6 Situationen in denen die Muskeln Warnsignale geben dass etwas nicht stimmt

Oftmals wenn man gerade dabei ist krank zu werden, bemerkt man, dass bestimmte Muskeln weh tun. Dies wird durch eine verminderte Aktivität im Immunsystem hervorgerufen

Bei allen freiwilligen und unfreiwilligen Bewegungen, die man tagsüber macht, kommt es zu einem Anspannen der Muskeln.

Das komplexe muskuläre System des Körpers besteht in seiner Gesamtheit aus dem Zusammenspiel von mehr als 650 Muskeln. Zusammen mit den Knochen bilden sie den Bewegungsapparat des Körpers.

Die Aktivität des Bewegungsapparats ist eng mit den metabolischen Funktionen des Körpers verknüpft. Muskeln verbrennen dabei ohne spezifische Anstrengungen ständig Kalorien.

Darüber hinaus ist die Muskulatur für jede einzelne Aktivität die die Bewegung und die Anstrengung des Körpers beinhaltet von besonderer Bedeutung. Daher ist es mehr als wichtig, sie auf einem guten Stand zu halten.

Wenn allerdings etwas in dem Gefüge nicht gut funktioniert, geben die Muskeln Warnsignale. So wird verhindert, dass sich die Probleme noch weiter verschlimmern. 

Auch wenn viele solchen Signalen keine besondere Aufmerksamkeit schenken. Schmerzen und Symptome, die uns warnen sollen, sind in der Regel eine Aussage über den Gesundheitszustand unseres Körpers.

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1. Die Elektrolyte sind aus dem Gleichgewicht geraten

Elektrolyte führen zu Schmerzen in den Muskeln

Ungleichgewichte im Elektrolythaushalt des Körpers betreffen in der Regel Menschen, die viel Sport betreiben oder Arbeit mit großer physischer Anstrengung nachgehen.

Wenn man dabei stark ins Schwitzen gerät, verliert der Körper über den Schweiß auch große Mengen an Mineralien. Später kann dieser Verlust dann zu Ungleichgewichten führen.

  • Auch wenn Wasser dabei hilft, die verlorene Flüssigkeit wieder auszugleichen, ist es damit nicht getan. Darüber hinaus ist es immer auch wichtig, die verlorenen Elektrolyte mit gesunder Ernährung oder über speziell angereicherte Getränke wieder zurück zu gewinnen.
  • Eine solche Situation zu ignorieren, erhöht das Risiko für muskuläre Verletzungen deutlich. Im größten Teil der Fälle ist ein Ungleichgewicht der Elektrolyte der Grund für Schmerzen und Krämpfe in den Muskeln. 

Siehe auch: Was kann man bei einem Muskelkrampf tun?

2. Ein Muskelfaserriss steckt hinter den Beschwerden

Das plötzliche Auftreten von Schmerzen im Muskel während der Ausführung von bestimmten Bewegungen ist in der Regel ein Zeichen für einen Faserriss.

  • Im Unterschied zu dem typischen Muskelkater, der nach einem schweren Muskeltraining auftritt, tauchen diese Schmerzen ganz plötzlich und im Rahmen von bestimmten Bewegungen auf.
  • Die Intensität der Schmerzen kann je nach Schweregrad des Risses variieren. Im Allgemeinen nimmt der Schmerz jedoch zu, wenn bestimmte Anstrengungen unternommen werden. 

3. Die Immunabwehr ist geschwächt

Eine geschwächte Immunantwort führt zu Schmerzen in den Muskeln

Schmerzen und die Abnahme der Muskelkraft sind die ersten Zeichen dafür, dass das Immunsystem und die Abwehr des Körpers geschwächt sind.

  • Wenn das Immunsystem geschwächt ist und bestimmte Krankheitserreger nicht bekämpfen kann, kommt es in der Regel zu folgenden Symptomen: Die Muskulatur ist deutlich geschwächt. 
  • Der Körper fühlt sich schwach an ohne dass es dafür einen offensichtlichen Grund gibt. Die Muskulatur ermüdet schnell. Dann kann das ein Zeichen dafür sein, dass eine Krankheit bevorsteht.

Da der Organismus bereits begonnen hat, gegen den eingedrungenen Virus zu kämpfen, kommt es zu oben genannten Symptomen. Die Muskulatur gehört dabei zu den Leidtragenden.

4. Der Körper ist nicht ausreichend hydriert

Auch wenn uns schon bei so vielen Gelegenheiten gesagt wurde, wie wichtig es ist, ausreichend Wasser zu trinken, nehmen weiterhin viele eine viel zu geringe Menge zu sich.

  • Lebenswichtiges Wasser ist in vielen vitalen Prozessen des Körpers von besonderer Wichtigkeit. Dabei sind besonders die Muskeln von einer ausreichenden Hydrierung des Körpers abhängig.
  • Wasser ist wichtig für eine optimale Sauerstoffversorgung der Zellen im muskulären Gewebe. Wenn man nicht ausreichend Wasser trinkt, erhöht sich die Gefahr, einen Muskelkrampf zu entwickeln.

Auch wenn derartige Beschwerden auf dem Boden von vielen weiteren Problemen entstehen können, wird ein großer Teil der Fälle durch Dehydrierung hervorgerufen.

5. Der Körper braucht Ruhe

Ausruhen für die Muskeln

Nachdem man ein anstrengendes Workout für die Muskulatur hinter sich hat, entstehen kleine Mikrorisse in den Muskeln. Diese sorgen für Schmerzen.

Der nachfolgende Prozess der Erholung macht in dieser Situation das Muskelwachstum erst möglich. Am besten unterstützt durch eine entsprechende Ernährung.

Allerdings benötigt der Körper ausreichend Ruhe und eine Pause, damit die Zunahme der Muskelmasse auf optimale Art und Weise passieren kann.

Wenn man in dieser Phase trotz des Schmerzes weiter trainiert, können größere Läsionen im Muskel entstehen. Im weiteren Verlauf können diese die Muskelkraft einschränken und zu einer Bewegungseinschränkung führen.

Wir empfehlen dir zu lesen: Es ist nicht einfach immer glücklich zu sein, trotzdem kann man innere Ruhe finden

6. Man leidet an einer Anämie

Du leidest an Kribbeln in der Muskulatur. Nachts hast du Krämpfe oder deine Muskeln sind einfach schwach? Oftmals ist dies die Folge von einer Blutarmut.

Die Anämie ist eine Erkrankung, die durch die verminderte Produktion der roten Blutzellen charakterisiert ist. Der Körper verliert die Fähigkeit die Gewebe ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen. Davon sind auch die Muskeln betroffen und verlieren an Kraft.

  • Das Auftreten der Anämie steht vor allem im Zusammenhang mit einem Mangel an Eisen. Zusätzlich kann die Krankheit auch aufgrund eines Mangels an anderen Nährstoffen entstehen. 
  • Um die Regeneration der Muskulatur anzuregen, ist es ratsam Nahrungsmittel zu konsumieren, die reich an Eisen und gute Quellen für essentielle Aminosäuren sind.
  • Zusätzlich füllen diese Nährstoffe die Energiespeicher des Körpers wieder auf. So wird auch die Muskelkraft wieder zurück gewonnen.

Nach unserem Artikel sind dir jetzt also alle Warnsignale für Muskelerkrankungen bekannt. Jedes Mal wenn du Schmerzen in den Muskeln empfindest, solltes du genau analysieren, woher das Problem kommen könnte. 

Es kann sein, dass diese Beschwerden vielleicht nicht besonders schwerwiegend und in der Regel nur von kurzer Dauer sind. Es ist immer ratsam zunächst einen Arzt zu befragen. So geht man sicher, dass man keine zusätzlichen Behandlungen benötigt.

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