Warum Tai Chi gut für deine Gesundheit ist

31 Mai, 2019
Hast du schon einmal von den vielen Vorteilen von Tai Chi gehört? Lerne mehr darüber in diesem Artikel!

Tai Chi fördert nicht nur das Gleichgewicht, es handelt sich um ein meditatives Bewegungssystem beziehungsweise eine Kampfkunst, die zahlreiche weitere Vorteile für unsere Gesundheit hat. 

Die Ursprünge dieser Tradition sind in China zu finden. Dabei werden langsame, synchronisierte Bewegungen durchgeführt, die unter anderem die innere Ruhe und die Konzentration fördern. 

Um Tai Chi richtig praktizieren zu können, braucht es lange Übung. Doch trotzdem können die Bewegungen einfach ausgeführt werden und man profitiert davon schon vom ersten Tag an. 

Es geht dabei darum, Körper und Geist durch bestimmte Bewegungsmuster und Atemtechniken zu integrieren. Man kann damit neue Energie tanken, doch gleichzeitig auch Ruhe, Entspannung und Gelassenheit finden.

  • Tai Chi bezweckt, das Qui (die innere Lebensenergie) zu aktivieren und in Ausgleich zu bringen. 
  • Die Harmonie des inneren und äußeren Wesens entsteht durch die Integration von Geist und Körper, welche durch Qi gestärkt wird. Dabei pflegt man ein berühmtes Tao-Mantra.

Um noch bessere Ergebnisse zu erzielen, werden oft Tai-Chi-Gesundheitsprogramme durch Einbeziehung der medizinischen Wissenschaft modernisiert, um somit schneller Vorteile zu erzielen.

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Die Vorteile von Tai Chi für die Gesundheit

1. Reduzierung von Schmerzen

Schmerzen lindern

Tai Chi hilft dabei, die mit Osteoarthritis verbundenen Schmerzen zu reduzieren. Dadurch kann man den Konsum nichtsteroidaler entzündungshemmender Medikamente reduzieren oder sogar vermeiden.

Außerdem verbessert das Praktizieren dieser Bewegungsform das Gleichgeweicht und verschiedene körperliche Funktionen, was Menschen mit Arthrose zugute kommt. 

Weitere Vorteile sind:

2. Tai Chi verbessert die Selbstachtung

Diese alte chinesische Bewegungsform kann eine konventionelle Krebsbehandlung begleiten, um das Selbstwertgefühl und die Lebensqualität zu verbessern, ohne dabei den Körper zu sehr zu beanspruchen. 

Diese chinesische Kampfkunst kann überall und jederzeit im Alltag praktiziert werden.

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3. Gut für Menschen mit Herzkrankheiten

Tai Chi

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass diese Bewegungsform die Selbstheilungskräfte von Patienten mit Herzkrankheiten anregen kann. Außerdem können sie damit auch die Lebensqualität verbessern. 

Die Vorteile von Tai Chi für den Körper

Tai Chi

Tai Chi hat weitere Vorteile, die es sich zu erwähnen lohnt:

  • Es verbessert das Gleichgewicht: Die Bewegungen sind konstant und langsam, wobei verschiedene Körperteile koordiniert werden. Damit kann man einen Ausgleich erzielen, was ältere Menschen beispielsweise stabiler macht und so das Risiko von Stürzen reduziert. 

  • Damit wird auch der Körper auch gekräftigt und die Leistungsfähigkeit verbessert. Außerdem verbessert man duch die sanften Übungen auch die Körperhaltung und stärkt den Rücken. Wer regelmäßig übt, wird auch flexibler. 
  • Es ist positiv für das Herz: Mit Tai Chi wird die Durchblutung angeregt und man kann Herzproblemen vorbeugen. Auch der Blutdruck profitiert davon. 

  • Bessere Koordination: Dieser chinesische Kampfsport fördert durch die langsamen rhytmischen Bewegungen die Auge-Hand-Koordination sowie die Motorik im Allgemeinen. 

  • Bessere Atmung: Atemtechniken sind bei Tai Chi sehr wichtig. Deshalb hilft diese traditionelle Bewegungsform auch bei Atemwegserkrankungen wie Asthma, Bronchitis und Emphysem.

  • Sanfte rhythmische Bewegungen und Atmung können Alltagsstress und Hektik abbauen.

  • Die Koordination der Atmung in Verbindung mit dem Beobachten der Handbewegungen fördert nicht nur die Konzentration, sondern verhilft auch zu Ruhe und Gelassenheit. Auf diese Weise ist Tai Chi perfekt zur Reduzierung von Stress.

 

  • Wang, C., Schmid, C. H., Hibberd, P. L., Kalish, R., Roubenoff, R., Rones, R., & McAlindon, T. (2009). Tai Chi is effective in treating knee osteoarthritis: A randomized controlled trial. Arthritis Care and Research. https://doi.org/10.1002/art.24832

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