4 häufige zerebrovaskuläre Erkrankungen

24 Januar, 2018
Lasse regelmäßige Kontrolluntersuchungen durchführen, damit es gar nicht so weit kommt!

Zerebrovaskuläre Erkrankungen (CVD) betreffen die Blutgefäße des Gehirns und können sehr ernste Auswirkungen haben. Deshalb ist es wichtig, Anzeichen frühzeitig zu erkennen, um schwerwiegende Konsequenzen zu vermeiden.

Die Gefahr für zerebrovaskuläre Erkrankungen wird durch Diabetes, Bluthochdruck, Stress oder Tabakkonsum erhöht. Doch durch die richtige Vorsorge können ernste Folgen verhindert werden.

In manchen Fällen kann es jedoch trotz gesunder Lebensgewohnheiten und unabhängig vom Alter zu einem tödlich verlaufenden Krankheitsbild kommen.

Wichtig sind auf jeden Fall die richtige Vorsorge und die frühzeitige Diagnose, denn damit kann Leben gerettet werden.

In unserem heutigen Artikel erfährst du mehr über 4 häufige zerebrovaskuläre Erkrankungen.

4 häufige zerebrovaskuläre Erkrankungen

Durchblutungsstörungen können zu verschiedenen Krankheitsbildern führen, wobei man zwischen Ischämie (Minderversorgung oder Durchblutungsausfall eines Organs oder Gewebes) und Hämorrhagie (Austreten von Blut aus einem Blutgefäß) unterscheiden muss.

Am häufigsten treten ischämische Krankheiten auf, so zum Beispiel Arteriosklerose. Eine der Ursachen dafür ist ein erhöhter Cholesterinspiegel, der zu verengten und entzündeten Blutgefäßen führt.

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Dadurch wird die Blutzirkulation im Gehirn oder anderen Körperbereichen behindert, was zu Gedächtnisproblemen, Demenz oder einem Schlaganfall führen kann.

Vorsorge ist die beste Medizin: Gesunde Lebensgewohnheiten, Bewegung und eine ausgeglichene Ernährung sind grundlegend!

Kopfschmerzen und zerebrovaskuläre Erkrankungen

1. Die Hirnvenenthrombose

Es handelt sich um eine ischämische Erkrankung, bei der in einer der größeren Venen des Gehirns Blutgerinnseln entstehen. Es handelt sich um eine seltene Erkrankung.

Bevor es zu einem Schlaganfall kommt, machen sich meist folgende Anzeichen bemerkbar:

  • Taubheitsgegühl einer Gesichtshälfte oder Körperseite
  • Intensive Kopfschmerzen
  • Ausdrucks- und Verständnisschwierigkeiten
  • Starker Schwindel und Gleichgewichtsprobleme beim Gehen
  • Sehstörungen

2 Die HirnembolieAusbruch von häufig auftretende zerebrovaskuläre Erkrankungen

Hier handelt es sich um eine zerebrovaskuläre Erkrankung, bei der es zu einem embolischen Verschluss eines Blutgefäßes und in der Folge zu einer ischämischen Schädigung kommt.

Ein Embolus (Pfropf) ist ein körpereigenes oder körperfremdes Objekt, das zum plötzlichen Verschluss eines Blutgefäßes führt. Im Unterschied zu einem Blutgerinnsel kommt es zur Embolie nicht am Ursprungsort des Embolus.

Die Symptome für diese Erkrankheit sind denen einer Thrombose sehr ähnlich: Taubheitsgefühl, Ausdrucksschwierigkeiten usw.

Bei einer frühzeitigen Erkennung der Krankheit kann diese mit dem Medikament TPA (Tissue Polypeptide Antigen) behandelt werden. Damit wird der Embolus unschädlich gemacht und die Überlebenschancen sind sehr hoch.

3. Zerebrale oder intrazerebrale Blutungen

Hier handelt es sich um eine hämorrhagische Krankheit. Eine venöse oder arterielle Blutung innerhalb des Schädels kann verschiedene Ursachen haben, beispielsweise Bluthochdruck, häufig in Kombination mit Arterienverkalkung.

Wenn die Gefäßwände an Elastizität verlieren, kann ein Blutgefäß im Gehirn platzen, was zu einem Schlaganfall durch Gehirnblutung führt.

  • Der hämorrhagische Hirninfarkt kann die Funktionen des betroffenen Hirnbereiches stören, teilweise stirbt das Hirngewebe ab.

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4. Subarachnoidalblutung

häufige Ursachen für häufig auftretende zerebrovaskuläre Erkrankungen

Eine Subarachnoidalblutung wird häufig durch Bluthochdruck verursacht, deshalb ist es sehr wichtig diesen zu kontrollieren. Es handelt sich um eine arterielle Blutung im Subarachnoidalraum, die häufig durch ein intrakranielles Aneurysma entsteht.

Es handelt sich um einen häufig auftretenden Notfall. Eine schnelle Behandlung kann Leben retten, deshalb ist es wichtig, die Symptome zu kennen:

  • Konzentrationsprobleme
  • erhöhte Lichtempfindlichkeit
  • Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen, Veränderung der Persönlichkeit
  • Schmerzen in Nacken und Schultern
  • Übelkeit und Schwindel
  • Krampfanfälle

Insbesondere dann, wenn du deine Sehfähigkeit kurz verlierst, helles Licht oder optische Täuschungen siehst, solltest du sofort reagieren.

Die richtige Vorsorge und die schnellstmögliche Behandlung in Notfällen können Leben retten!

Bilder freundlicherweise zur Verfügung gestellt von  © wikiHow.com

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