10 einfache Tricks, um täglich Fett zu verbrennen

19 März, 2015
Vergiss nicht, dass das Frühstück für den Organismus ausschlaggebend ist, um den Stoffwechsel in Schwung zu bringen und mit dem Fettabbau zu beginnen. Außerdem liefert es ausreichend Energie, um vital in den Tag zu starten.

Es ist nicht schwer, in den Alltag ein paar kleine Veränderungen zu integrieren, um quasi automatisch  Fett zu verbrennen. Mit diesen Tipps kannst du eine Diät erfolgreich unterstützen oder ganz einfach dafür sorgen, dass du dein Gewicht hältst und Diäten der Vergangenheit angehören!

10 einfache Tricks, um Fett zu verbrennen

Wasser

Trinke mehr und das Richtige

Das Sättigungsgefühl tritt ein, wenn ein Rezeptor am Magen einen gewissen Füll- und Dehnungszustand registriert. Dabei ist es egal, ob dann im Magen nur Suppe schwappt oder Pommes liegen. Trinkst du also zu deinen Mahlzeiten, meldet dein Magen schneller „satt“ ans Gehirn. Getränke sind übrigens ab jetzt für dich immer kalorienfrei, alles andere sind Nahrungsmittel. Deinen Flüssigkeitsbedarf solltest du immer mit absolut kalorienfreien Getränken decken.

Verzichte auf Zwischenmahlzeiten

Fett kann nur verbrannt werden, wenn dein Blutzuckerspiegel nicht hoch ist. Dann nämlich, wenn keine Insulinausschüttung stattgefunden hat. Sobald du etwas Kalorienhaltiges zu dir nimmst, steigt der Blutzuckerspiegel, Insulin wird ausgeschüttet und die Fettverbrennung unterbrochen. Lässt du zwischen den Mahlzeiten vier bis sechs Stunden die Finger von jedweder Kalorie, kann dein Körper auch Fett verbrennen. Jede klitzekleine, auch noch so gesunde Zwischenmahlzeit (oder der Milchcafe) unterbricht die Fettverbrennung, weil Insulin ausgeschüttet wird.

Kaue gründlich

Vom Magen zum Hirn hat dein Körper eine buchstäblich „lange Leitung“. Gib dem Sättigungsgefühl also Zeit, auch im Hirn anzukommen. Kaue daher gründlich, denn jeder Bissen, der gut zerkleinert und reichlich eingespeichelt in deinem Magen landet, wird besser verdaut. Mache dir deine eigenen Regeln, zum Beispiel „jeden Happen 10x kauen“ oder „nach jedem Bissen eine kleine Trinkpause“ oder ähnliches. Isst du zu schnell, isst du über dein Sättigungsgefühl hinaus. Gibst du deinem Körper Zeit, „satt“ zu melden, isst du automatisch weniger.

Schlaf genugSchlafe genug!

Schlafmangel macht Appetit und Hunger. Wer ausgeschlafen is(s)t, greift weniger zu Snacks und Süßigkeiten. Außerdem hilft das Schlafhormon Melatonin bei der Verbrennung von Fett. Der Körper kann dies aber nur bei absoluter Dunkelheit bilden. Sorge also dafür, dass dein Schlafzimmer wirklich dunkel und nicht nur „abgedunkelt“ ist. Wenn du nachts aufstehst, versuche, kein Licht anzuschalten, das würde das Schlafhormon sofort zerstören. Lege auch dein Smartphone mit dem Glas nach unten neben das Bett, so kann kein Lichtschein vom Display deine Nachtruhe stören. Noch besser wäre natürlich, dieses wegen der Strahlung abzuschalten.

Gehe nicht mit vollem Bauch schlafen!

Zwischen der letzten Mahlzeit (den letzten Kalorien) und dem Zubettgehen sollten mindestens vier Stunden liegen. So hat dein Körper noch Zeit, vor dem Schlafen ein wenig von dem Fett durch Alltagsbewegungen zu verbrennen. Legst du dich mit vollem Bauch ins Bett, findet kaum eine Fettverbrennung statt. Denn jede Bewegung verbrennt zusätzlich Kalorien und somit Fett!

Ändere dein Abendessen

Wenn du Fett verbrennen möchtest, solltest du bei der letzten Mahlzeit des Tages darauf achten, dass sie „low carb“ ist, also viel Eiweiß und praktisch keine Kohlenhydrate enthält. Das mag am Anfang kompliziert klingen, aber wenn du jedes Mal die Inhaltstoffe der Lebensmittel, die du isst, genau unter die Lupe nimmst, wirst du schnell damit klar kommen. Zum Beispiel ein leckerer Kräuterquark mit Gurkensticks, ein Stück Fleisch mit Blattsalat, gegrillter Fisch mit Ofengemüse oder vielleicht eine Gemüsesuppe?

Ballaststoffe

Iss Ballaststoffe!

Ballaststoffe machen lange satt, weil sie den Blutzuckerspiegel nur langsam an- und wieder absteigen lassen. Bist du lange satt, fällt es dir automatisch einfacher, auf Zwischenmahlzeiten zu verzichten. Ballaststoffe stecken in Vollkornprodukten, Obst und Gemüse. Wenn Du Obst isst, versuche, die Schale (soweit essbar) nicht abzuschälen!

gesunde Küche

Mehr Obst und Gemüse!

Obst und Gemüse hat wenig Kalorien bei großem Volumen. Je mehr du davon isst, desto voller dein Bauch mit weniger Kalorien. Diesen Trick nennt man auch „Volumetrics“: voller Teller, voller Bauch, wenig Kalorien!

Fahrradfahren

Bewege dich mehr im Alltag

Es klingt abgedroschen, aber ist sonnenklar: Je mehr du dich bewegst, desto höher dein Kalorienverbrauch. Versuche daher, in deinen Alltag grundsätzlich mehr Bewegung zu integrieren. Es muss kein Marathon-Training sein, mit dem du ab heute beginnst, aber „auch Kleinvieh macht Mist“ und jede Art und Weise, in der du dich mehr bewegst, summiert sich am Ende des Tages auf. Die Tipps sind simpel: Suche dir beim Einkaufen den Parkplatz, der am weitesten vom Eingang entfernt ist. Steige auf dem Weg zur Arbeit und zurück eine Station früher aus. Nutze bei gutem Wetter grundsätzlich – wenn möglich – das Fahrrad. Verbiete dir Aufzüge. Trage den Müll „im Alleingang“ raus – nicht, wenn du sowieso aus dem Haus müsstest. Laufe in der Mittagspause über Umwege zum Essen. Gehe beim Telefonieren spazieren oder auf und ab. Dir werden sicherlich noch mehr Ideen kommen, wenn du nur einmal damit beginnst!

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Laufe schneller

Wenn du läufst, laufe schneller. Neudeutsch würde man wohl „walking“ sagen, aber erhöhe einfach dein Schritttempo bei deinem Weg zur (übernächsten!) Bushaltestelle, beim Weg zum Bäcker, auf dem Nachhauseweg. Das bringt den Kreislauf in Schwung und die Fettverbrennung auf Trab!

 

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