Entdecke die Eigenschaften und Anwendungen von Pfefferminze

· 29 April, 2018
Die Pfefferminze ist ein klassisches Hausmittel, das beispielsweise bei Verdauungsbeschwerden oder Hautproblemen hilfreich ist.

Die Pfefferminze stammt ursprünglich aus der Mittelmeerregion, wächst jetzt aber auf der ganzen Welt. Sie hat viele gesundheitliche Vorteile und ist vielseitig verwendbar. Entdecke in diesem Artikel die erstaunlichen Eigenschaften der Pfefferminze und profitiere auch davon!

Wissenswertes über die Pfefferminze

Pfefferminze für Tee

  • Während des Römischen Reichs war Pfefferminze als medizinische Pflanze weit verbreitet und wurde daher auch in anderen Städten und Ländern eingeführt.
  • Sie wächst schnell und ist pflegeleicht. Die Pflanze verzweigt sich und kann zu einen Busch heranwachsen, der einen halben Meter breit ist.
  • Es gibt ungefähr 25 Untergattungen der Minzen, die zur Familie der Lippenblütengewächse gehören.
  • Minzblätter können für Tee verwendet werden, doch auch die ätherischen Öle haben verschiedene äußerliche Anwendungsmöglichkeiten.
  • Diese tolle Pflanze liefert die Vitamine A und C, Omega-3-Fettsäuren und verschiedene Mineralien.
  • Die Pfefferminze wächst problemlos in jedem Klima, im Garten oder in einem Blumentopf. Sie mag nicht zu viel Sonne, muss jedoch immer genügend Wasser haben. Du kannst ihre Blätter das ganze Jahr über pflücken.
  • Ihr wissenschaftlicher Name ist „Mentha“. Dieser Name kommt von der griechischen Nymphe Minthe, Liebhaberin Plutos, der so eifersüchtig war, dass er sie in eine Pflanze verwandelte.

Gesundheitliche Vorteile der Pfefferminze

Die innerliche Anwendung dieser Pflanze hat verschiedene gesundheitliche Vorteile:

Verdauung

Man nimmt sie nach dem Essen, um den Magen zu beruhigen. Die Minze lindert Blähungen und fördert die Verdauung. Sie wird gegen Magenschmerzen empfohlen, weil sie krampfstillend wirkt und Erbrechen vorbeugt, vor allem nach einem üppigen Essen.

Die Pfefferminze regt die Produktion von Verdauungssäften an und wirkt gegen Übelkeit. Jedoch ist sie nicht über längere Zeit zu empfehlen, da sie eine Magenschleimhautentzündung oder Reizungen der Magenwand verursachen kann.

Leber und Darm

Pfefferminze für Tee

Die Minze kann die Leberfunktion anregen und die Bildung von Gallenflüssigkeit stimulieren. Zum Beispiel wird sie angewendet, um Magenkrämpfe zu behandeln und Magenverstimmungen zu lindern, wenn die Leber langsam arbeitet.

Sie kann bei Durchfall, Reizdarm und Morbus Crohn helfen. Auch gegen Blähungen wirkt Pfefferminze ausgezeichnet. 

Atmungssytem

Die Minze enthält Menthol und befreit deshalb auch die Atemwege. Sie bringt dich zum Schwitzen und hilft gegen eine vertopfte Nase. Deshalb wird dieses Kraut gerne bei Erkältungen und Grippe verwendet. Es wirkt darüber hinaus auch fiebersenkend.

Zusätzlich sind die antiviralen Eigenschaften der Pfefferminze hilfreich bei verschiedenen Atemwegserkrankungen. Auch Bronchitis, Rachenkatarrh und Asthma können damit gelindert werden.

Raucher oder ehemalige Raucher mit Husten können damit auch den Hals beruhigen.

Durchblutung

Pfefferminze als Tee

Pfefferminze enthält Eugenol und Rosmarinsäure und zeichnet sich deshalb auch durch gerinnungshemmende Eigenschaften aus. Sie verbessert die Durchblutung und hilft beispielsweise auch bei Kopfschmerzen.

Darüber hinaus kann damit die Höhenkrankheit gelindert werden, da sie eine verbesserte Sauerstoffversorgung der Zellen ermöglicht und gleichzeitig Giftstoffe ausleitet.

Äußere Anwendungen mit Pfefferminze für Gesundheit und Schönheit

Rheumaschmerzen

Die ätherischen Öle der Pfefferminze enthalten Salycilsäure und lindern deshalb Rheumaschmerzen. Das Öl wirkt auch gegen Migräne. Du kannst ein paar Tropfen auf die Schläfen reiben oder dir einen Umschlag mit ein paar Tropfen Pfefferminzöl machen.

Rücken-, Muskel- und Nackenschmerzen, sowie Muskelverspannungen können ebenfalls mit diesem Hausmittel gelindert werden.

Mundgeruch

Blätter der Pfefferminze

Wenn du unter Mundgeruch leidest, ist Pfefferminze ein ausgezeichnetes Naturmittel. Pfefferminzbonbons, Pastillen oder Kaugummis sind in diesem Fall sehr hilfreich. Du kannst auch einfach ein paar frische Pfefferminzblätter kauen.

Das Kraut hilft gleichzeitig bei Mundtrockenheit, Karies und Zahnfleischentzündungen.

Haut

Die Pfefferminze glänzt durch rund 30 antiseptische und 40 antibakterielle Wirkstoffe. Sie eignet sich hervorragend für die Behandlung verschiedener Hautprobleme wie Wunden, Juckreiz und Insektenstiche.

Auch wird die Pflanze oft gegen Ekzeme oder Probleme mit den Hämorrhoiden verwendet. Frauen können sich damit waschen oder ein Pfefferminzsitzbad nehmen, um einfache Geschlechtskrankheiten zu behandeln.

Zum Kochen

Tee aus Pfefferminze

Die Minze kann auch in der Küche vielseitig verwendet werden. Sie kombiniert perfekt mit süßen und salzigen Gerichten. Sie kann beispielsweise für

  • Gemüse,
  • Suppen,
  • Salate,
  • Säfte,
  • Tees oder
  • Nachspeisen

verwendet werden. Profitiere auch du davon!