Zu viele Gedanken und die Konsequenzen

· 28 Dezember, 2018
Zu viele Gedanken können uns aus dem Gleichgewicht bringen, deshalb ist es gut zu lernen, wie man diese stoppen kann und sich darüber bewusst wird, dass die Sorgen nur im Geist stattfinden.

Viele Menschen denken zu wenig, andere zu viel. Keines dieser Extreme ist positiv, denn auch zu viele Gedanken können schwerwiegende Folgen nach sich ziehen.

Gehörst du auch zu denen, die sich immer über alles viel zu viele Gedanken machen? Kannst du manchmal nicht einschlafen, weil deine Gedanken immer in deinem Kopf kreisen?

Zu viel Denken kann zu den schlimmsten Feinden werden, deshalb ist es gut, diese ungute Gewohnheit näher zu betrachten.

Zu viele Gedanken halten dich vom Experimentieren ab

Menschen, die über alles zu viel nachdenken, verbringen viel mehr Zeit mit ihren Hirngespinsten als in der Wirklichkeit. Alleine aus Trägheit verbringen wir viel mehr Zeit in Gedanken, das kann nicht verhindert werden.

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Doch viele Menschen flüchten geradezu in eine Gedankenwelt und erleben wahrhafte geistige Abenteuer. Und wo bleibt das wirkliche Leben? Warum setzen sie ihre Gedanken nicht in die Praxis um?

In Wahrheit ist ihr Leben langweilig und es fehlt ihnen an Erfahrungen, denn sie trauen sich nicht, ihre Gedanken in Wirklichkeit zu verwandeln. Vielleicht ist die Angst zu groß. Doch wovor?

Wer zu viel nachdenkt, verliert das Gefühl für das Hier und Jetzt. Vielleicht sinnst du Erinnerungen nach und träumst von einer vielversprechenden Zukunft, doch verlierst dabei die Gegenwart. Das macht keinen Sinn.
Zu viele Gedanken behindern das tatsächliche Leben und führen zu Passivität. Es ist wichtig, deine Gedankenreisen in die Wirklichkeit umzusetzen, in eine wahre Erfahrung.

Gedanken und Sorgen

Personen, die zu viel denken, haben noch ein weiteres, viel verbreitetes Problem: Sorgen!

Wer nämlich zu viel nachdenkt, hat Sorgen, um die Vergangenheit oder um die Zukunft, aufgrund verschiedener Situationen oder Mitmenschen. All dies führt dazu, dass du in einen Strudel gerätst, aus dem du nur noch schwer entkommst.

Manchmal sind wir uns nicht darüber bewusst, dass wir uns um Dinge sorgen, denen wir gar keine Aufmerksamkeit schenken sollten. Vielleicht ist die Unsicherheit daran schuld.

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Ist es dir schon einmal passiert, dass du eine Situation immer wieder aufs Neue durchlebt hast? Ein Satz, den du einem Freund gesagt hast, eine Situation, in der jemand wütend wurde. Du kehrst immer wieder zu dieser Szene zurück und denkst daran, wie sich diese Situation anders hätte entwickeln können.

Die Vergangenheit immer wieder zu durchleben macht keinen Sinn, du kannst sie nicht verändern. Deshalb ist es auch sinnlos, sich darüber Sorgen zu machen. Viel intelligenter ist, die Gegenwart zu leben und nach vorne zu gehen.

Empfehlungen die helfen, sich weniger Gedanken zu machen

Wenn du dein ganzes Leben lang ständig alle deine Handlungen und Schritte analysierst, solltest du schnellstmöglich damit aufhören.

Es gibt verschiedene Tricks, die dabei nützlich sein können, da sie dir helfen unnütze Gedanken zu stoppen:

  • Sprich mit einem Freund: So kannst du verhindern, dass deine Gedanken sinnlos abschweifen. Erzähle ihm deine Sorgen, um Zweifel auszuräumen und zu verhindern, dass du zu lange über eine Situation nachdenkst, die wahrscheinlich gar keine Hauptrolle verdient hat.
  • Schreibe deine Gedankenspaziergänge auf: Führe ein Tagebuch, um deine Sorgen loszuwerden und auszudrücken, was du fühlst. So kannst du dich auch von Gedanken befreien, die dich belasten und diese aus einer anderen Perspektive betrachten.
  • Ablenkung ist jetzt gefragt: Du kannst etwas machen, das dir Spaß bereitet oder dich besonders interessiert. Ablenkung wird dir helfen, von den Gedanken abzukommen, die in deinem Gehirn kreisen. Manchmal denken wir zu viel über gewisse Dinge nach, weil wir zu viel freie Zeit haben.
  • Werde dir bewusst über deinen Zustand und sage dir „es reicht jetzt“: Wenn du weißt, dass du nicht aufhören kannst, an deine Sorgen zu denken, musst du dich dazu zwingen, um aus dem sich wiederholenden Gedankenmuster zu entkommen. „Es reicht“ kannst du selbst zu dir so oft wie nötig sagen.
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Hast du dich auch schon auf unsinnigen Gedankenspaziergängen entdeckt? Manchal messen wir Dingen oder Situationen viel mehr Bedeutung bei, als sie sich verdienen.

Die Tatsache, dass ein Freund nicht so viel wie normalerweise spricht, dass du glaubst dass er dich eigenartig anblickt, kann auch deiner Vorstellungskraft entspringen. Spinne nicht zu viele Gedanken und du wirst dir weniger Sorgen machen.

Viele Sorgen entspringen nur deiner eigenen Gedankenwelt!

  • Matsumoto, N., & Mochizuki, S. (2018). Why do people overthink? A longitudinal investigation of a meta-cognitive model and uncontrollability of rumination. Behavioural and Cognitive Psychotherapy. https://doi.org/10.1017/S1352465818000103
  • Goldstein, R. N. (2015). Don’t Overthink It. The Atlantic.