8 Fakten über die weibliche Masturbation die du kennen solltest

· 8 Januar, 2019
Noch immer ist die weibliche Masturbation ein Tabu, obwohl sie verschiedenste Vorteile bietet.

Die weibliche Masturbation ist eines der Themen die bei vielen Frauen immer noch Scham hervorrufen. Nicht nur aufgrund eines Mangels an Informationen, sondern vor allem wegen all der Tabus, die in diesem Zusammenhang existieren.

Aufgrund von Stigmatisierung und falschen Überzeugungen, waren Frauen leider lange stark gehemmt, den eigenen Körper und ihre Sexualität zu entdecken.

Weil man lange davon ausging, die weibliche Masturbation sei etwas Ungebührliches oder Schlechtes, entstand für viele eine große Barriere, die Vorteile beim Masturbieren zu genießen.

Zum Glück sind die meisten Mythen heutzutage schon Geschichte geworden und immer mehr Frauen entscheiden, sich selbst regelmäßig etwas Gutes zu tun.

Besonders interessant ist, dass sogar Sexualforscher und Psychologen empfehlen zu masturbieren. Denn heute ist klar, dass dies zum Wohlbefinden beitragen kann.

Aus diesem Grund wollen wir im folgenden Abschnitt 8 interessante Fakten über die weibliche Masturbation vorstellen, mit denen du ohne Angst oder Scham einfach nur genießen kannst. 

1. Masturbation verbessert die Stimmung

Masturbation

Frauen, die regelmäßig masturbieren, sind häufiger gut gelaunt und setzten sich dann in der Regel weniger unter Stress als diejenigen, die sich diese wunderbare Praktik vorenthalten.

Die Lust, die man beim Masturbieren empfindet, entsteht durch einen Ausstoß an Endorphinen sowie Serotonin, 2 Neurotransmitter, die für Glück und Wohlbefinden verantwortlich sind.

Lies auch: 7 Wege wie du deine Stimmung auf natürliche Weise verbessern kannst: Du wirst begeistert sein!

2. Masturbation beugt Infektionen vor

Der Orgasmus, den man beim Masturbieren in der Regel erlebt, kann äußerst vorteilhaft bei der Prävention von Infektionen der Vagina sowie der Harnwege sein.

Die körperliche Reaktion beim Orgasmus führt dazu, dass der Gebärmutterhals sich von angesammelten Bakterien befreien kann und ist so ausschlaggebend, um Infektionen in diesem Bereich vorzubeugen.

Auf der anderen Seite unterstützt die empfundene Lust die Produktion von Antikörpern und verbessert so die Antwort des Immunsystems auf eingedrungene Krankheitserreger.

3. Masturbation hilft, besser zu schlafen

Schlaf

Das Gefühl von Lust und Wohlbefinden, das man mit Masturbation erreicht, führt auch zu positiven Effekten im Hinblick auf den Nachtschlaf.

Die Frauen, die häufig vor dem Schlafen gehen masturbieren, profitieren in der Regel von einem tieferen Schlaf ohne Unterbrechungen.

Dies lässt sich durch die Ausschüttung von Hormonen erklären, die zu physischer und psychischer Entspannung führt und so der Schlüssel für einen erholsamen Schlaf ist.

4. Masturbation kann Menstruationsbeschwerden lindern

Masturbation ist keine Wunderwaffe im Kampf gegen physische Schmerzen aber kann sich vorteilhaft auf die Linderung und die Kontrolle von Schmerz auswirken.

Die Erregung, die bei Stimulation von Klitoris und Vagina entsteht, wirkt wie ein natürliches Schmerzmittel. Während der Menstruation können so Schmerzen im Unterbauch auf natürliche Art und Weise gelindert werden.

Aufgrund der hervorgerufenen Stimulation auf die Hormonproduktion, trägt Masturbation zur Kontrolle der Entzündung und zur Entspannung der Muskulatur bei.

5. Masturbation verbessert das Sexleben

Sexleben

Frauen, die sich nicht vor dem Masturbieren scheuen, haben dann in der Regel bessere sexuelle Erfahrungen. Sie kennen den eigenen Körper genau und sind sich dann über ihre Vorlieben bewusst.

Während der Masturbation lassen sich überdies bestens die eigenen erogenen Zonen entdecken. So erreicht man im gemeinsamen Akt mit dem Partner die größte Stimulation und kann das beste aus seiner Sexualität herausholen.

Beim Masturbieren kann man der eigenen Vorstellung und seinen Phantasien freien Lauf lassen. So wird das sexuelle Verlangen und die Lust, neue Dinge auszuprobieren, gesteigert.

6. Masturbation hilft, leichter zum Orgasmus zu kommen

Die Frauen, die Probleme haben regelmäßig zum Orgasmus zu kommen, können ihre Sexualität deutlich verbessern, indem sie zunächst den eigenen Körper und ihre sensiblen Zonen entdecken.

Die weibliche Masturbation ist aufregend, stärkt die Muskeln im Beckenboden und hilft dann dabei leichter zum Höhepunkt zu kommen.

In der Klitoris finden sich mehr als 8000 Nervenendigungen, die dann bei Stimulation zu unbeschreiblicher Lust führen können.

Im Gegensatz zu dem, was viele denken, wird der größte Teil der Orgasmen nicht durch die Penetration sondern durch die Stimulation der Klitoris hervorgerufen.

7. Masturbation verhindert Anorgasmie und Vaginismus

Masturbation-Vaginismus

Die Autostimulation und die Lust, die beim Masturbieren empfunden werden, wirken dann wie eine Therapie. Das kann Frauen helfen, die beim Sex schwer oder gar nicht zum Höhepunkt kommen.

Zusätzlich wirkt Masturbation durch die vermehrte sexuelle Erregung dann wie ein Heilmittel. Es löst Verspannung der vaginalen Muskulatur (allgemein unter dem Namen Vaginismus bekannt).

Derartige Beschwerden zählen zu den häufigsten Gründen für einen Besuch beim Gynäkologen und schränken die sexuelle Aktivität stark ein.

Das wusstest du nicht? Tipps, um Sex mehr zu genießen

8. Masturbation hilft, Kalorien zu verbrennen

Du bist auf der Suche um auf gesunde Art und Weise Kalorien zu verbrennen?

Die weibliche Masturbation kann in der Regel überdies um die 170 Kalorien verbrennen, je nach Dauer, Stimulus und Intensität der Lust.

Habe keine Angst, all die Vorteile der Masturbation zu genießen. Als Frau hast du das Recht, den eigenen Körper zu entdecken sowie zu genießen, wann immer du willst.

Lege deine Ängste und Vorurteile ab. Beginne lieber alle Empfindungen beim Masturbieren in vollen Zügen zu genießen und verschaffe dir dann ein größeres Wohlbefinden.

Titelbild bereitgestellt von © wikiHow.com

  • Levin, R. J. (2007). Sexual activity, health and well-being – The beneficial roles of coitus and masturbation. Sexual and Relationship Therapy. https://doi.org/10.1080/14681990601149197
  • Hogarth, H., & Ingham, R. (2009). Masturbation among young women and associations with sexual health: An exploratory study. Journal of Sex Research. https://doi.org/10.1080/00224490902878993