Wie Sie auch unter Stress nicht zunehmen

10 September, 2014
Der Konsum von Zartbitterschokolade mit einem Kakaoanteil an 70 - 90% reduziert Stresshormone, wirkt gegen Müdigkeit und liefert wichtiges Magnesium.

Stress gehört heutzutage bei fast jedem von uns zum Alltag. Manchmal kann Stress allerdings auch chronisch werden. Wenn diez der Fall ist, verändert sich dabei vieles in unserem Körper: Die Kortison- sowie Insulinwerte steigen und auch unser „hedonistischer Appetit“, also unsere Esslust ohne Hungergefühl, ist meist größer.

Bereits unsere Vorfahren litten an Stresssituationen, einer dadurch erhöhten Kalorienaufnahme und Fettzuwachs, doch vieles war anders. In Stresssituationen wurde der Fluchtinstinkt ausgelöst, und während dieser „Flucht“ wurden die Energiereserven aufgebraucht. Wir wiederum können nicht vor unserer Arbeit und unseren Verpflichtungen flüchten, daher weichen wir auf vermehrtes Essen aus, um ein Gefühl von Befriedigung zu erlangen. Auf diese Weise essen wir, obwohl wir keinen körperlichen Hunger verspüren.

Doch nicht alle Menschen nehmen bei Stress zunehmen, es gibt auch viele, die abnehmen. Doch eine Gewichtszunahme kommt häufiger vor. Nachfolgend zeigen wir auf, wie diese Prozesse ablaufen.

Warum nehmen wir bei Stress zu?

Stress 2

Stress produziert körperliche Zeichen, um uns zu warnen, dass irgendetwas in unserem Umfeld nicht stimmt. Als Ausgleich fordert der Körper eine Art „Gegenreaktion“.  Unsere Vorfahren lebten in konstanter Lebensgefahr und mussten ständig auf der Hut sein, um zu überleben. Das hat sich inzwischen sehr geändert. Stressgefühle beziehen sich in der heutigen Gesellschaft weniger auf körperliche Stimuli, sondern eher auf psychische. Hierbei kann es sich beispielsweise um Familienprobleme, persönliche Probleme oder Schwierigkeiten bei der Arbeit handeln.

Stress führt zu Veränderungen in unserem Organismus, die Gewichtszunahme ist eine von ihnen. Das funktioniert so:

  • Die Nebennierenrinde wird angeregt, das Hormon Cortisol zu produzieren.
  • Dieses Hormon beeinflusst den Blutzucker sowie den Fettstoffwechsel.
  • Das Insulin steuert den Transport der Glucose, die sich in der Blutbahn befindet, und führt sie in die Zellen, damit sie dort gespeichert werden kann. Fette und Glucose aus dem Blut sind dann für die Abgabe in die Gewebe bereitgestellt, wenn sie benötigt werden. Die basale Aktivierung des sympathischen Nervensystems wird erhöht, vor allem bei Menschen mit Diabetes, was zur Bildung von Übergewicht in Stresstsuationen führen kann.
  • Man bekommt auf einmal Heißhunger auf „tröstende Lebensmittel“, die viel Fett und Zucker enthalten. Diese Lebensmittel wirken wie Opiate auf das Gehirn und lindern Stress und Nervosität zeitweise.
  • Gerade Stress bei der Arbeit wird oft mit Fast Food kompensiert. Manchmal ist es sogar fast „normal“ Junk Food bei der Arbeit zu verzehren.

Vermeiden Sie die Gewichtszunahme bei Stress

Avocado 2

Es ist in diesem Falle sehr wichtig, das Stressverahlten zu beobachten, die Auslöser zu kennen und das Problem in angemessener Weise anzugehen. Versuchen Sie, eine Balance zwischen Privatleben und beruflichen Verpflichtungen aufzubauen. Dadurch wird es Schritt für Schritt einfacher, sich der Realität zu stellen. Dies ist somit die erste Hürde, die wir nehmen müssen, aber lassen Sie uns anschauen, was genau wir tun können, um bei Stress nicht zuzunehmen.

Beobachten Sie, wann genau Sie Heißhunger bekommen

Es geht darum, den eigenen Hunger kennenzulernen.  Wir sollten unsere Hauptmahlzeiten zu angemessenen Zeiten zu uns nehmen, wobei das Abendessen immer leicht sein sollte. Bei Stress  ist es normal, dass sich das Gehirn auf das Essen fokussiert, um die Nerven zu beruhigen. Auf diese Weise erfährt der Körper Befriedigung und kann sich entspannen. Stellen Sie fest, wann dies passiert: Vor der Arbeit? Wenn Sie nach Hause kommen? Identifizieren Sie diese Auslöser und finden Sie einen Weg, sie zu kontrollieren. Meiden Sie verarbeitete Lebensmittel, sowie zuckerreiches und fettes Essen. Nachfolgend finden Sie eine Liste mit empfohlenen Nahrungsmitteln.

Lebensmittel, die Stress reduzieren

Es gibt verschiedene Lebensmittel, mit denen Sie Stress bekämpfen und Ihr Gewicht kontrollieren können. Konsumieren Sie diese wann immer Sie können:

Avocado

Die Avocado besitzt viele essenzielle Nährstoffe, die uns dabei helfen, Stresshormone im Zaum zu halten. Sie reguliert zudem auch unseren Blutdruck und erzeugt ein angenehmes Sättigungsgefühl. Versuchen Sie eine Avocado am Tag zu essen, auch gerne mittags, wenn Sie besonderen Hunger verspüren, und fügen Sie diese Ihren Salaten hinzu.

Grüner Tee

Grüner Tee

Grüner Tee beinhaltet viele Antioxidantien, Polyphenole und Katechine, die beim Fettabbau helfen. Besonders interessant: Er verhindert die Produktion entzündungsfördernder Substanzen, welche Hungergefühle auslösen können.  Außerdem regt er auch den Stoffwechsel an und sorgt dafür, dass unser Organismus und auch unser Gehirn besser reguliert und ruhiger werden. Sie können bis zu drei Tassen am Tag trinken – allerdings ohne Zucker.

Blaubeeren

Diese Beeren sind ein weiteres exquisites Antioxidans und unterstützen unser Verdauungssystem, die Nieren und die Blase. Zudem wirken sie auch wunderbar gegen Stress.

Nüsse

Nüsse sind eine wichtige Quelle für Omega-3-Fettsäuren. Diese Fettsäuren sind besonders wichtig, da sie positiv auf unser Gehirn wirken und unsere Cholesterinlevel reduzieren können. Am besten sollten die Nüsse übrigens zwischen den Mahlzeiten gegessen werden.

Vollkornreis

Vollkornreis ist eine wundervolle Vitamin-B-Quelle. Essen Sie ihn so oft Sie können, denn wenn  Ihr Körper eine gute Dosis des Vitamins bekommt, kann der Stress ihm nichts anhaben.

Schwarze Schokolade

schwarze Schokolade

In Stressituationen sollten Sie schwarze, bittere Schokolade essen, die einen Kakaoanteil von 70% – 90% aufweist. Diese Art von Schokolade gibt uns neue Energie, versorgt uns mit Magnesium und reduziert Stresshormone. Aus diesem Grund können Sie täglich zwei Unzen schwarze Schokolade essen. Wenn Sie dies tun, sollten Sie die Schokolade sehr langsam verzehren, um den Speichelfluss zu fördern.

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