11 Angewohnheiten, die dem Gehirn schaden

· 12 November, 2014
Tabak ist nicht nur für die Lungen sehr schädlich, damit werden auch die Gehirnmasse und die Sauerstoffzufuhr reduziert, was zu neurodegenerativen Krankheiten führt.

Sie wissen nicht was los ist: Sie sind müde, vergesslich und können sich nicht konzentrieren. Seltsam ist dabei, dass alle Symptome nur bei bestimmten Handlungen auftreten, wie z. B. bei frühem Aufstehen, wenn Sie bis in den Nachmittag nichts essen oder wenn Sie unter Stress stehen. Das Problem ist, dass Sie vergessen eines Ihrer wichtigsten Organe zu pflegen: das Gehirn.

Alle Tätigkeiten beeinflussen den Körper, manche behindern das normale Funktionieren des Gehirns und schädigen seiner Struktur. Jetzt stellen Sie sich einmal vor, dass Sie diese Handlungen jeden Tag über Jahre durchführen. Verstehen Sie nun was passiert? Ihre eigenen Angewohnheiten lassen Gehirnzellen absterben! Aber machen Sie sich keine Sorgen, noch ist es nicht zu spät Ihren Lebensstil zu ändern und Ihr Gehirn zu fördern. In diesem Artikel werden wir Sie über alltägliche Angewohnheiten informieren, die dem Gehirn schaden.

Mein Gehirn und ich

Das Gehirn ist ein sehr komplexes und delikates Organ, das direkt oder indirekt für alle Prozesse des Körpers benötigt wird. Es reguliert hämostatische Funktionen des Körpers, wie Herzklopfen, Flüssigkeitshaushalt, Blutdruck, Hormonhaushalt und Körpertemperatur. Des Weiteren, ist es für alle Bewegungen verantwortlich sowie für unsere Wahrnehmung, Lernvermögen, Gedächtnis und menschliche Emotionen. Es ist also nicht verwunderlich, dass unser Lebensstil nicht nur unsere Allgemeingesundheit sondern auch die Gehirnleistung beeinträchtigt.

In zahlreichen wissenschaftlichen Studien wurde festgestellt, dass schlechte Lebensgewohnheiten auf kürzere oder längere Sicht den Gehirnzellen schaden können. So kann es zu degenerativen Krankheiten und anderen Leiden kommen. Andererseits wirken sich eine ausgewogene Ernährung und Sport positiv auf unser Gehirn aus. Lernen Sie in diesem Artikel 11 Alltagsgewohnheiten kennen, die dem Gehrin schaden.

11 Alltagsgewohnheiten, die dem Gehirn schaden

1. Nicht frühstücken

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Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages, da es unsere Leistungsfähigkeit, Ausdauer und unseren Emotionshaushalt sehr stark beeinflusst. In den ersten Stunden des Tages benötigt unser Gehirn Nährstoffe, um die körperlichen Prozesse nach der langen nüchternen Phase zu steuern. Wenn es die benötigten Nährstoffe nicht erhält, werden die Reserven angezapft wobei es oft zu einer Überanstrengung kommt. Wenn Sie nicht frühstücken, kann dies zu Kraftlosigkeit und Niedergeschlagenheit sowie Konzentrationsschwierikeiten, schlechter Laune und einer reduzierten körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit führen. Frühstücken Sie daher nahrhaft und gesund.

2. Rauchen

Die schlechte Angewohnheit zu rauchen verringert deutlich die Hirnmasse, sowie die Sauerstoffversorgung des Gehirns. Es wurde nachgewiesen, dass Rauchen das Auftreten von degenerativen Nervenkrankheiten, wie z.B. Alzheimer, begünstigt. Andererseits interferieren die beim Rauchen freigesetzten heterozyklischen Amine in der korrekten DNA-Replikation, was wiederum Mutationen und damit die Bildung von Krebszellen fördert.

3. Hoher Zuckerkonsum

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Die überwiegende Präsenz von raffiniertem Zucker, weißem Mehl, frittierten Lebensmitteln und Wurstwaren in unserem Ernährungsplan und der Mangel an Gemüse, Obst und Ballaststoffen begünstigen die Ansammlung von schädlichen Substanzen in unserem Körper und erhöhen folglich das Risiko für Tumore. Auch das Immunsystem und die neurologische Entwicklung werden dadurch beeinflusst.

4. Umweltverschmutzung

Das Gehirn benötigt eine konstante Sauerstoffzufuhr, aber diverse giftige Substanzen können den Gasaustausch und die Sauerstoffaufnahme in den Zellen negativ beeinflussen, wodurch es zu einem Leistungsabfall des Gehirns kommen kann.

5. Wenig Schlaf

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Sie benötigen täglich 8 Stunden Schlaf, damit sich das Gehirn erholen kann. In dieser Zeit werden metabolische Prozesse ausgeführt, die zu neuer Energie verhelfen und die Zellerneuerung ermöglichen. Wenn Sie zu wenig schlafen beschleunigt sich das Absterben von Gehirnzellen in kürzester Zeit. Dies führt dazu, dass Sie den ganzen Tag über müde und schlecht gelaunt sind.

6. Zu viel essen

Wenn Sie mehr essen, als der Körper benötigt, sammeln sich überschüssige Substanzen an und setzen sich als Fett ab. Folglich verhärten sich die Blutgefäße im Gehirn, was ihre Funktion beeinflusst.

7. Alkohol

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Alkohol schadet allen Organen, insbesondere leiden Nervensystem, Leber und Herz daran. Er hat auch negative Folgen auf chemische Reaktionen, die sich im Gerhirn abspielen. Alkohol führt außerdem zum Absterben von Nervenzellen und verlangsamt die Geschwindigkeit der Nervenimpulse.

8. Stress

Stress verursacht zahlreiche Reaktionen in unserem Nervensystem, manche davon reduzieren die kognitive Leistungsfähigkeit. Außerdem erhöht sich das Risiko, einen Gehirnschlag zu erleiden. 

9. Mit bedecktem Kopf schlafen

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Wenn Sie Ihren Kopf während des Schlafens bedecken, erhöht sich die Kohlendioxidkonzentration und weniger Sauerstoff ist vorhanden, dies kann auch zu Gehirnschäden führen.

10. Überanstrenung bei Krankheit

Eine Überanstrengung durch Arbeiten oder Lernen während einer Krankheitsphase kann schädlich sein. So steht dem Körper nämlich weniger Energie für die Genesung zur Verfügung. Die Folge kann ein Leistungsabfall sowie eine Schwächung des Immunsystems sein. Die Krankheit kann folglich schwieriger verlaufen.

11. Mangel an Motivation und mentalen Übungen

Damit ist nicht das Denken an sich gemeint, sondern Gespräche führen, ein Buch lesen oder ein Kreuzworträtsel machen, um das Gehirn anzuregen. Dies fördert die Lernfähigkeit und das Gedächtnis sowie die Reaktionsgeschwindigkeit.

Abschließende Empfehlungen

Pflegen Sie Ihr Gehirn durch einen gesunden Lebensstil:

  • Essen Sie angemessen, indem Sie leckeres Obst und Gemüse in Ihren Speiseplan einbauen, diese werden die Gehirnaktivität anregen. Fisch ist auch sehr hilfreich, da er reich an Omega 3 Fettsäuren ist, welche die Kommunikation zwischen den Neuronen begünstigen.
  • Wenn Sie drei bis vier Tassen Tee oder Kaffee über den Tag verteilt trinken, wird dies Ihr Gedächtnis lang- oder kurzfristig verbessern und das Risiko für Alzheimer oder Parkinson reduzieren.
  • Treiben Sie regelmäßig Sport.
  • Vermeiden Sie den Konsum von Drogen, Tabak und Alkohol.
  • Schlafen Sie genügend.
  • Pflegen Sie positive Gedanken.