Getränke mit Kurkuma gegen Entzündungen

· 3 Mai, 2016
Kurkuma hilft unterstützend bei Entzündungen und kann zu leckeren Getränken verarbeitet werden

Kurkuma, auch Gelbwurz genannt, ist der neue Star am Himmel der Naturheilkunde. Bei uns eher wenig bekannt, birgt die gelbe Wurzel entzündungshemmendes Potential, das man sich als Unterstützung bei der Therapie von Entzündungen zu Nutzen machen kann. Wir haben leckere Rezeptideen für dich!

Kurkuma – was ist das?

Das in Deutschland eher unübliche Gewürz wirkt entzündungshemmend. Es handelt sich um Kurkuma, das auch Gelbwurz oder fälschlicherweise Safranwurzel genannt wird.

Du bekommst es meist gemahlen als exotisches Gewürz, in den meisten Bioläden aber auch als frische Wurzel. Kurkuma färbt Speisen intensiv gelb und ist dabei wesentlich billiger als Safran.

Der Geschmack ist mildwürzig, weswegen du ihn gegen Gelenkbeschwerden gerne großzügig zum Würzen benutzen kannst. Die entzündungshemmende Wirkung bei Kniearthritis wurde sogar durch Studien bestätigt.

Die Wirkung von Kurkuma ist besser, wenn du davon größere Mengen konsumierst, eine feine Prise über dein Gemüse gestreut hilft wenig. In unseren Rezepten kommen größere Mengen zum Einsatz, probiere sie aus!

Zitrone und KurkumaKurkuma-Zitronen-Limonade

Dieses erfrischende Getränk kombiniert die milde Süße von Kurkuma mit der frischen Säure aus der Zitrone. Ideal für Sommertage! Du brauchst:

  • 800ml lauwarmes Wasser
  • 1 Esslöffel Kurkuma
  • 2 Zitronen
  • Honig nach Geschmack zum Süßen

Rühre den Esslöffel Kurkumapulver mit etwas lauwarmem Wasser zunächst glatt und füge nach und nach den Rest der Flüssigkeit hinzu.

Kurkuma löst sich schlecht in kaltem Wasser, gib bitte niemals das Pulver direkt in die 800ml Wasser, es könnte Klümpchen bilden und sich nicht richtig auflösen.

Presse den Saft der Zitronen aus, mische den Saft mit dem Kurkumawasser und schmecke mit Honig nach Belieben ab. Im Kühlschrank oder mit Eiswürfeln kühlen.

Ananas mit KurkumaAnanas-Kurkuma-Shake

Die Ananas enthält das Enzym Bromelain, das ebenfalls Entzündungen lindert und Schwellungen zurückgehen lässt. Daher wird dieser Wirkstoff auch oft nach Zahnoperationen oder kieferchirurgischen Eingriffen empfohlen. In Kombination mit dem Kurkumagewürz schmiedest du eine wirksame Allianz gegen Entzündungen! Du brauchst:

  • 100g Ananas (frisch oder ungezuckert aus der Dose)
  • 1 TL Kurkuma (getrocknet, oder 1 EL frisch gerieben)
  • ½ Banane
  • Etwas Wasser oder Kokosmilch

Füge alle Zutaten zusammen in einen Standmixer und püriere sie zu einem cremigen Smoothie. Füge Wasser oder Kokosmilch nach Belieben hinzu, bis dir die Konsistenz gefällt. Kokosmilch schmeckt sehr lecker in Kombination mit Ananas und erinnert an den tropischen Cocktail Pina Colada.

KurkumaGolden Latte

Dieses Getränk eignet sich gut für kalte, verregnete Wintertage, um von innen zu wärmen und sorgt für wohltuende Wärme und Entspannung. Du brauchst:

  • 1 Teelöffel Kurkuma
  • 1 Teelöffel Honig
  • Ingwer nach Geschmack
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Pfeffer
  • Kardamom oder Muskatnuss nach Geschmack
  • 250ml Milch

Löse das Kurkumapulver vorsichtig in etwas Milch auf und rühre die anderen Zutaten mit dem Rest der Milch unter. Erhitze dann die Mischung und koche sie kurz auf. Das ist wichtig, um das Getränk sämig und cremig zu machen.

Der Honig dient nur als Süßungsmittel und rundet den Geschmack ab, daher ist die Temperatur des Honigs hier unerheblich. Nach dem Aufkochen etwas abkühlen lassen und mit gelegentlichem Umrühren genießen. Je nachdem, wie viel Ingwer du verwendet hast, wärmt die Schärfe des Ingwers zusätzlich!

Rezeptvariante: Würze das Getränk statt mit Ingwer mit Vanille und lasse Zimt, Pfeffer und andere Gewürze weg. So wird die „Golden Latte“ weicher und lieblicher im Geschmack. Besonders gut schmeckt diese Variante mit Mandelmilch!

Karotten und KurkumaKarotten-Kurkuma-Saft

Die feine Würze von Kurkuma passt hervorragend zu Karotten. Zum Frühstück empfehlen wir dir diesen Karotten-Kurkuma-Saft. Du brauchst:

  • 500g frische Karotten
  • 3-5 frische Kurkumawurzeln (je nach Größe)
  • Einen elektrischen Entsafter

Wasche Karotten und Kurkuma gründlich unter fließendem Wasser. Du brauchst die Wurzeln nicht schälen und kannst sie so in den Entsafter geben.

Verwende keinen Dampfentsafter, sondern einen solchen, der mit Zentrifugalkraft und einer rotierenden Reibe arbeitet. Entsafte Möhren und Kurkumawurzel zu einem Saft, den du mit einem Spritzer Zitronensaft abschmecken kannst. Wenn du magst, kannst du auch noch ein Stück Ingwer mit in den Entsafter geben.

Rezeptvariante für Eilige: Verwende Karottensaft aus der Flasche und vermische ihn mit Kurkumapulver aus dem Gewürzregal. Auf ½ Liter Karottensaft kommt dabei ein gehäufter Teelöffel Kurkumapulver. Gut umrühren!