Mit Rauchen aufhören: 4 Ernährungstipps, die unterstützend helfen können

· 10 Dezember, 2016
Wer aufhören möchte, zu rauchen, benötigt insbesondere große Willenskraft, doch auch andere unterstützende Maßnahmen können helfen, den Weg etwas einfacher zu machen und die Entzugserscheinungen zu überwinden.

Mit dem Rauchen aufhören ist ein schwieriges Unterfangen, das jeder auf andere Weise angeht. Manche geben sich Zeit und reduzieren den Tabakkonsum allmählich, andere hören damit von einem Tag auf den anderen auf.

Um dieses Ziel zu erreichen ist große Willenskraft und Durchhaltevermögen gefordert. Zusätzlich zu anderen Maßnahmen kann auch die richtige Ernährung einen Beitrag leisten, damit es leichter fällt, mit dem Rauchen aufzuhören.

Natürlich ist auch die Umgebung sehr wichtig, denn wenn du bei diesem Unterfangen unterstützt wirst, fällt es bedeutend einfacher, als wenn du immer wieder zum Rauchen eingeladen wirst. 

Die Anstrengung lohnt sich auf jeden Fall. Du gewinnst damit nicht nur an Gesundheit sondern auch an Leben und Wohlbefinden. 

Mit dem Rauchen aufhören: Tipps, die du dabei beachten solltest

Wenn du den Entschluss gefasst hast, mit dem Rauchen aufzuhören, solltest du verschiedene Dinge beachten.

Dein Gehirn wird beispielsweise die tägliche Dosis Nikotin vermissen. Du wirst an Entzugserscheinungen leiden, die bereits 20 Minuten nach der letzten Zigarette beginnen.

Jeder Raucher kennt den kritischsten Zeitpunkt des Tages sehr gut: Am Morgen, gleich nach dem Aufwachen hat der Körper nämlich zwischen 7 und 9 Stunden lang kein Nikotin erhalten.

Die physischen Veränderungen sind eindeutig: Die Herzfrequenz und der Blutdruck erhöhen sich, der Mund ist trocken, man hat das Bedürfnis zu rauchen und oft auch etwas zu essen.
Wenn du mit dem Rauchen aufhörst, reduzieren sich am nächsten Tag Kohlenmonoxid und Nikotin im Organismus. Das Gehirn befiehlt dann dem Körper, vorhande Schäden, die durch den Tabakkonsum im Herz und in den Lungen entstanden sind, zu reparieren.
Du wirst Veränderungen spüren, die insbesondere in den ersten drei Wochen sehr deutlich sind. Diese Zeit ist kompliziert und du solltest insbesondere in diesen Tagen bewusst auf die richtige Ernährung achten.
Anschließend erfährst du mehr zu diesem Thema.
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1. Verzichte einen Monat lang auf Kaffee am Morgen

Koffein stimuliert das Bedürfnis nach Tabak. Es handelt sich um einen natürlichen Aktivator, auf den du mindestens in der ersten Zeit verzichten solltest, um Entzugserscheinungen leichter zu bekämpfen.

Folgende Getränke sind zu empfehlen:

  • Zimttee
  • Lakritztee
  • Ingwertee
  • Passionsblumentee

Darüber hinaus ist es von großer Wichtigkeit, den Konsum von Vitamin C zu erhöhen, das die Reinigung der Lungen unterstützt. Iss gesunde Früchte wie Erdbeeren, Orangen, Kiwis, Mangos usw.

2. Vollkorngetreide ist ebenfalls sehr wichtig, wenn du mit dem Rauchen aufhören möchtest

Wenn du mit dem Rauchen aufhörst, reduziert sich der Blutzuckerspiegel. Diese kleine Hypoglykämie führt zu Stress und Unwohlsein.

  • Wenn du jedoch den Fehler begehst und Süßes isst, bekommst du nur noch mehr Lust auf Nikotin. Deshalb ist es wichtig, die richtigen Nahrungsmittel zu wählen. 
  • Eine Ernährung mit Vollkorngetreide ist hier sehr nützlich. Du wirst besserer Laune sein und ein angenehmes Sättegefühl verspüren. Gleichzeitig kannst du die Unterzuckerung wieder ausgeleichen.
getreide

Folgende Getreidesorten sollten in deiner Ernährung nicht fehlen:

  • Hafer
  • Buchweizen
  • Roggenbrot
  • Dinkelbrot
  • Vollkornreis
  • Roter Reis
  • Leinsamen

3. Entspannende Nahrungsmittel

Bestimmte Nahrungsmittel wirken entspannend und können das Ertragen der Entzugserscheinungen erleichtern.

Lesetipp: Vom Tabak und davon, dass er dir Lebenszeit raubt

Ernährungsberater empfehlen oft eine „Zen-Ernährung“. Doch dies ist nur eine aktuelle Bezeichnung für bestimmte Nahrungsmittel, die entspannend wirken und auch in diesem Fall helfen können. Wähle jene Nahrungsmittel der folgenden Liste, die dir gut tun:

  • Kürbissuppe
  • Ofengebratenes Putenfleisch mit Zitrone
  • weißer Fisch
  • Gemüse (Brokkoli, rohe Zwiebel, Rettich, Karotten, Radieschen, Lauch, Gurke, Sellerie, Mangold, Tomaten)
  • Nüsse
  • Bananen
  • Knoblauch
  • Bierhefe
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4. Lauwarmes Wasser mit Honig

Wer mit dem Rauchen aufhören möchte, muss viel trinken, um Schadstoffe auszuleiten und den Organismus mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen.

Lesetipp: 8 Gründe, warum du mit dem Rauchen aufhören solltest

Auch verschiedene Hausmittel können sehr hilfreich sein. Wir empfehlen dir ein ganz einfaches:

  • Trinke zweimal täglich ein lauwarmes Glas Wasser mit einem Löffel Honig. Dieses Hausmittel wirkt reinigend und antibakteriell, verbessert das Immunsystem und liefert Energie. Darüber hinaus pflegt es die Lungen, entspannt und sorgt für ein angenehm sättigendes Gefühl.
  • Es handelt sich um ein einfaches, unterstützendes Mittel, das schnell zubereitet wird und das Wohlbefinden fördert.

Vergiss nicht, dass diese Tipps nur dann helfen, wenn du konstant bleibst und dir über die Notwendigkeit, mit dem Rauchen aufzuhören bewusst bist.

Versuche regelmäßig Sport zu treiben und beginne mit neuen Aktivitäten, beispielsweise mit einem interessanten Kurs, Schwimmen oder Tanzunterricht.

Manchmal können gewisse Veränderungen sehr hilfreich sein, um sich von diesem Laster zu verabschieden, da du damit deine Aufmerksamkeit auf andere Dinge lenken kannst.

Alle Bemühungen und Anstrengungen lohnen sich!