Gutes soll dich finden, dich umarmen und bei dir bleiben

· 11 Dezember, 2016
Möglicherweise bist du dir darüber nicht bewusst, doch all das Gute, das du deinen Mitmenschen gibst, kommt zu dir zurück...auch bei schlechten Dingen ist es so.

Allen Mitmenschen zu wünschen, dass ihnen Gutes widerfährt, ist außergewöhnlich. Der Gedanke, anderen zu wünschen, dass es ihnen gut geht, aber nicht besser als einem selbst, ist nämlich weit verbreitet. 

Der reine, großherzige und selbstlose Wunsch ist nicht jeden Tag zu sehen. Wir neigen eher dazu, uns selbst und den uns nahestehenden, geliebten Personen das Beste zu wünschen.

Doch warum ist es so schwierig, der ganzen Welt das Beste zu wünschen, unabhängig davon, ob uns jemand sympathisch ist oder nicht?

Wir sollten uns bewusst werden, dass alle unsere Wünsche, Handlungen, Worte und Verhaltensweisen Konsequenzen haben. Auch mit den Wünschen für andere ist dies der Fall.

Der Wunsch ist die Visualisierung eines Willens und gleichzeitig die Sehnsucht einer Handlung. Wenn du jemandem das Beste wünschst, trägst du dazu bei, dass dies in Erfüllung geht, du bist davon überzeugt, weil du es so fühlst.

Die guten Wünsche bereichern uns als Mensch. Sie kosten nichts, bewirken jedoch sehr viel, denn damit verändern sich unsere Gedanken und unser Geist kann sich von negativen Lasten und Einstellungen befreien.

Wir laden dich heute ein, mit uns darüber nachzudenken.

Gutes als Konsequenz positiver Gedanken

Die klassische Idee, dass wir das ernten, was wir säen, ist die Grundlage dieser Realität.

Es geht jedoch nicht um eine deterministische Auffassung, sondern darum, zu verstehen, dass jede Handlung Folgen hat.

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Tägliche positive Gedanken sind Synonym für Gesundheit. Wir sprechen nicht von spirituellen Themen und auch nicht davon, willkürlich Güte zu praktizieren, weil dies eine bestimmte religiöse oder spirituelle Einstellung verlangt.

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  • Positive Gedanken helfen, das Leben besser zu bewältigen. Wenn du deinen Mitmenschen, deiner Familie und deinen Freunden Gutes wünschst, zeigst du damit, dass du sie liebst und dich um ihr Wohlbefinden kümmerst.
  • Das wahrhafte Problem liegt jedoch darin, wenn man jemandem Schlechtes wünscht, weil man diese Person hasst. Was für einen Sinn macht das? Was gewinnst du damit? Wer sich am Scheitern anderer erfreut, nur weil diese andere Werte haben, zeigt eine gewisse Unreife.
  • Es ist ausreichend, sich an die moralischen Entwicklungsphasen eines Kindes nach Lawrence Kohlberg zu erinnern.

Kinder zwischen 6 und 7 Jahren kennen nur einen Moralcodex: „Wer mir sympathisch ist, hat sich das Beste verdient, wer nicht, muss bestraft werden.“

Diese Einstellung ist weder konstruktiv, noch würdig oder sozial. Wir sind nicht dazu verpflichtet, uns mit allen gut zu verstehen, doch wenn jemand nicht so sympathisch ist, heißt das noch lange nicht, dass man ihm Unglück oder Schlechtes wünschen soll.

Am besten ist, allen auf ihrem persönlichen Weg das Beste zu wünschen. Wir selbst schlagen andere Wege ein und hoffen vielleicht, dass sich diese mit den unsympathischen Menschen nicht kreuzen, doch die Wünsche sind für alle die besten.

Was du machst, denkst und wünschst, kommt immer zu dir zurück

Manche nennen dies das „Gesetz der Kausalität“, andere sprechen vom „Boomerang-Effekt“. Dieser ist ganz einfach zu verstehen.

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  • Alle Handlungen und Gedanken haben Konsequenzen. Ein zu einem schlechten Zeitpunkt ausgesprochenes Wort kann bewirken, dass sich eine geliebte Person distanziert.
  • Jemandem etwas Schlechtes zu wünschen kann langfristig dazu führen, dass andere Personen uns verlassen, weil wir nachtragend sind, denn schlechte Wünsche sagen viel über eine Person aus.
  • Alle Dinge, die wir tun, sagen oder wünschen, lassen Spuren zurück. Vergiss also nicht, über deine Worte und deren Wirkungen nachzudenken, bevor du sie aussprichst.

Denke an die Konsequenzen bevor du etwas tust und wünsche deinen Mitmenschen immer das Beste. So kannst du Samen des Edelmutes säen, die dich als Person bereichern.

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Du bist frei, deine Zukunft zu modellieren

Buddha sind folgende weisen Worte zuzusprechen: „Wenn du deine Gegenwart kennen möchtest, betrachte deine Vergangenheit, denn sie ist deren Resultat, doch wenn du deine Zukunft kennen möchtest, konzentriere dich auf die Gegenwart, denn hier sind die Gründe zu suchen.“ 

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  • Diese Idee ist einfach und weise. Wir sind freie Wesen und Architekten unserer Wirklichkeit. Alles was wir tun hat Konsequenzen, dies weißt du bereits, und so können wir Schritt für Schritt unsere Zukunft gestalten.
  • Indem du deinen Mitmenschen das Beste wünschst, formst du deine Emotionen, deine Art, das Leben zu verstehen.

Diese Einstellung beruht auf Gegenseitigkeit und Anerkennung der anderen, sie öffnet deinen Geist und nährt dein Herz.

Wer eine positive und einfühlsame Umgebung aufbaut, gewinnt gleichzeitig an emotionalem Wohlbefinden. All dies ermöglicht es uns, eine hoffnungsvolle und positive Zukunft für alle aufzubauen.

Es lohnt sich, sich darüber bewusst zu werden!