Ich bin diese Frau, die niemandem mehr etwas beweisen muss

· 3 August, 2016
Für jede Frau ist die Zeit irgendwann reif, niemandem mehr etwas beweisen zu müssen. Wer dich liebt, schätzt deine Tugenden und akzeptieren deine Schwächen, ohne deinem Glück Steine in den Weg zu legen.

Sicherlich gehörst auch du zu jenen mutigen, energischen Frauen mit reinem Gewissen, die niemandem mehr etwas beweisen müssen, weil sie wissen, wer sie sind.

Wie heißt es so schön: Edle Personen kommen auf diese Welt, um „zu leben“ und „leben zu lassen“ und tun dies, ohne sich selbst im anderen zu verlieren. Gleichzeitig lassen sie andere in Freiheit mit ihren Eigenheiten leben.

So zu sein, wie man sich fühlt, ohne Druck von außen, ohne Angst vor Kritik oder Furcht davor, allein zu sein, weil man eine Stimme und eigene Wünsche hat, ist gar nicht einfach.

Dieser Beitrag soll dich zum Nachdenken anregen und dich dazu animieren, diesen Schritt in Richtung persönlicher Freiheit gegebenenfalls selbst zu tun.

Ich weiß, wer ich bin, ich weiß, was ich will. Ich bin eine Frau, die nichts beweisen muss

Wie of hast du schon leise in dich hineingeweint wegen all deiner Niederlagen und Enttäuschungen an der Seite von Personen, die vorgaben,  dich zu lieben und zu brauchen, obwohl sie dir geschadet haben?

  • Die eigene Familie oder der Partner können einen manchmal bis an den Rand der Verzweiflung treiben.

Emotionale Erpressung, Vorwürfe, die Pflicht, anderen zu gefallen… all dies entfernt dich von dir selbst und zerstört dein Selbstwertegefühl.

  • Wenn das Selbstwertgefühl in sich zusammenfällt, dann hat man alles verloren. Man verliert die Orientierung, das Licht, in dem man sich selbst erkennt, vergisst, was einem gefällt, was die eigenen Werte sind.

Wenn der Moment gekommen ist, wo man sich selber sagt: „Bis hier und nicht weiter„, tritt plötzlich diese innere Ruhe ein, die es erlaubt, sich auf sich selbst zu besinnen, und das innere Gleichgewicht zurückzugewinnen.

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  • Das persönliche Gleichgewicht besteht darin, das ständige Bedürfnis etwas beweisen zu wollen, beiseite zu lassen.

Liebe zu schenken, ohne etwas dafür zu verlangen, ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern, wenn wir innerlich leiden, zu beweisen, dass man so ist, wie es von einem erwartet wird, wenn man in Wahrheit ganz anders ist.

Frau

Mich so zu lieben wie ich bin, ist alles, was ich von dir verlange

Tatsächlich könnte man Liebe versuchshalber als die Suche nach einer emotionalen Bindung zu einer anderen Person definieren, bei der man Partner sein kann, ohne deshalb aufhören zu müssen, man selbst zu sein.

Der Aufbau einer Beziehung, die einem Sicherheit, Glück und persönliches Wachstum beschert.

  • Liebe sollte dich niemals zwingen, etwas zu zeigen, was du nicht bist. Wenn man von dir verlangt, fürsorglich zu sein, jeden Wunsch zu erfüllen, ein bestimmtes Frauenbild zu verkörpern, welches dieser Person vorschwebt, dann ist diese Beziehung weder ernst noch gesund.
  • Wahre und reife Liebe erfährt man dafür, dass man ist, wie man ist, und verstärkt persönliche Werte, Träume, Gedanken. Es führt nicht zu Verletzung, sondern zu gemeinsamem Respekt und Wachstum.

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Wenn man dich nicht so liebt, wie du bist, für deine Meinungen, deine Tugenden und sogar für deine Schwächen, dann solltest du irgend eine Art von Entscheidung treffen.

Frau in der Natur

Mir gehören meine Tage und meine Wünsche

Es ist möglich, dass du lange Zeit den Wünschen, den Launen, dem Willen anderer unterworfen warst. All diese Dinge haben sich über dir aufgetürmt und dich begraben.

Natürlich kann niemand absolut frei sein, aber jeder hat das Recht auf inneren Frieden.

  • Irgendwann ist für jeden der Moment gekommen, sich klar zu werden, was wirklich wichtig ist.

Irgendwann hat man es satt, sich ständig anpassen zu müssen, ja zu sagen, wenn man nein meint, die Dinge aufzuschieben, und zu hoffen, dass sie von selber besser werden.

Irgendwann kommt ein Tag, wo man einfach nicht mehr kann. Dann fängt der Motor des Wandels an zu arbeiten und man sagt sich in seinem Inneren: „Schluss damit, etwas darzustellen, was ich nicht bin.“

  • Ab jetzt zeige ich kein Wohlwollen mehr, wenn jemand etwas tut, was mir nicht gefallt. Jetzt halte ich nicht mehr den Mund, wenn mir etwas schadet oder mich ärgert.
  • Ab jetzt tue ich nicht mehr so, als käme ich mit allen klar nur um irgendwo hineinzupassen.
  • Ab jetzt werde ich nicht mehr versuchen, eine perfekte Frau, eine perfekte Gattin, eine perfekte Mutter zu sein. Ich habe ein Recht darauf, zu sagen: „Heute kann ich nicht mehr“, „Heute nehme ich mir einen Tag für mich“, „Heute brauche ich deine Unterstützung, genauso wie ich dich immer unterstützt habe“.
  • Ab jetzt täusche ich nicht mehr vor, froh zu sein, wenn ich mich traurig fühle.
  • Ich habe ein Recht auf Selbstheilung, darauf, meine Dämonen zu empfangen, um sie zu verstehen und danach gestärkt aus diesem Prozess hervorzugehen. Ich habe ein Recht darauf, meine Haut zu wechseln, wenn ich das für nötig halte.

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Frau betet vor einem Berg

Du hast die Pflicht, dich als Frau zu heilen, um du selbst zu sein, frei von Abhängigkeiten, ohne Verpflichtungen und der Verantwortung für das Glück der anderen, wenn du selber nicht glücklich bist.

Du kannst und du musst damit Schluss machen. Du hast dir deine persönlichen Freiräume verdient, in denen du deine eigenen Träume verwirklichen kannst.