9 Lebensmittel, die für schlechte Körpergerüche verantwortlich sind

Nicht immer ist gute Hygiene ausreichend, um alle Körpergerüche zu beseitigen. Wusstest du, dass manche Lebensmittel auch für schlechte Gerüche verantwortlich sein können?

Schlechte Körpergerüche entstehen durch die Kombination von Schweiß und Bakterien. Dieser Prozess wird normalerweise von hormonellen und metabolischen Faktoren bestimmt, doch auch bestimmte Krankheiten und Arzneimittel können dafür verantwortlich sein. 

Meist denkt man zuerst an übermäßiges Schwitzen, doch auch Bakterien, Schmutz und die Wirkstoffe verschiedener Lebensmittel führen zu schlechten Körpergerüchen.

Bestimmte Nahrungsmittel haben die Übersäuerung des Organismus zur Folge. Bei einem unausgeglichenen pH-Wert wird wiederum die Ausleitung von Schadstoffen erschwert, die zu schlechten Gerüchen führen können. 

Darüber hinaus enthalten manche Lebensmittel starke Wirkstoffe, die über den Schweiß ausgeschieden werden oder über den Atem zu spüren sind.

Anschließend nennen wir einige der Lebensmittel, die schlechte Körpergerüche verursachen können.

1. Knoblauch

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Manche verzichten auf Knoblauch aufgrund seines starken Geschmacks, der einige Stunden im Mund zurückbleibt.

Außerdem beeinflussen die flüchtigen Schwefelverbindungen den schlechten Geruch beim Schwitzen. Diese Verbindungen werden nach der Verdauung vom Blut und den Lungen aufgenommen, deshalb riechen Atem und Haut danach.

Lesetipp: Was passiert in deinem Organismus, wenn du gegrillten Knoblauch isst?

2. Weißer Zucker

Süßigkeiten und andere mit raffiniertem Zucker angereicherte Lebensmittel übersäuern den Körper, verändern die Temperatur und führen auch zu unangenehmen Gerüchen.

Die Bakterien ernähren sich von diesem Süßstoff, durch die übermäßige Vermehrung wird der Gärungsprozess beschleunigt und so entstehen auch Körpergerüche.

3. Gewürze

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Gewürze wie Curry und Kümmel können ebenfalls zu Halitose und schlechtem Geruch der Haut führen, denn bei der Verdauung entstehen schwefelige Gase, die über die Poren ausgeschieden werden. 

Der Großteil wird zwar korrekt assimiliert, doch Reste bleiben im Blutstrom und werden später ausgeleitet.

4. Transfette

Für Fast Food, Frittiertes, industrielles Gebäck und andere Lebensmittel werden häufig Transfette verwendet. Diese führen nicht nur zu Übergewicht, sondern auch zu schlechten Körpergerüchen.

Diese Fette sollen die Verdauung erschweren und haben eine negative Auswirkung auf andere Nahrungsmittel, die im Darm verarbeitet werden.

5. Wurstwaren

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Aufstriche, Würste, Speck und andere Wurstwaren führen ebenfalls zu einer Übersäuerung des Magens und erhöhen die Gasbildung.

Die Verdauung dieser Lebensmittel ist langsam, da sie viele Chemikalien und Fett enthalten. Damit werden jene Stoffwechselfunktionen beeinträchtigt, die für die Ausleitung von Schadstoffen zuständig sind.

6. Rotes Fleisch

Die Proteine im roten Fleisch sind im Darm schwer zu verdauen und bleiben oft mehrere Tage liegen, deshalb besteht Fäulnisgefahr und schlechte Körpergerüche können entstehen.

Personen, die wenig rotes Fleisch essen, sondern meist weniger Schweiß und weniger Gerüche ab, als jene die täglich Fleisch auf dem Speiseplan stehen haben.

Wenn du weniger rotes Fleisch isst, kannst du auch Flatulenzen und Blähungen sowie Verstopfung reduzieren. 

7. Spargel

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Spargel ist zwar sehr gesund, kann jedoch zu stark riechendem und brennendem Urin führen. 

Dies passiert jedoch nur bei manchen Personen, denn je nach genetischer Veranlagung ist die Fähigkeit, Gerüche zu produzieren und wahrzunehmen unterschiedlich.

8. Alkoholische Getränke

Personen, die alkoholische Getränke im Übermaß trinken, scheiden schlechte Gerüche über die Haut und den Atem aus. Der Organismus betrachtet Alkohol als Gift, deshalb wird dieser von der Leber verstoffwechselt.

90% wird in Essigsäure umgewandelt, die nicht toxisch ist und zusammen mit anderen Flüssigkeiten und Salzen ausgeschieden wird.

Der restliche Teil bleibt im Blut und wird bei der Atmung über die Lungen und durch Schweiß über die Haut ausgeleitet.

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9. Zwiebel

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Bakterien bauen Aminosäuren mit Schwelfel-Atomen, die in der Zwiebel zu finden sind, ab und erzeugen so schlechtriechende flüchtige Substanzen, beispielsweise Schwefelwasserstoff, Methylmercaptan und Dimethylsulfid.

Diese Schwefelverbindungen werden vom Blut aufgenommen und gelangen in den Mund, den Magen, den Darm und die Leber. Sie sammeln sich auch in den Lungenbläschen an und erzeugen beim Ausatmen der Luft einen starken Geruch.

Trotz einer guten Hygiene und Gesundheit können also verschiedene Körpergerüche entstehen. Sollte dies bei dir der Fall sein, kannst du versuchen, diese Nahrungsmittel zu reduzieren.

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