Untersuchungen stellen einen Zusammenhang zwischen Depression und Krebs fest

Eine Depression muss ärztlich behandelt werden!
Untersuchungen stellen einen Zusammenhang zwischen Depression und Krebs fest

Jüngste Studien haben festgestellt, dass Menschen, die sehr lange Zeit an Depression leiden, eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, an einem Tumor zu erkranken und zu sterben.

Durch den heutigen Lebensstil kommt es sehr häufig zu Depressionen, weshalb wir alles über dieses Thema wissen sollten. Wir erklären dir in unserem heutigen Beitrag die Einzelheiten über diese wissenschaftliche Untersuchungen.

Gibt es tatsächlich einen Zusammenhang zwischen Depression und Krebs?

Frau sitzt am Fenster Depression

Eine Depression ist das Resultat einer Interaktion mehrerer sozialer, psychologischer und biologischer Faktoren. 

Diese Erkrankung kann Konsequenz verschiedener Störungen in unterschiedlichen Lebensbereichen sein.

Wiederholte depressive Phasen können zu verschiedenen Erkrankungen führen, eine davon ist Krebs.

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Studien über den Zusammenhang zwischen Depression und Krebs

In verschiedenen Studien wurde nachgewiesen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Krebserkrankung durch Depressionen größer wird. 

Für eine in Großbritanien durchgeführte Studie wurde die klinische Vorgeschichte von über 160.000 Patienten analysiert:

  • Darunter befanden sich viele Probanden, die an psychologischen Problemen litten.
  • Sie hatten ein höheres Risiko, an Bauchspeicheldrüsen-, Prostata- oder Darmkrebs zu sterben.

Die Ursache-Wirkung-Beziehung konnte allerdings nicht nachgewiesen werden. Deshalb haben die Wissenschaftler klargestellt, dass es sich nur um eine Statistik handelt.                                         

Weitere Studien über Depression

Auch anderen Studien sind ähnliche Resultate zu entnehmen. Die körperliche und die mentale Gesundheit gehen Hand in Hand, dies wurde bereits sehr oft bestätigt.

Es gibt klare Anzeichen für einen Zusammenhang zwischen Depressionen, Angstzuständen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Trauriges Mädchen Depression

Hormonschwankungen

  • Eine mögliche Erklärung für den Zusammenhang zwischen Krebs und Depression könnte in den Hormonschwankungen zu finden sein, die durch die Depression verursacht werden. Sie führen zu einem Anstieg der Cortisolproduktion.
  • Außerdem werden die natürlichen Mechanismen der DNS-Reparatur gehemmt, was die Abwehrkräfte gegen Krebs schwächt.
  • Ein weiterer wichtiger Faktor ist, dass depressive Menschen oft übermäßig Alkohol und Zigaretten konsumieren und häufig an Fettleibigkeit leiden. Es handelt sich um drei bekannte Risikofaktoren für Krebs.

Psychologischer Stress und Depression

Durch mentalen, emotionalen oder physischen Druck kommt es zu physiologischem Stress.

Es ist nicht weiter schlimm, wenn wir sporadisch an Stress leiden. Wenn dies jedoch häufig, über einen längeren Zeitraum oder immer wieder geschieht, könnte dies ernste Folgen für die mentale und körperliche Gesundheit haben.

In Stressperioden reagiert der Körper durch eine Cortisolausschüttung. Dieses Hormon führt zum Anstieg des Blutdruckes und des Blutzuckerspiegels. Darüber hinaus verschnellert sich der Herzrhythmus.

Der Körper gelangt dadurch zwar zu neuer Energie, die erbenötigt, um den Stress zu bewältigen, doch es können auch gesundheitliche Risiken entstehen.

Erkrankungen, die durch Stress ausgelöst werden

Es hat sich erwiesen, dass chronischer Stress, der einen längeren Zeitraum andauert und sehr intensiv ist, Harnwegs- und Fruchtbarkeitsprobleme, Verdauungsstörungen und Störungen des Immunsystems verursachen kann.

Wer an chronischem Stress leidet, ist ebenfalls wesentlich anfälliger für allgemeine Erkrankungen.

So leiden die betroffenen Personen oft an Grippe, Schnupfen, Kopfschmerzen, Schlafstörungen und vor allem an bereits genannten Erkrankungen (Angstzustände und Depression).

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Der Umgang mit Stress und einer Krebsdiagnose

Gestresster Mann Depression

Patienten, denen Krebs diagnostiziert wird, sollten lernen, mit psychologischem Stress und Depression umzugehen, um diese zu kontrollieren.

Eine emotionale und psychologische Unterstützung ist grundlegend. Diese kann helfen, Angstzustände, Depression und Symptome, die durch ein geschwächtes Immunsystem entstehen, zu lindern.

Methoden zur Kontrolle von Depression und Stress

Es gibt unterschiedliche Methoden und Techniken, die wir anwenden können, um Stress und depressive Phasen zu bekämpfen.

  • Yoga, Meditation, Entspannungstechniken usw.
  • Erhaltungstherapien helfen ebenfalls, den psychologischen Stress zu lindern.

Abschließend: Sport und Bewegung kombiniert mit einer gesunden Ernährung und ausreichend Schlaf sind Gewohnheiten, die Stress und Depression verringern können.