gesünder zu leben und die Umwelt zu schonen, kannst du eine langlebige Trinkflasche verwenden, um das Wasser abzufüllen. Es gibt auf dem Markt verschiedenste Modelle. Auch für zu Hause gibt es unterschiedliche Möglichkeiten: Du kannst zum Beispiel einen Wasserkrug mit Filter kaufen, um das Leitungswasser zusätzlich zu filtern. Es gibt auch Filter, die direkt am Wasserhahn angebracht werden können, um die Wasserqualität zu verbessern.

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