Woran erkennt man, ob Honig gestreckt ist?

· 18 Juni, 2014
Reiner Bienenhonig wird mit der Zeit fest. Falscher, unreiner Honig bleibt jedoch flüssig.

Honig ist lecker und auch gesund! Denn er besitzt wertvolle Nährstoffe, Vitamine und Mineralien. Doch es wird damit auch oft Schwindel betrieben. Deshalb gehen wir heute der Frage nach, woran man erkennt, ob Honig gestreckt ist.

Der Markt wird mit gefälschtem Honig richtig überschwemmt. Dabei wird Zucker oder Wasser zugesetzt. Die Absichten sind rein kommerzieller Natur, denn es geht darum, möglichst viel Profit zu schlagen.

Es gibt jedoch Möglichkeiten, zu Hause festzustellen, ob der gekaufte Honig gestreckt wurde. Anschließend erfährst du mehr darüber.

So erkennst du, ob Honig gestreckt wurde

Die Etikette gut lesen

Bevor du ein Glas Bienenhonig kaufst, lies genau, was auf der Etikette steht. Oft werden Zusatzstoffe wie Fruktosesirup oder Glukose verwendet, um den Honig zu strecken und die Kristallisierung zu verhindern.

Kristallisierung des Honigs

Alle Honigsorten sind flüßig, mit der Zeit kristallisieren sie jedoch oder nehmen einen „Zuckerzustand“ an.

Wenn der Honig beim Kauf bereits kristallisiert ist, handelt es sich wahrscheinlich um reinen Bienenhonig.

Es kann jedoch sein, dass der flüssig gekaufte Honig nach einigen Tagen keine Kristalle bildet. Du kannst den Honig in den Kühlschrank stellen, um den Prozess zu beschleunigen.

Wenn der Honig trotzdem flüssig bleibt, dann handelt es sich höchst wahrscheinlich nicht um ein reines Bienenprodukt. 

Finde mit diesen Tricks heraus, ob Honig gestreckt wurde

Folgende Tricks können sehr hilfreich sein, um festzustellen, ob es sich um reinen oder gewässerten Bienenhonig handelt:

  • Gib einen Teelöffel Honig in ein Glas kaltes Wasser. Wenn er sich auflöst, ist es kein reiner Honig. Echter Bienenhonig bleibt im Wasser fest.
  • Dann gibst du noch 4 bis 5 Tropfen Essigessenz ins Wasser. Wenn sich Schaum bildet, kann es möglich sein, dass der Honig mit Calciumsulfat versetzt wurde.
  • Nimm mit einem Löffel etwas Bienenhonig aus dem Glas und drehe den Löffel um. Wenn der Wasseranteil groß ist, wird der Honig schnell vom Löffel tropfen. Qualitätshonig ist dickflüßig und bleibt am Löffel kleben oder fällt nur sehr langsam.
  • Versuche, den Honig mit einem Streichholz anzuzünden. Echter Bienenhonig ist brennbar. Wenn er jedoch mit Wasser gestreckt wurde, lässt er sich nicht anzünden.
  • Vermische Honig mit Wasser und gib ein paar Tropfen Jod dazu. Wenn sich diese Lösung blau verfärbt, wurde der Honig gestreckt, und zwar mit Mehlprodukten.
  • Stecke ein Stück trockenes Weißbrot in den Honig. Bleibt das Brot trocken und hart, handelt es sich um reinen Honig. Wenn das Brot jedoch weich wird, hat der Honig einen hohen Wasseranteil und wurde wahrscheinlich gepanscht.

Zwar kannst du mit diesen Methoden herausfinden, ob Honig gestreckt wurde. Doch am besten kaufst du den Bienenhonig direkt beim Imker in deiner Region. Dann kannst du ein Qualitätprodukt kaufen und hast Garantie.