Vorteile von Magnesium zur Verbesserung der Hirnkapazitäten

11 November, 2017
Eine ausreichende Versorgung mit Magnesium durch die Ernährung kann dabei helfen, den Stresslevel zu reduzieren. Magnesium vermindert die Produktion von Cortisol und führt zu einer besseren Konzentration.

Magnesium ist der lebenswichtige Nährstoff, von dem fast jeder spricht, das Mehrzweckmineral, das der Schlüssel zu unserem Wohlbefinden zu sein scheint. Es gibt zahlreiche Vorteile von Magnesium.

Das ist keine Übertreibung, denn Magnesium spielt bei einem großen Teil der biochemischen Reaktionen des menschlichen Körpers eine unentbehrliche Rolle. Damit werden bis zu 300 Enzymprozesse ermöglicht, darunter auch ein ganz wesentlicher: die Energiegewinnung.

Aber was, wenn wir dir sagen würden, dass dieses Mineral auch für unser psychologisches Wohlbefinden entscheidend ist?

Eine interessante Tatsache, die zweifellos zu betonen ist: Patienten mit schweren Depressionen machen sich beispielsweise in Form von Magnesiumpräparaten die Vorteile von Magnesium zu Nutze.

Die Lebensqualität von Menschen mit Angststörungen, Dysthymie, Krampfanfällen, Ataxien oder Psychosen kann in manchen Fällen die Heilungschancen deutlich erhöhen.

Heute erklären wir dir, wie Magnesium die psychische Gesundheit verbessern und das Wohlbefinden sowie die Hirnkapazitäten steigern kann.

1. Vorteile von Magnesium für das Gedächtnis

Vorteile von Magnesium für das Gedächtnis

Man liest sehr oft, dass beinahe die Hälfte der Bevölkerung in Industrieländern an Magnesiummangel leidet.

  • Dieses Defizit wirkt sich vor allem dann aus, wenn man ein gewisses Alter erreicht. Viele der kognitiven Funktionen lassen in dieser Zeit nach.
  • Interessant, und an dieser Stelle besonders beachtenswert ist, dass Magnesium die Synapsen im Hippocampus fördert. In jener Hirnstruktur also, die uns hilft, Erinnerungen langfristig zu bewahren.
  • Auch im präfrontalen Kortex spielt das Mineral eine unentbehrliche Rolle.
  • Mit Magnesium kann das Gehirn Erinnerungen wiederherstellen, die als kurzfristig katalogisiert wurden (wie z. B., wo man die Schlüssel hingelegt hat, ob man den Ofen ausgeschalten hat, was man unbedingt einkaufen muss…).

Magnesium stärkt auch die synaptischen Nervenenden, die für die Übertragung und Konsolidierung von Informationen, Erinnerungen, Daten verantwortlich sind…

2. Magnesium verbessert die Lernfähigkeit

Viele denken, dass die Lernfähigkeit im Laufe der Zeit verloren geht.

Es ist klar, dass das Lernpotenzial bei einem 3-Jährigen nicht dasselbe ist wie bei einem 70-Jährigen. Doch das Gehirn ist ein erstaunliches Organ mit unglaublichen Kapazitäten.

  • Seine Plastizität, seine Möglichkeiten, neue Verbindungen zu knüpfen, enden nie, d. h. wenn man das Gehirn trainiert und pflegt kann man eine kognitive Reserve aufbauen und bis ins hohe Alter leistungsfähig bleiben.
  • Eine Möglichkeit, Magnesium zu sich zu nehmen ist in Form von magnesiumhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln.
  • Dieses Minteral unterstützt die Kommunikation zwischen den Nervenzellen, verbessert das Gedächtnis und die Stimmung und macht uns empfänglicher für neue Informationen.

3. Vorteile von Magnesium zum Stressabbau

Vorteile von Magnesium zum Stressabbau

Wenn man gestresst ist, hat der Körper überschüssiges Cortisol im Blut.

Cortisol schädigt eine ganz spezifische Hirnstruktur: den Hippocampus.

Der Schaden führt zu Gedächtnisfehlern, Konzentrationsschwierigkeiten und der Intensivierung negativer Emotionen.

Es ist jedoch interessant zu wissen, dass Magnesium auch auf unsere Hormone wirkt, bis hin zur Reduktion von Cortisol und einem leichteren Umgang mit Stress.

Magnesium kann auch als Blut-Hirn-Schranke fungieren und verhindert so, dass Stresshormone ins Gehirn gelangen. Das alles sind zweifellos fabelhafte Eigenschaften.

4. Magnesium kann Alzheimer vorbeugen

Magnesium allein wird eine Person nicht daran hindern, zu gegebener Zeit Alzheimer zu entwickeln.

  • Es kann jedoch als Schutz wirken, der die Entwicklung von Alzheimer in einem beachtlichen Maß unwahrscheinlicher macht.
  • Das Mineral verhindert beispielsweise die Anhäufung von Amyloid-Plaque in der Hippocampus-Region des Gehirns.
  • Es reduziert auch das Auftreten von Plaques im präfrontalen Kortex.

Zweifellos interessante Daten, die dazu einladen, die eigene Ernährung zu verbessern, um mögliche Magnesiumdefizite zu verhindern.

5. Magnesium reduziert Angstgefühle und ermöglicht eine bessere Konzentration

Vorteile von Magnesium

Wir alle haben schon Zeiten durchgemacht, in denen der Verstand schneller zu sein schien als die Gegenwart, man fühlt sich unter Dauerstrom und jeder Reiz, jedes Ereignis „prasselt“ auf einen ein, wodurch man die Kontrolle zu verlieren scheint.

  • Alles überhäuft sich, man erlebt Nervosität, Schlaflosigkeit und eine große Erschöpfung.
  • Diese Phasen der Angst könnten durch eine bessere Organisation unseres Alltags und die Sorge um unsere Magnesiumspiegel verhindert werden.
  • Man darf nicht vergessen, dass Magnesium der wichtigste Bestandteil unserer Zellen ist, da es für alle biologischen Prozesse als „Brennstoff“ dient.
  • Das Gehirn ist das Organ, das die meiste Energie verbraucht, deshalb benötigt es viel Magnesium.
  • Um Angstzustände zu lindern, kann man eine „Magnesium-Diät“ durchführen.
  • Das heißt, man sollte Lebensmittel zu sich nehmen, die reich an diesem Mineral sind. Vielleicht verschreibt der Arzt auch Magnesium als Nahrungsergänzung.

Nach ein paar Wochen wirst du dich ruhiger fühlen, Muskelspannungen alssen nach und du kannst dich besser auf die Gegenwart konzentrieren.

Zögere daher nicht, deine Ernährung zu verbessern und dir zu vergegenwärtigen, dass Magnesium ein wesentliches Mineral für den Menschen ist und essenziell für die elektrischen Verbindungen zwischen den Körperzellen.

Ein Magnesiummangel kann zu verschiedenen Krankheiten führen, was du ganz einfach vermeiden kannst.

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