Serotonin: 9 Anzeichen für einen Mangel

· 21 August, 2018
Ein niedriger Serotoninspiegel kann deine Psyche beeinflussen und du kannst dadurch Depressionen, Traurigkeit, Reizbarkeit, Aggressionen und Schlafprobleme entwickeln.

Serotonin ist ein Neurotransmitter und Hormon, das auch als Glückshormon bezeichnet wird, da es für gute Laune sorgt. Darüber hinaus hat dieses Gewebshormon auch folgende Aufgaben:

  • Es reguliert die Stärke der Signale, die deine Neuronen aussenden.
  • Serotonin reguliert auch deine Magen-Darm-Funktionen.
  • Außerdem hilft es auch bei Blutgerinnseln.
  • Zudem stimuliert es auch den Teil des Gehirns, der dich dazu bringt Gift- oder Schadstoffe durch Erbrechen auszuscheiden.
  • Auch für den Kalziumhaushalt in den Knochen ist Serotonin wichtig.
  • Darüber hinaus werden durch Serotonin auch nächtliche Träume beeinflusst.
  • Zu guter Letzt regelt es auch deine Libido und deine sexuellen Aktivitäten.

Da dieses Hormon an vielen Prozessen beteiligt ist, gibt es bei einem Serotoninmangel auch verschiedenste Anzeichen, die darauf hinweisen. Anschließend erfährst du mehr zu diesem Thema. 

1. Angstgefühle

Serotonin und Angstgefühle

Zunächst können Menschen mit einem zu niedrigen Serotoninspiegel oft Angstgefühle haben, die manchmal auch zusammen mit Depressionen auftreten können.

Gleichzeitig kann auch Folgendes passieren:

  • Allgemeine Angststörungen
  • Panikattacken
  • Zwangsstörungen (OCD)

Eine ärztliche Untersuchung ist in diesem Fall sehr wichtig. Der Arzt wird dann bestimmen, ob Arzneimittel notwendig sind. Zusätzlich kann der Serotoninspiegel durch die richtige Ernährung verbessert werden.

2. Verdauungsprobleme

Rund 95% des Serotonins werden im Darm produziert, deshalb kann ein zu niedriger Serotoninspiegel deinen Magen-Darm-Trakt direkt beeinflussen und könnte sogar zu einem Reizdarmsyndrom führen.

Sobald die Serotoninwerte wieder stimmen, werden auch die Beschwerden verschwinden.

3. Emotionale Überempfindlichkeit

Des Weiteren steht das Hormon in direkter Verbindung zu deinen Emotionen. Bei einem Serotoninmangel kommt es zu Irritabilität und erhöhter Reizbarkeit. Bereits kleine Kommentare werden als sehr negativ empfunden und man ist für Negatives besonders empfänglich.

4. Serotonin und Kohlenhydrate

Serotonin und Kohlenhydrate

Wenn du zu wenig Serotonin im Körper hast, greifst du automatisch zu Nahrungsmitteln mit vielen Kohlenhydraten, weil dein Körper danach verlangt. Er braucht sie, um das Defizit auszugleichen, denn damit produziert das Gehirn mehr Serotonin.

Du fühlst dich deshalb nach Süßem wohl, denn dein Serotoninspiegel steigt, allerdings nur sehr kurzfristig.

5. Müdigkeit

Ein Serotoninmangel kann auch deine täglichen Aktivitäten beeinflussen. Du ühlst dich ständig müde und erschöpft, obwohl es dafür vielleicht gar keinen offensichtlichen Grund gibt.

Bei einem Mangel an Serotonin kann es zu folgenden Symptomen kommen:

  • Lethargie
  • Müdigkeit
  • Gleichgültigkeit
  • Energiemangel
  • Lustlosigkeit

6. LibidoSerotonin und Libido

Ein unausgeglichener Serotoninspiegel kann deine sexuelle Lust, auch Libido genannt, negativ beeinflussen. Dein Körper wird von Emotionen, Verlangen und Aufregung gesteuert und genau hier spielt Serotonin eine wichtige Rolle, denn wie bereits erwähnt, reguliert es unsere Gemütsstimmung und Gefühle.

7. Schlafprobleme

Ferner kannst du auch nachts Probleme haben, wenn du einen Serotoninmangel hast, wie zum Beispiel:

  • Probleme beim Einschlafen oder Durchschlafen
  • schlechte Schlafqualität
  • häufige Albträume
  • Unfähigkeit, dich zu entspannen

Serotonin ist nämlich ein Teil deiner biologischen Uhr, die dafür sorgt, dass sich dein Körper nachts erholt.

8. Geräuschempfindlichkeit

Serotonin und Geräuschempfindlichkeit

Ein niedriger Serotoninspiegel kann auch die Geräuschempfindlichkeit erhöhne. Bereits leise Geräusche können für dich dann zur Qual werden. Diese ist darauf zurückzuführen, dass du durch den Mangel an Serotonin unter Stress stehst und deshalb auf jedes Geräusch überempfindlich reagierst.

9. Permanente Stimmungsschwankungen

Wie bereits erwähnt, sorgt Serotonin für gute Laune, deshalb kann es bei einem Mangel nicht nur zu Angstgefühlen kommen, auch folgende Störungen können auftreten:

  • aggressives Verhalten
  • Empfindlichkeit
  • Depressionen
  • Unzufriedenheit

Sobald der Serotoninspiegel wieder ausgeglichen ist, verschwinden in der Regel all diese Symptome. Lasse dich untersuchen und von deinem Arzt beraten. Vergiss nicht, dass die richtige Ernährung eine grundlegende Rolle spielt, um einen Serotoninmangel zu verhindern!