4 Naturheilmittel um Flüssigkeitseinlagerungen zu verhindern

Da Flüssigkeitseinlagerungen in der Regel das Symptom einer weiteren Grunderkrankung sind, ist es wichtig, sich einer medizinischen Diagnostik zu unterziehen. Zusätzlich kann man Wassereinlagerung aber auch mit Hilfsmitteln von zu Hause aus bekämpfen
Ärztin mit Patientin mit Flüssigkeitseinlagerungen

Flüssigkeitseinlagerungen sind ein lästiger Begleiter vieler Menschen.

Auch wenn diese in der Regel anfangs unbemerkt bleiben, können sie, wenn die eingelagerten Substanzen eine bestimmte Menge überschreiten, ernsthafte Probleme hervorrufen.

Flüssigkeitseinlagerungen sind keine Krankheit?

Ungeachtet dessen, dass Flüssigkeitseinlagerungen oder Wassersucht als ernst zu nehmende Störung wahrgenommen werden sollten, sind sie vielmehr ein Symptom, das im Rahmen von verschiedensten Grunderkrankungen auftritt.

Aus eben diesem Grund sollten sie nicht übersehen werden. Im Falle ihres Auftretens sollte man daher unverzüglich professionellen medizinischen Rat einholen, um ernsthafte Probleme unter anderem in Bereichen wie dem Verdauungssystem, dem Herzen und den Nieren auszuschließen.

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Flüssigkeitseinlagerungen

Wie ihr Name schon sagt, geht es bei Flüssigkeitseinlagerungen um die Anhäufung von Substanzen in verschiedenen Geweben des Körpers.

Allgemein gesprochen handelt es sich bei der Mehrheit um ungefährliche Einlagerungen; dennoch können verschiedene Faktoren dazu führen, dass die eingelagerten Substanzen nicht in ausreichendem Maße ausgeschieden werden können.

Ursächliche Faktoren für Flüssigkeitseinlagerungen

Zunächst entstehen Flüssigkeitseinlagerungen dann, wenn die Regulierung von Flüssigkeiten bei der Passage durch verschiedene Bereiche des Körper in ein Ungleichgewicht gerät.

Daraus kann man folgern, dass diese Einlagerungen immer dann auftreten wenn der Organismus nicht fähig ist, einen Überfluss an Flüssigkeiten über das exkretorische System des Körpers zu eliminieren. 

Folgende Faktoren haben zusätzlich Einfluss:

  • Schwangerschaft
  • Niereninsuffizienz
  • Einschränkungen der Leberfunktion
  • Menopause
  • gastrische Beschwerden
  • Übergewicht
  • Bewegungsmangel

Wie kann man Flüssigkeitseinlagerungen erkennen?

Knieschmerzen bei Flüssigkeitseinlagerungen

Wie wir zuvor bereits erwähnt haben, handelt es sich bei Flüssigkeitseinlagerungen um keine eigenständige Erkrankung, sondern um Teil eines Symptomenkomplexes im Rahmen von zugrunde liegenden Krankheiten.

Dennoch sollte klar sein, dass sie zu ihr eigenen Symptomen führt.

Um herauszufinden, ob man tatsächlich von einer Ansammlung von Substanzen im Organismus betroffen ist, ist es wichtig, sich die folgenden Indikatoren einmal genauer vor Augen zu führen:

  • Müdigkeit oder häufige Erschöpfung
  • Schweregefühl (vor allem in den Beinen)
  • allmählich zunehmende Schwellungen vor allem in den unteren Extremitäten
  • Schwellung des Abdomens
  • abdominelle Schmerzen
  • Entzündungen in weiteren Bereichen des Organismus (dies ist etwas seltener, kann aber trotzdem ein Symptom sein)

Natürliche Heilmittel

Obwohl viele Alternativen für die Behandlung von Flüssigkeitseinlagerungen zur Verfügung stehen, gibt es einige natürlichen Ursprungs, die es zu bevorzugen gilt.

So ist es besser ein für den Körper vorteilhaftes Mittel zu wählen als sich an andere chemische-hergestellte Alternativen zu halten.

1. Wasser trinken

Flüssigkeitszufuhr ist wichtig für den Organismus, besonders dann wenn man zu Flüssigkeitseinlagerungen neigt.

Obwohl es zunächst widersprüchlich erscheint, in einem solchen Fall ist es sogar notwendig größere Mengen an Flüssigkeit zuzuführen als üblich.

Wenn man diesem erhöhten Bedarf nicht nachkommt, können andere eigentlich ausscheidungspflichtige Substanzen über einen größeren Zeitraum eingelagert bleiben.

  • Wer nicht ausreichend trinkt, begünstigt dass der Organismus automatisch Flüssigkeit einlagert, um den Falle eines unerwarteten Bedarfs zu verhindern
  • Schlussgefolgert empfiehlt sich das im Körper enthaltene Wasser regelmäßig zu erneuern.

2. Getränke aus Grünem Tee

Grüner Tee gegen Flüssigkeitseinlagerungen

Diuretisch wirksame Nahrungsmittel oder Zutaten sind eine ideale Alternative für diejenigen, die zu Flüssigkeitseinlagerungen neigen, und darunter hat sich besonders der grüne Tee als wirksam bewiesen.

Er hat nicht nur diuretische Wirkung sondern bringt auch entgiftende Eigenschaften mit sich. Aus diesem Grund erleichtert der Konsum von grünem Tee die Ausscheidung von Giftstoffen über den Urin.

  • Dies kann täglich erfolgen oder aber an mindestens 3 Tagen die Woche.
  • Es empfiehlt sich den Tee zuhause zuzubereiten und anschließend mindestens 3 Tassen im Verlaufe des Tages zu trinken

3. Ananas

Die Ananas ist bekannt als äußerst köstlich und saftig, weshalb sie zu den am meist gegessenen Früchten auf diesem Planeten zählt, ganz besonders in heißen und an der Küste gelegenen Regionen.

Dennoch wird sie nicht ausschließlich aufgrund ihres besonders guten Geschmacks gegessen sondern gleichermaßen wegen ihrer reichhaltigen Nährstoffe mit besonders positiven Effekten auf den Organismus.

Die Ananas besteht in ihrer großen Mehrheit aus Wasser. Dies ist genau der Grund, der sie zu einem bevorzugten diuretischen Lebensmittel im Kampf gegen Flüssigkeitseinlagerungen macht.

Andererseits unterstützt das regelmäßige Essen von Ananas die Durchblutung und hilft im Kampf gegen Cellulite.

4. Tees aus Petersilie

Genauso wie der grüne Tee fördert auch ein Tee aus Petersilie durch seine besondere diuretische Wirkung die Ausscheidung von eingelagerten Giftstoffen aus dem Organismus.

Zutaten

  • 1 Tasse heißes Wasser (250ml)
  • 1 Löffel Petersilie (10g)

Zubereitung 

  • Das Wasser zum Kochen bringen und den Löffel Petersilie hinzufügen. Den Tee ca. 10 Minuten ziehen lassen.
  • Es wird empfohlen täglich mindestens 2 Tassen Petersilientee zu trinken.

Im Falle, dass jemand keinen Tee aus Petersilie trinken möchte, kann man sich die großartigen Vorzüge der Petersilie auch als Saft zunutze machen.

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Weitere Alternativen

Schwimmen gegen Flüssigkeitseinlagerungen

Abgesehen von den bereits genannten natürlichen Heilmitteln gibt es auch weitere Alternativen, um Flüssigkeitseinlagerungen zu lindern, die sich ganz einfach umsetzen lassen:

  • Über einen längeren Zeitraum schwimmen.
  • Die Füße hochlagern.
  • Übermäßigen Salzgehalt in der Nahrung meiden.