Küssen ist gesund!

· 15 Oktober, 2014
Beim Küssen werden Hormone frei, die wie ein natürliches Antidepressivum wirken und für gute Laune sorgen. Die Blutgefäße werden dabei erweitert und folglich Schmerzen gelindert.

Du brauchst sicher keine Gründe fürs Küssen, doch in diesem Beitrag erfährst du trotzdem, warum es so unglaublich gesund ist.

Wussten du, dass es das Immunsystem verbessert, beim Abnehmen hilft, weil der Stoffwechsel angeregt wird und Zahnprobleme sowie Allergien bekämpft? 

Entdecke diese und andere Kuriositäten, die dich noch mehr zum Küssen motivieren werden.

Warum Küssen so gesund ist…

Besseres Abwehrsystem

Wussten Sie, dass Küssen helfen kann, Krankheiten vorzubeugen? Dies ist deshalb der Fall, da auf diese Weise Hormonabsonderungen aktiviert werden, die zur Verbesserung des natürlichen Abwehrsystems beitragen.

 Außerdem wird der Speichel mit jenem des Partners vermischt, was zu einer Immunisierung gegen Keime beiträgt.

Lindert Schmerzen

Es entstehen Endorphine, die schmerzlindernd wirken. Dies ist auch aufgrund der Ausweitung der Blutgefäße der Fall.

Deshalb ist diese Aktivität insbesondere empfehlenswert für jene Personen, die oft an entzündungsbedingten Schmerzen leiden, wie z. B. bei Arthritis, Fibromyalgie, chronischem Erschöpfungssyndrom, Muskelbeschwerden und sogar bei Kopfschmerzen!

Gut gegen Depressionen

Beim Küssen entsteht in unserem Körper Oxytocin, ein Hormon, das uns in einen Glückszustand versetzt.

Deshalb funktioniert es wie ein natürliches Antidepresssivum und ist besonders bei Stress, Traurigkeit, Angst, Depressionen usw. sehr empfehlenswert.

Außerdem besteht in Familien, wo sich Paare häufig küssen, ein glückliches Ambiente.

Schützt vor kardiovaskulären Beschweden

Stress ist der Auslöser für verschiedenste Krankheiten, u.a. auch für erhöhte Cholesterinwerte und Kreislaufprobleme.

Du solltest deshalb, abgesehen von einer ausgewogenen Ernährung, nicht auf die Kusstherapie verzichten. Die Erhöhung der Herzfrequenz hilft außerdem bei der Regulierung des Blutdrucks.

Pärchen küsst sich auf der Straße

Aktiviert die Muskeln

Beim Küssen werden 30 Gesichtsmuskeln verwendet und die Durchblutung gefördert. Und was bringt uns das?

So sorgen Sie für straffe, geschmeidige und junge Haut. Du kennst sicher die Vorzüge einer Gesichtsmassage zur Vorbeugung gegen Falten.

Auch Küssen ist eine gute Therapie gegen Hautalterung und außerdem  macht es viel mehr Spaß als jede Feuchtigkeitscreme.

Beugt Zahnproblemen vor

In einer Studie stellte man fest, dass beim Küssen 40.000 unschädliche Bakterien im Speichel ausgetauscht werden, die vom Abwehrsystem aufgenommen werden.

Es stimuliert die natürliche Speichelbildung. Dies hilft bei der Eliminierung von Krankheitserregern im Mund, da Speichel desinfizierend wirkt.

Auf diese Weise reduziert sich die Säure, die ansonsten auf lange Sicht für Zahnbelag, Karies und andere Zahnprobleme verantwortlich ist.

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Aktiviert den Stoffwechsel und hilft beim Abnehmen

Beim Küssen verbrennt man Kalorien, nicht nur durch die Bewegung, sondern durch die Gefühle, die dabei entstehen. Es kann zu 70 – 140 Herzschlägen pro Minute kommen. 

Auf diese Weise regt man den Stoffwechsel an und baut außerdem auch gleichzeitig mehr Kalorien werden ab.

Verbessert das Selbstwertgefühl

Auf emotionaler Ebene trägt Küssen dazu bei, dass wir uns geliebt und folglich als wichtig im Leben der geküssten Person fühlen.

Je nach der Situation der Person kann Lieben, Teilen, Geben und Nehmen große Zufriedenheit erzeugen.

Manche Berater empfehlen sogar, den Partner immer vor der Arbeit zu küssen, um so das Selbstwertgefühl und gleichzeitig die Leistungsfähigkeit zu steigern. 

Pärchen küsst sich

Gut bei Allergien

Beim Küssen wird auch die Histaminproduktion angeregt, dieser Botenstoff beugt gegen Allergiesymptome vor (wie z.B. Niesen, Augen- oder Nasenrinnen).

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Es verlängert das Leben

Nach all diesen Vorteilen des Küssens, bleiben keine Zweifel mehr: es wirkt auch lebensverlängernd. Zu beachten ist nur, dass man es auch regelmäßig und vor allem ehrlich tut!

Bilder zur Verfügung gestellt von scatto felino, jonrawlinson und duckiemonster

  • Kort, R., Caspers, M., van de Graaf, A., van Egmond, W., Keijser, B., & Roeselers, G. (2014). Shaping the oral microbiota through intimate kissing. Microbiome. https://doi.org/10.1186/2049-2618-2-41
  • Wlodarski, R., & Dunbar, R. I. M. (2013). Examining the possible functions of kissing in romantic relationships. Archives of Sexual Behavior. https://doi.org/10.1007/s10508-013-0190-1