Sind Flip-Flops ungesund für die Füße?

26 Juni, 2018
Flip-Flops, für die sich viele im Sommer an heißen Tagen entscheiden, haben verschiedene Nachteile für die Gesundheit der Füße. Sie können beim Auftreten das Gewicht nicht abfangen und zu Schmerzen führen. Doch nicht nur die Gelenke werden damit belastet, erfahre mehr zu diesem Thema in unserem heutigen Artikel. 

Flip-Flops sind nicht nur im Schwimmbad sehr beliebt, in heißen Sommermonaten werden sie von vielen zu verschiedensten Anlässen getragen, denn es gibt sie in allen Farben und sie sind recht praktisch.

Schon im alten Rom, in Ägypten und Griechenland oder Japan gab es Schlappen, die aufgrund ihrer Bequemlichkeit sehr beliebt waren. Im Sommer kommt so Luft an die Füße und man fühlt sich darin recht wohl.

Es gibt einfache und auch sehr schicke Modelle mit Glitzersteinchen oder Perlen – passend für jeden Geschmack. Doch sind Flip-Flops auch gesund für die Füße?

Probleme, die durch zu häufiges Tragen von Flip-Flops entstehen können

1- Belastung der Gelenke

lieber barfuß statt Flip-Flops

Auch hier gelten die Gesetze der Physik: Reaktion – Gegenreaktion. Wenn der Fuß beim Auftreten zu sehr belastet wird, da die Sohle nur sehr dünn und nicht gepolstert ist, kann dies zu Schmerzen führen und die Gelenke belasten.

Das harte Auftreten hat, wie du siehst, nicht nur negative Folgen für die Füße, sondern für den ganzen Körper. In den Füßen befinden sich auch viele Nervenenden, die bei dieser Art von Schuhen mit einer harten, dünnen Sohle sehr belastet werden.

Insbesondere wenn auch der Untergrund hart ist, wie dies zum Beispiel bei Asphalt der Fall ist, ist die Belastung sehr groß. Das Gewicht des Körpers kann nicht abgefangen werden. Da die Sohle nicht dämpft, können auch die Zehen übermäßig belastet werden, was zu Entzündungen führen kann.
Dazu kommt, dass durch Schlappen oft die Art zu gehen verändert wird. Oft werden die Füße nachgezogen, bei gewissen Modellen ist der Fuß in ständiger Spannung, um sich in den Schlappen zu halten. Es fehlt an Stabilität und Sicherheit. 
In der Folge kann es zu Muskelschmerzen und Fehlhaltungen kommen. Darunter können auch Rücken und Hüfte leiden.
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2- Fehlender Schutz für die Füße

Schmerzen durch Flip-Flops

Gummischlappen bieten den Füßen keinen Schutz. Deshalb kann es zu Verletzungen, Verbrennungen, Insektenstichen usw. kommen. Insbesondere im Sommer, wenn es heiß ist und die Sonnenstrahlung intensiv, sind die Füße so verschiedenen schädlichen Faktoren ausgesetzt.

Am Strand, im Schwimmbad oder in einem Sportclub ist zusätzlich das Risiko für den Kontakt mit schädlichen Mikroorganismen sehr hoch. Badeschlappen können die Füße nicht vor Krankheitserregern schützen.

Wie bereits erwähnt, könnten diese Art von Schuhen auch Auswirkungen auf die Nervenendungen in den Füßen haben und das allgemeine Wohlbefinden beeinträchtigen.

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3- Hautkrankheiten an den Füßen

Flip-Flops und Hautkrankheiten

Manche Hautkrankheiten verbreiten sich im Sommer schneller, denn die Wärme und der vermehrte Hautkontakt sowie Feuchtigkeit, machen es den Mikroorganismen leicht.

Häufig entstehen Pilzkrankheiten, denn Pilze fühlen sich im feucht-warmen Milieu ganz besonders wohl. Hier sind die Meinungen allerdings geteilt: Manche Experten empfehlen offene Schuhe, wie Schlappen, damit im Sommer Luft zu den Füßen kommt und sich keine Feuchtigkeit ansammeln kann.

Andere wiederum raten von Flip-Flops ab, denn die Füße sind mit diesen vermehrt in Kontakt mit Mikroorganismen im Wasser und im Sand. Darüber hinaus wird auch vor Hautkrebs durch zu intensive Sonneneinstrahlung gewarnt.

Wenn man bedenkt, dass der Zweck von Schuhen der Schutz der Füße ist, machen Schlappen keinen Sinn. Doch mit einer guten Fußhygiene und Sonnenschutz kannst du im Sommer sicher auch von Schlappen profitieren, solange du sie nicht zu oft anziehst. 

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