Holunder gegen Grippesymptome

31 Juli, 2020
Holunder ist ein traditionelles Hausmittel zur Linderung von grippalen Symptomen. Erfahre anschließend mehr über dieses Thema. 

Jedes Jahr verursachen Grippeviren zahlreiche Infektionen, wobei schwere Krankheitsverläufe unbedingt ärztliche Betreuung erfordern und auch tödlich verlaufen könnten. Wenn es sich jedoch nur um leichte Erkrankungen oder vielleicht auch nur um eine Erkältung handelt, kann Holunder zusätzlich zu anderen Maßnahmen sehr nützlich sein.

Erfahre heute mehr über diese Pflanze und ihre Eigenschaften, die helfen können, Grippesymptome zu lindern.

Grippesymptome mit Holunder lindern

Grippesymptome mit Holunder lindern
Holunderblüten wirken entzündungshemmend und reduzieren Grippesymptome.

Holunderblüten haben verschiedene gesundheitliche Vorteile, die zum Beispiel in diesem Artikel beschrieben werden:  Caracterización fármaco-toxicológica de la planta medicinal Sambucus nigra subsp. canadensis (L). Deshalb kommen sie in der Phytotherapie häufig zum Einsatz.

Zwar kannst du Holunder in Teebeuteln kaufen, doch wir empfehlen dir, die Blüten lose zu erwerben, um maximal davon zu profitieren und die Grippesymptome rasch lindern zu können. Du bereitest dir damit einen Tee zu. Wir verwenden einige weitere Zutaten, die ein sehr effizientes Getränk ergeben:

Zutaten

Zubereitung

  • Bringe das Wasser zum Kochen und gib dann die Holunderblüten und den Ingwer dazu.
  • Nimm den Topf danach vom Herd und lasse alles 15 Minuten lang ziehen.
  • Gieße den Tee durch ein Sieb, um die Feststoffe zu beseitigen.
  • Gib danach den Zitronensaft und den Honig dazu.

Trinke diesen Tee, um deine Grippesymptome zu lindern. Wir haben anschließend noch weitere Tipps für dich, damit du dich schnell wieder besser fühlst.

Holunder und andere Maßnahmen, um Grippesymptome zu lindern

Holunder und andere Maßnahmen, um Grippesymptome zu lindern
Zusätzlich zu Holundertee kannst du auch Umschläge machen, um die Atemwege zu befreien.

1. Holunder gegen Grippesymptome

Wie du gesehen hast, kannst du Holundertee schnell und einfach zubereiten. Trinke davon mindestens zwei Tassen täglich, um von folgenden Vorteilen zu profitieren:

  • Gegen HustenHolunder hilft ausgezeichnet gegen Husten und Halsschmerzen.
  • Gegen Fieber: Holunderblüten sind außerdem für ihre fiebersenkenden Eigenschaften bekannt und eignen sich deshalb hervorragend, um die Körpertemperatur zu regulieren.

Außerdem hilft Holunder, Giftstoffe auszuleiten, was sich bei Grippe ebenfalls sehr positiv auswirkt. Du wirst dich schnell wieder besser fühlen.

2. Holunderumschläge

Eine weitere Möglichkeit, Holunder gegen Grippe zu verwenden, sind Umschläge. Der wissenschaftliche Artikel Plantas medicinales utilizadas en el tratamiento de enfermedades de la piel weist zum Beispiel darauf hin, dass mit der äußerlichen Anwendung ebenfalls sehr gute Erfolge erzielt werden können.

Bereite dir einen Holunderblütentee zu. Nach Wunsch kannst du auch Ingwer dazugeben, doch es ist nicht unbedingt nötig. Wir empfehlen dir auch, etwas Pfefferminze dafür zu verwenden.

Befeuchte dann zwei Tücher mit diesem Tee und lege eines auf die Brust und eines auf die Nase auf. Decke die Tücher mit einem Handtuch ab und lasse sie wirken.

Du kannst damit deine Atemwege befreien und beruhigen und wirst dich schnell besser fühlen. Du kannst diese Behandlung drei- bis viermal täglich anwenden, denn es gibt keine Gegenanzeigen.

Wann du zum Arzt musst

Holunder gegen Halsschmerzen
Sollten sich die Symptome nicht lindern, musst du auf jeden Fall zum Arzt, der dich genau untersuchen und entsprechend behandeln kann.

Wenn sich die Grippesymptome nicht verbessern und das Fieber nicht zurückgeht, solltest du auf jeden Fall zum Arzt. Er kann dich gründlich untersuchen und dir die richtige Behandlung verschreiben.

Naturheilmittel können jedoch auch sehr positive Wirkungen erzielen. Wir laden dich ein, das vorgestellte Hausmittel auszuprobieren und hoffen, dass du damit deine Beschwerden lindern kannst.

  • Angulo, A., Rosero, R., & Gonzales, M. (2012). Estudio etnobotánico de las plantas medicinales utilizadas por los habitantes del corregimiento de Genoy, Municipio de Pasto, Colombia. Rev Univ Salud14(2), 168-85.
  • Madaleno, I. M. (2007). Etno-farmacología en Iberoamérica, una alternativa a la globalización de las prácticas de cura. Cuadernos geográficos de la Universidad de Granada41(2), 61-95.
  • Sánchez, Ester, García, Dinah, Carballo, Caridad, & Crespo, Maritza. (1996). Estudio farmacognóstico de Mentha x piperita L. (toronjil de menta). Revista Cubana de Plantas Medicinales1(3), 40-45. Recuperado en 25 de marzo de 2019, de http://scielo.sld.cu/scielo.php?script=sci_arttext&pid=S1028-47961996000300009&lng=es&tlng=es.
  • Villena Ferrer, Alejandro, Téllez Lapeira, Juan Manuel, Ayuso Raya, Mª Candelaria, Ponce García, Isabel, Morena Rayo, Susana, & Martínez Ramírez, Miriam. (2009). Cinco preguntas clave en la Gripe: una Revisión de Guías. Revista Clínica de Medicina de Familia2(8), 412-425. Recuperado en 25 de marzo de 2019, de http://scielo.isciii.es/scielo.php?script=sci_arttext&pid=S1699-695X2009000300007&lng=es&tlng=es.