5 Schlüssel für einen ruhigen Geist und inneren Frieden

· 22 November, 2016
Anfangs mag es zwar schwierig sein, einen unruhigen Geist zu kontrollieren, doch dies kann gelernt werden. Du kannst den Lärm abschalten, damit dich negative Emotionen nicht dominieren.

Ein unruhiger Geist lässt keinen Frieden und erlaubt keine Rast. Er macht sich ständig Sorgen und hat Angst.

Allmählich entstehen so komplexe Situationen, die uns den inneren Frieden nicht finden lassen.

Viele verwechseln das Konzept des unruhigen Geistes auch mit Neugierde und Produktivität.

Die interne Energie spiegelt zwar manchmal die Lust, Neues zu lernen wider, meist entsteht Unruhe jedoch durch mentalen Lärm, Konfusion, Müdigkeit und Unglück.

Oft hört man, „dass es keinen schlimmeren Feind gibt, als den, der im eigenen Geist geschaffen wird“. 

Doch du solltest dir nicht selbst die einzige Verantwortung dafür zuschieben, denn innerlicher Stress ist eine Kombination vieler Dinge, die nicht einfach zu kontrollieren sind.

Wir laden dich ein, mit uns darüber nachzudenken, um Ruhe und inneren Frieden zu finden. Das ist gar nicht so schwierig, du benötigst dafür nur eine grundlegende Zutat: Willenskraft.

Der unruhige Geist und der stürmische Ozean unseres Gehirns

Eines der bekanntesten Bücher zu diesem Thema, in dem es um komplexe Situationen geht, in denen mentaler Lärm mit Depressionen einhergeht, wurde von Kay Jamison verfasst.

Diese Psychiaterin der Universität John Hopkins in Baltimore (USA) erklärt in ihrem interessanten Werk ihre persönliche Erfahrungsgeschichte.

Schon als Kind neigte ich zu affektiver und emotionaler Unstabilität. Traurigkeit begleitete mich in meiner Jugendzeit und am Beginn meines Berufslebens verfiel ich der Angst, mein unruhiger Geist ließ mich kaum leben. „Meine ruhelose Seele: Die Geschichte einer bipolaren Störung“ von Kay Jamison.

Wenn du dich fühlst, wie in diesen Zeilen beschrieben wird, können dir folgende 5 Empfehlungen helfen, innere Ruhe zu finden.

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1. Lege unnötige Lasten ab

Auch wenn du diese nicht siehst, schleppst du sie mit dir herum. Sobald du dir über die Lasten bewusst wirst, die du in deinem Geist mit dir trägst, wirst du dich besser fühlen.

Lesetipp: 5 Tipps für einen ruhigeren Geist und eine positivere Einstellung

  • Du bist von Personen umgeben, die dir nichts Gutes geben, sondern deine Energie rauben?
  • Vielleicht misst du Dingen zu viel Wichtigkeit bei, die nicht gut für dich sind.
  • Lerne zu verstehen, dass „weniger immer mehr ist“.

2. Halte einen Augenblick lang inne und atme tief ein, schalte den Lärm in deinem Geist ab

Die Vergangenheit ist nicht mehr da. Du kannst sie nicht verändern und die Zukunft existiert noch nicht. Konzentriere dich auf das Hier und Jetzt, denn hier befindest du dich in diesen Augenblicken.

  • Halte inne und atme tief und fest ein. Atme danach langsam und laut aus.
  • Diese einfache Übung befreit deinen Geist und hilft dir, ruhig zu werden.
  • Wenn sich der Körper wohl fühlt, ist der Zeitpunkt gekommen, in dein Inneres zu hören.
  • Frage dich bescheiden, was du willst, was du suchst, was du nicht möchtest und welches deine Ziele sind.

Du solltest diese Übung jeden Tag morgens gleich nach dem Aufstehen praktizieren.

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3. Baue Schutzmauern auf

Der unruhige Geist leidet, weil er durchlässig ist. Er lässt fremden Sorgen Platz, öffnet dem Egoismus und den Eigeninteressen der anderen die Tür.

Lesetipp: Distanziere dich von Personen, die dich erschöpfen und nähere dich jenen, die dein Herz erfreuen

Wenn dich diese negative Energie belastet und sich mit deinen eigenen Schwächen vermischt, leidest du stark daran.

Baue Schutzmauern um dich auf:

  • Distanziere dich von allem, das nicht auf deiner Wellenlänge liegt. Du brauchst keinen Egoismus oder falsche Interessensbekundigungen.
  • Baue Mauern auf, die dich vor dem Sturm schützen, der deine Ruhe stört.
  • Schütze dich vor jenen, die dich nicht respektieren. Verzeihe und lass sie gehen.

4. Heilendes Schweigen

Einmal am Tag solltest du dir ein bis zwei Stunden Zeit nehmen, um in Schweigen zu baden.

  • Diese Augenblicke der Ruhe und des inneren Friedens ermöglichen es dir, deine Bedürfnisse zu stillen, um deinen Geist zu entspannen.

Denn ein nervöser Geist, der von einem schwarzen Loch zum anderen wandert, vergisst, sich seiner eigenen Bedürfnisse anzunehmen. Er erinnert sich nicht mehr daran, wie viel er wert ist oder wie wichtig er ist.

  • Entspanne dich in der Stille und heile deine Ängste, beruhige deine innere Stimme. Umhülle dich von Emotionen wie Zufriedenheit, finde inneren Frieden und Gleichgewicht zwischen Geist und Herz.
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5. Übe dich in Dankbarkeit!

Das ist nicht immer einfach, doch es lohnt sich!

Lesetipp: Deine schwersten Momente werden zeigen, wer es verdient, an deiner Seite zu sein

Entspanne dich und denke über folgende Aspekte nach:

  • Wenn du dich aufgrund von Personen, die dich nicht lieben, nicht wohl fühlst, distanziere dich. Die Lösung kann einfach sein, auch wenn sie viel Mut erfordert.
  • Wenn du dich nicht wohl fühlst, verändere deine Gedanken. Entscheide dich dafür, dein Leben zu verändern, denke daran, dass du dir das Beste verdient hast.
  • Bedanke dich für kleine Dinge, die dich umgeben und du vielleicht vernachlässigt hast.
  • Sei dankbar dafür, dass du gesund bist, dass du Menschen an deiner Seite hast, die du liebst und die dich lieben.
  • Lerne, jeden neuen Tag Dankbarkeit zu zeigen. Denn jeder Tag bringt neue Chancen und Möglichkeiten, um das zu erreichen, was du dir wünschst.

Sei glücklich, finde Ausgleich und inneren Frieden.