5 Dinge, die sich in deinem Körper verändern, wenn du verliebt bist

· 11 August, 2018
Veränderungen in deinem Verhalten und deinen Gefühlen sind ganz normal, wenn du verliebt bist. Das liegt unter anderem an einem erhöhten Adrenalinspiegel.

Wir alle kennen das Gefühl: Wenn wir verliebt sind, ist plötzlich alles anders. Manche Menschen suchen immer wieder das Gefühl, sich frisch zu verlieben, weil sie süchtig danach sind.

Doch warum passiert das eigentlich? Genau darum soll es in diesem Artikel gehen. Finde heraus, warum Liebe mehr mit Chemie im Gehirn zu tun hat als mit deinem Herzen.

Was passiert, wenn du verliebt bist

1. Der Adrenalinspiegel steigt dramatisch

Wer verliebt ist, ist aufgeregt

Ist dir schon mal aufgefallen, dass du dich plötzlich ängstlich fühlst, wenn du verliebt bist? Rast dein Herz unkontrolliert, wenn du mit deiner großen Liebe zusammen bist? Das liegt am Adrenalin.

Es ist dieselbe Substanz, die im Körper auch dann ausgeschüttet wird, wenn du extremen Sport machst oder dich einem Risiko aussetzt. Ohne Frage ist die Liebe weniger gefährlich als Motorradfahren, doch der Körper reagiert auf beides in derselben Weise.

Obwohl der Adrenalinspiegel beträchtlich steigt, stellt das in diesem Fall für den Körper kein großes Problem dar. Achte einfach auf dein Verhalten und stelle sicher, dass du nicht nur deshalb von Beziehung zu Beziehung hastest, um diesen Adrenalin-Kick immer wieder zu spüren.

Denn auf diese Weise kann es sein, dass du in einen ungesunden Kreislauf gerätst, den du lieber vermeiden solltest. Es ist nämlich ganz normal, dass dieses wilde Gefühl nach einer Weile nachlässt. Die Beziehung stabilisiert sich dann im Idealfall und der Adrenalinrausch lässt nach.

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2. Du kannst besser mit Stress umgehen

Ist dein Leben stressig und verplant? Dann kommt es dir vielleicht ganz gelegen, dass dein Körper mehr Cortisol ausschüttet, wenn du verliebt bist. Diese chemische Substanz verbessert die Fähigkeit des Körpers, mit Stress umzugehen.

Das offensichtlichste Zeichen, dass du verliebt bist, ist ein plötzliches Lächeln. Auch wenn du sonst in derselben Situation aufgeregt, angespannt oder den Tränen nahe gewesen wärst. Das liegt nicht etwa daran, dass dein Partner ein Engel ist, der dich rettet. Dein Körper reagiert auf Liebe mit einer leichten Betäubung.

Du solltest jedoch beachten, dass die Beziehung keine Medikamente ersetzt. Wenn du schon vorher psychische Probleme oder Stress hattest, höre nicht einfach mit der Behandlung auf, nur weil du dich durch die Verliebtheit besser fühlst. Denke daran, dass diese Phase nicht ewig hält und die Probleme danach wieder auftreten können.

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3. Du fühlst dich sexy und hast mehr Lust auf Sex

Wer verliebt ist, hat Lust auf Sex

Auch wenn plötzliche Lust auf Sex immer auftreten kann, sorgt Dopamin im Körper für einen verstärkten Sexualtrieb, wenn du verliebt bist.

Diese Substanz führt außerdem dazu, dass wir uns selbstsicherer und wohler in unserem Körper fühlen. In der Verliebtheitsphase fallen uns Veränderungen an unserem Äußeren deshalb besonders leicht.

Die starke Anziehungskraft und die ständige Lust auf Sex und Abenteuer bleiben jedoch nicht für immer gleich. Viele Paare, die nur den Sex gemeinsam haben, trennen sich nach dieser Phase wieder.

An dieser Stelle ist es wichtig, sich auch auf andere Aspekte der Beziehung zu konzentrieren, die zwar weniger intensiv, dafür aber langfristiger sind:

  • gemeinsame Hobbys
  • gute Kommunikation
  • gemeinsame Unternehmungen

So schaffst du es, mit deinem Partner auch dann noch einen guten Zusammenhalt zu haben, wenn sich der Dopaminspiegel normalisiert.

Achte auch darauf, dass deine Lust auf Sex dich nicht die Kontrolle verlieren lässt und du dich keinen unnötigen Risiken aussetzt. Sicherheit und Verhütung solltest du zu keiner Zeit vernachlässigen.

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4. Angst ist keine Hürde mehr

Eine Nebenwirkung von Adrenalin ist, dass du dich plötzlich Dinge traust, die vorher undenkbar waren. Mit dem neuen Partner fühlst du dich besser gewappnet und möchtest neue Erfahrungen machen.

Diese Zeit eignet sich gut, um mit deinem Partner spezielle Momente zu erleben, an die du dich noch lange erinnerst. Überstürze jedoch nichts und triff keine Entscheidungen, ohne sie zuerst genau zu durchdenken. Denn es ist eine Sache, sich für die Fahrt im Heißluftballon zu entscheiden, die du schon immer machen wolltest. Ein Tattoo mit dem Namen deines neuen Partners ist jedoch eine Entscheidung, die du besser nicht im Adrenalinrausch treffen solltest.

Obwohl wir Angst oft als etwas Negatives empfinden, ist sie auch ein natürlicher Schutz vor riskanten Situationen. Lerne deshalb, den Unterschied zwischen unbegründeten Ängsten und einer begründeten Vorsicht zu erkennen. Höre auf dein Bauchgefühl!

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5. Du fühlst dich ängstlich, wenn dein Partner nicht bei dir ist

Wer verliebt ist, chattet gern

Eine neue Beziehung wirkt am Anfang oft wie eine Art Sucht. Deshalb ist es auch ganz normal, wenn du dich ohne deinen Partner unwohl fühlst.

Im Extremfall kann dieses Gefühl dich nachts wach halten und sich sogar zu einer unkontrollierten Eifersucht entwickeln.

Ein wenig paradox ist diese Reaktion tatsächlich: Einerseits fühlst du dich sexy und glaubst, dass du alles kannst, nur weil du verliebt bist. Doch auf der anderen Seite möchtest du ständig bei deinem Partner sein und fühlst dich ohne ihn verloren.

Hast du das schon mal erlebt? Wenn ja, solltest du dir ein wenig Zeit nehmen, darüber nachdenken und daran arbeiten. Alles in allem sollte Liebe schließlich dazu führen, dass du dich besser fühlst. Wenn du dich hingegen dauerhaft schlecht fühlst, ist das ein klares Zeichen, dass etwas nicht stimmt.