Natürliche Behandlungsmöglichkeiten für Fibromyalgie

· 1 Juni, 2014
Stress und emotionale Faktoren spielen bei Fibromyalgie eine große Rolle. Bei dieser Krankheit solltest du insbesondere auf eine ausgeglichene Ernährung achten und nach einer falschen Diät auf jeden Fall eine Entgiftungskur durchführen.

Fibromyalgie ist eine Erkrankung, die Muskelschmerzen und Müdigkeit verursacht und ist immer häufiger, vor allem bei Frauen, vorkommt.

Da die Krankheit schwer zu diagnostizieren und zu behandeln ist, suchen viele Menschen natürliche Heilmittel. In diesem Artikel bieten wir Ihnen einige Tipps, die Ihnen dabei helfen können, die Symptome zu verbessern.

Der emotionale Faktor

Die psychosomatische Erklärung der Krankheit bezieht sich auf eine Person, die vom Leben sehrenttäuscht ist.  Diese Tatsache müssen wir berücksichtigen, wenn wir die emotionale Komponente der Krankheit behandeln – ob nun mit Homöopathie oder Bachblüten. Auch bei der Suche nach dem Auslöser der Krankheit kann dieser Umstand von Bedeutung sein.

Falls die emotionale Komponente besonders viel Gewicht hat oder sogar Symptome für eine Depression vorliegen, kann man Johanneskraut oder Tryptophan einnehmen, mit der Ernährung oder als Nahrungsergänzung.

Die richtige Ernährung

Wie bei jeder natürlichen Heilmethode spielt die Ernährung immer eine große Rolle. In diesem Fall kann es über längere Zeit eine ausgewogene Ernährung gegeben haben, und als eine Folge dessen, ist es wichtig, den Organimus zu reinigen. Wir empfehlen hier daher, eine Entgiftung durchzuführen:

  • Beginnen Sie die Behandlung, indem Sie ein bis zwei Tage nur Obst und Gemüse essen (roh oder gedämpft)
  • Während eines Zeitraums von 15 Tagen, sollten Sie zudem täglich drei bis vier Tassen entgiftenden Tee trinken (Löwenzahn, Distel, Klette, Weidenrinde – ein natürliches Analgetikum – etc.)
  • Danach sollte die Ernährung reich an Früchten und Gemüse, Hülsenfrüchten und Vollwertgetreide sein, und arm an Proteinen und tierischen Fetten. Meiden sollten Sie auf jeden Fall verarbeite Lebensmittel, Fertigerrichte und Salz. Die Ernährung sollte alkalisch sein, da zu viel Säure den Organismus belastet.

Unsere Ernährung sollte reich an Lebensmitteln sein, die viel Magnesium enthalten, zum Beispiel Fisch, Äpfel, Aprikosen, Bananen, Feigen, Pfirsiche, Trockenfrüchte, Alfalfa sowie Buchweizen.

Es ist zudem wichtig, Apfelsäure zu sich zunehmen, sei es nun als Nahrungsergänzung oder indem man einfach Äpfel isst.

Zwei Apfel am Tag sind die ideale "Dosis" für die Gesundheit.
Zwei Apfel am Tag sind die ideale „Dosis“ für die Gesundheit.

Wir empfehlen außerdem auch den Verzehr von Lebensmitteln wie Weizenkeimöl, Honig, Hafer, Noni oder Maca.

In einigen Fällen kann es sein, das Unverträglichkeiten ausgeschlossen werden müssen. Die häufigsten sind Gluten und Laktose.

Eine weitere Frage, die man betrachten sollte – da sie die Krankheit stark beeinflussen könnte ist, ob Darmparasiten im Körper des Erkrankten vorhanden sind. Wir müssen auch der Verstopfung vorbeugen, die Darmflora pflegen und ein spezifisches Nahrungsergänzungsmittel einnehmen. In diesem Fall empfehlen wir die Beratung bei einem Heilpraktiker.

Prinzipiell sollten wir eine natürliche Behandlungsmöglichkeit für jedes Unbehagen finden, an dem wir leiden: Anämie, Verstopfung, Schlaflosigkeit etc. Wenn wir diese gesundheitlichen Probleme aus dem Weg räumen, geht es unserem ganzen Organismus deutlich besser und das Wohlbefinden steigt merklich an.

Weitere natürliche Therapien

Es kann nützlich sein, sanfte und behutsame Sportarten wie Walken, Stretching oder Yoga auszuprobieren, auch Therapieformen wie Reiki, leichte Massagen oder die Schröpftherapie können Linderung bringen.

Auch sehr zu empfehlen sind die Balneotherapie, Hypnotherapie und die Meditation.
Auch sehr zu empfehlen sind die Balneotherapie, Hypnotherapie und die Meditation.

Fotos mit freundlicher Genehmigung von Tom Gill und Marsh Costa Blanca.