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Können Krampfadern schmerzen?

Krampfadern werden von Betroffenen meist als kosmetisches Problem wahrgenommen

Krampfadern sind insbesondere für Frauen ein Schönheitsproblem.

Steigen die Temperaturen und zeigt man mehr nacktes Bein, so fühlen sich viele Frauen durch ihre Krampfadern mit einem Schönheitsmakel belastet.

Wie kommt es überhaupt zu Krampfadern?

Krampfadern sind Venen, die sich durch zu schwache Venenwände oder schwaches Bindegewebe erweitern.

Wer viel im Beruf steht, sich wenig bewegt oder übergewichtig ist, hat ein größeres Risiko, Krampfadern zu bekommen.

Fast die Hälfte aller Deutschen über 25 Jahren hat Krampfadern.

Die kleinste Variante heißt zwar anders: „Besenreiser“, ist aber auch nichts anderes.

Es gibt vorbeugende Maßnahmen und natürliche Heilmittel, mit denen du für eine bessere Durchblutung der Beine sorgen und Krampfadern und Besenreisern vorbeugen kannst.

Haben sich erst große, sich schlängelnde Krampfadern gebildet, ist es zu spät. Wer möchte, kann diese chirurgisch entfernen, veröden oder verschließen lassen.

Eine Operation ist aber nicht zwingend notwendig und wird meist nur dann durchgeführt, wenn Betroffene Krampfadern als kosmetisches Problem begreifen oder sich weiterführende gesundheitliche Probleme daraus entwickelt haben.

KrampfadernWelche Symptome gibt es?

Krampfadern werden in den allermeisten Fällen erst dann erkannt, wenn es schon zu spät ist und die blauen Äderchen als Besenreiser schon durch die Haut sichtbar sind.

Oft kommen diese mit einigen wenigen Begleiterscheinungen, die man unter folgenden Symptomen zusammen fassen kann:

  • Wassereinlagerungen an Beinen und Füßen
  • Ödeme an den unteren Extremitäten
  • Schweregefühl in den Beinen
  • Spannungsgefühl in Beinen und Gelenken
  • Wärme-/Hitzegefühl in den Beinen

Gelegentlich können auch Schmerzen auftreten, die brennend oder auch stechend sein können. Um also die Eingangsfrage zu beantworten: ja, Krampfadern können schmerzen!

Verringert-die-Krampfadern-500x334Risiken von Krampfadern

Wie bereits erwähnt sind Krampfadern in den meisten Fällen nicht gefährlich und nur ein kosmetisches Problem.

Es gibt aber auch Ausnahmen, wie überall. In manchen Fällen können sich daraus aber auch ernste Krankheiten entwickeln, welche wir im Folgenden kurz aufzählen möchten:

  • Venenentzündungen
  • Venenthrombosen
  • Lungenembolie
  • Chronisches Venenversagen
  • Hautverfärbungen
  • Hautgeschwüre

Diese Erkrankungen entwickeln sich aus Krampfadern, wenn diese über Jahre fortschreiten und keine Gegenmaßnahmen eingeleitet werden.

Wenn du nicht sicher bist, in welchem Stadium deine Krampfadern sind, lasse dich von einem Venenspezialisten untersuchen!

Sprich mit deinem Hautarzt, er wird alles Nötige veranlassen.

Frau mit KrampfadernKann man vorbeugen?

Da Krampfadern in Form von Besenreisern bei vielen Betroffenen schon im Jugendalter auftreten, ist es ratsam, im Laufe des Lebens darauf zu achten, dass sich nicht noch mehr bilden und sich das kosmetische Problem zu einem ernsthaften Gesundheitsproblem ausweitet.

Eine Möglichkeit ist es, die Venen durch Gymnastik zu stärken und die sogenannte „Venenpumpe“ zu aktivieren.

Bei sitzender oder stehender Tätigkeit ist das ganz einfach: Mit den Füßen auf und ab wippen, indem wechselnd die Zehenspitzen und die Fersen nach oben gezogen werden. Die ist auch ideal auf Fernflügen oder langen Bus- oder Autofahrten.

Bei langem Sitzen oder Stehen sollte möglichst für Bewegung gesorgt werden, um die Venen gesund zu erhalten.

Bewegung hilft, sich in den Beinen ansammelndes Wasser abzutransportieren. Ein kleiner Spaziergang in der Mittagspause tut nicht nur den Beinen gut!

Wechselduschen halten die Gefäße elastisch und sind ebenfalls sinnvoll. Kalte Duschen sind nicht Jedermanns Sache, aber an den Beinen gut auszuhalten.

Durch das kalte Wasser ziehen sich die Gefäße zusammen und das eingelagerte Wasser wird abtransportiert.

Es ist sinnvoll, so oft wie möglich die Beine hochzulagern, um schweren Beinen vorzubeugen.

So kann man die natürliche Schwerkraft austricksen, die das Wasser in die Waden treibt und die Venenpumpe etwas entlasten.

Ein letzter, wenn auch so gar nicht modischer Tipp: Kompressionsstrümpfe tragen!

Die gibt es mittlerweile in unauffälligen Designs und beugen im Büro, auf langen Flug- oder Busreisen und bei stehenden Tätigkeiten mehr als effektiv der Entstehung von Krampfadern vor!

Tee gegen KrampfadernWas tun bei Beschwerden?

Wenn du ständig unter schweren Beinen oder Wassereinlagerungen leidest, solltest du einen Arzt aufsuchen, da eine schwere Krankheit vorliegen kann.

Wer klar zurückführen kann, woran es liegt, dass die Beine sich schwer anfühlen, wird Erfolg mit den folgenden Hausmitteln haben:

  • Rotes Weinlaub
  • Knoblauch
  • Brennnesseltee
  • Steinklee
  • Mäusedorn
  • Waldmeister

Aus diesen Kräutern kannst du durch Aufgüsse einen Sud herstellen, den du in größeren Mengen über den Tag verteilt trinkst.

Alternativ gibt es im Handel Tabletten, in denen die Wirkstoffe dieser Pflanzen in isolierter und konzentrierter Form vorliegen.

Lasse dich im Zweifel von deinem Hausarzt beraten!