Einfache Übungen gegen Stress, die für gute Laune sorgen

Du musst diese Übungen an deine Möglichkeiten anpassen und sie konstant jeden Tag durchführen, um flexibler zu werden und von allen Vorteilen zu profitieren. Du benötigst dafür 20 Minuten, kannst die Zeit jedoch auch an deine Bedürfnisse anpassen.

Wir haben bereits mehrfach verschiedenste Übungen empfohlen, um den Körper zu trainieren. In unserem heutigen Beitrag geht es jedoch darum, Emotionen durch verschiedene Übungen zu verarbeiten, um so Stress abzubauen und Sorgen zu lindern. 

Nicht jeder hat täglich Zeit, an die frische Luft zu gehen und zu laufen, oder zu schwimmen, um Knochen, Muskeln und Gelenke gesund zu halten und gleichzeitig den Geist zu entspannen.

Deshalb ist es gut, Übungen zu kennen, die man einfach zu Hause durchführen kann und die helfen, die Laune zu verbessern und ein inneres Gleichgewicht zu finden.

Damit können wichtige Vorteile erzielt werden, ohne dass man regelmäßig ins Fitnesscenter muss. Du benötigst dafür nur eine Yogamatte, Kissen, bequeme Kleidung und Entschlossenheit.

Einfache Übungen gegen Stress

Du benötigst nur 20 Minuten, um dich besser zu fühlen. Die Übungen werden dir helfen, Körper und Geist zu integrieren und deine Atmung zu verbessern.

Insbesondere wird dabei auch die Flexibilität durch Dehnungen trainiert, was dabei hilft, die täglich angesammelten Anspannungen und Überlastungen abzulegen.

Wenn du auf deine Atmung achtest und die ganze Aufmerksamkeit auf deinen Körper konzentrierst, kannst du durch jede Bewegung dein inneres Gleichgewicht stärken und täglichen Stress regulieren.

Es geht nicht darum, dabei müde zu werden oder ins Schwitzen zu kommen. Das einzige Ziel dieser Übungen ist, eine angenehme Harmonie zwischen Körper und Geist zu erreichen. 

Es lohnt sich, daran täglich zu arbeiten!

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1. Entspannung des Rückens und des Geistes

frau entspannt sich um stress abzulegen

Diese Übungen wirken stark entspannend und sind sehr einfach durchzuführen. Für die erste Übung benötigst du zwei Kissen oder ein Kissen und ein Handtuch.

So wird die Übung durchgeführt:

  • Lege ein Kissen an das Kopfende und ein zusammengelegtes Handtuch oder ein zweites Kissen der Länge nach so auf den Boden, dass es unter dem Rücken liegt. Der Rücken muss etwas erhöht liegen, denn so öffnet sich der Brustbereich, was die Atmung erleichtert. 
  • Lege deinen Kopf auf das Kissen und den Rücken auf das gefaltete Handtuch und strecke die Arme aus.
  • Gleichzeitig beugst du die Knie, um die Position, die auf dem Bild zu sehen ist, einzunehmen.
  • Du wirst spüren, dass dadurch der Hüft- und Rückenbereich gedehnt wird.

Jetzt atmest du 10 Sekunden lang ruhig ein, hältst den Atem 5 Sekunden lang an und atmest dann laut aus. Verbleibe 5 Minuten in dieser Position.

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2. Den Beckenbereich heben

frau macht entspannende übungen

Auch diese Übung ist sehr entspannend. Du benötigst dafür einen Block oder ein festes Kissen, das es dir ermöglicht, den Beckenbereich zu stützen.

  • Lege dich auf die Matte und stütze den Beckenbereich mit dem Block, wie auf dem Bild zu sehen ist. Die Beine sind dabei geschlossen, die Knie befinden sich dicht beeinander.
  • Danach streckst du die Arme aus.
  • Schließe die Augen und atme tief ein.
  • In dieser Stellung befindet sich der Kopf tiefer als der restliche Körper, deshalb wird die Durchbutung des Kopfes gefördert. 
  • Verbleibe 5 Minuten lang in dieser Stellung und atme dabei kontinuierlich 10 Sekunden lang aus, halte den Atem 5 Sekunden an und atme dann laut aus.

3. Zum Ausgleich: Beine hoch!

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Für diese Übung benötigst du ein Kissen und ein Tuch, um dir die Augen abzudecken und die Entspannung zu erleichtern.

  • Lege das Kissen an die Wand und führe dann deine Beine nach oben, lege den Körper auf die Matte. Dabei entsteht ein 90º-Winkel. Achte darauf, dass sich der Po direkt an der Wand befindet.
  • Das Kissen liegt unter deinem Rücken, deshalb befindet sich der Kopf etwas tiefer als der restliche Körper.
  • Jetzt bedeckst du deine Augen mit einem Tuch und streckst die Arme aus.
  • Entspanne dich 5 Miuten lang und führe die Atmung wie bei den anderen Übungen erklärt durch (einatmen, anhalten, ausatmen).

4. Dehnung der Schultern

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Die Übungen werden mit dieser Dehung abgeschlossen. Davon profitieren Rücken, Hals und Schultern.

Führe diese Übung im Rahmen des Möglichen aus.

  • Knie auf die Matte und lege ein Kissen auf die Füße.  Jetzt beugst du den Körper vorsichtig und langsam nach hinten, sodass du das Kissen mit deinen Hähnden berühren kannst.
  • Verbleibe in dieser Stellung eine Miute lang, du wirst dabei spüren, dass der Bereich der Schultern gedehnt wird.
  • Danach entspannst du dich und gehst wieder in die Ausgangsstellung zurück. Wiederhole diese Übung noch einmal.

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Diese Übungen nehmen ungefähr 20 Minuten in Anspruch. Dabei wirst du nicht müde und kommst auch nicht zum Schwitzen. Es geht nur darum, den Körper zu dehnen und zu entspannen. Durch die richtige Atmung kannst du deinen Geist von Sorgen befreien.

Es lohnt sich, diese Übungen regelmäßig auszuführen!

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