Warum ist Kuhmilch nicht empfehlenswert?

· 14 Juni, 2015
Die Fleisch- und Milchindustrie profitiert von der Massenviehhaltung, doch die Konsumenten leiden an den Folgen.

Es stimmt, dass Kuhmilch verschiedene, für den Organismus essentielle Nährstoffe enthält, so zum Beispiel Kalzium. Verschiedenen Studien bestätigten jedoch, dass Kuhmilch lange nicht so gut ist, wie wir jahrelang dachten.

Vielmehr bringt man diese mit verschiedenen Krankheiten und Beschwerden in Zusammenhang, an denen immer mehr Personen leiden.

Warum kann Kuhmilch gesundheitsgefährdend sein?

Wie auch bei anderen Nahrungsmitteln, trennen sich hier die Geister. Viele erachten es als übertrieben, ein so populäres Getränk als gesundheitsschädlich zu bezeichnen.

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Schon seit vielen Jahren zählt die Milch zu den Grundnahrungsmitteln. Doch inzwischen gibt es Studien, die das Gegenteil beweisen und Milch für gesundheitsschädlich halten. Dies sollte nicht unbeachtet bleiben.

Um 1800 produzierte eine Kuch ungefähr 2 Liter Milch täglich. Dies änderte sich jedoch ab den 60er Jahren radikal. Mit der industriellen Verarbeitung konnte man die Produktion auf 9 Liter täglich erhöhen.

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Mit den Jahren steigerte man die produzierte Menge weiterhin. Zusätzlich werden heutzutage Antibiotika, Gentechnik, veränderte Ernährung und Wachstumshormone verwendet.

Sosteigert man die Fleisch- und Milchproduktion.

Die Industrie hat versucht, dies zu verdecken. Verschiedenen Studien stellten jedochfest, dass all diese Techniken negative Folgen für die Gesundheit der Konsumenten haben.

Eine neuere Forschungsstudie der University of Harvard bestätigte die zahlreichen Gefahren des Trinkens von Kuhmilch.

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10 Gründe warum Kuhmilch gesundheitsgefährdend ist

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  • Sie reduziert die Eisenwerte bei Kindern: Die National Acadamy of Pediatrics (USA) veröffentlichte 1993 eine Studie, die darauf hinwies, dass kein Kind unter 18 Monaten Kuhmilch trinken sollte. Diese trägt zum Mangel von essentiellen Fettsäuren und Vitamin E bei.
  • Die Milch enthält das Protein Casein, das auch für die Herstellung von Kleb verwendet wird und bei vielen Kindern zu einer Entzündung des Weichgewebes führt. Dieses befindet sich beispielsweise im Hals, den Nasenhöhlen und -nebenhöhlen. Wenn sich diese entzünden, kann es zu Atembeschwerden kommen.
  • Der Konsum von Milch und Milchprodukten steht auch mit Diabetes, Multiple Sklerose, Herzkrankheiten, Chron, Reizdarm und Katarakt in Verbindung.
  • Kuhmilch enthält große Mengen an Antibiotika, die den Kühen verabreicht werden, um mehr Milch zu produzieren. Dies bewirkt, dass Bakterien resistent werden und ernsthafte Krankheiten schwieriger zu behandeln sind.
  • Milch und Milchprodukte enthalten ungefähr 59 verschiedene synthetische Hormone. Steroide, Nieren- und Sexualhormone, die sich mit anderen Schadstoffen verbinden und degenerative Krankheiten erzeugen können.

Weitere 5 Gründe

  • Milch enthält einen großen Fettanteil. Das kann zu erhöhten Cholesterinwerten sowie zum Risiko einer Arterienobstruktion auch bei jungen Personen führen.
  • Milch ist an das Verdauungssytem von Kühen angepasst. Sie ist jedoch für uns Menschen schwer verdaulich. Sie verhindert die Aufnahme von bestimmten Nährstoffen.
  • Der Konsum führt auch zu Allergien und Unverträglichkeiten. Studien bestätigten, dass diese das Verhalten, den Schlaf und die Konzentration negativ beeinflussen kann. Sie können auch zu Enuresis (unwillkürliches Einnässen) führen.
  • Verschiedenen Studien stellten fest, dass sie Prostatakrebs fördert, insbesondere wenn man mehr als 3 Gläser täglich trinkt. Bei Frauen steigt das Risiko für Eierstockkrebs um bis zu 66%.
  • Aufgrund des enthaltenen Caseins wird Histamin und auch Schleim produziert. Aus diesem Grund werden Milch und Milchprodukte auch mit Asthma in Verbindung gebracht.
  • Zur Hausen, H., & de Villiers, E. M. (2016). Risikofaktoren für Krebs und MS in Kuhmilch und Rindfleisch?: Neue Infektionen als Krankheitserreger. Biologie in Unserer Zeit. https://doi.org/10.1002/biuz.201610583
  • Kolb, H. (2001). Kuhmilch und diabetes. Monatsschrift Fur Kinderheilkunde. https://doi.org/10.1007/s001120170010