Was du für einen flachen Bauch essen solltest

· 1 Mai, 2015

Am Bauch macht sich unser Speck am unangenehmsten breit, wenn es Richtung Sommer geht und die Oberteile wieder etwas knapper und figurbetonter sitzen. Ein Rock oder Kleid schwingt über die vom Winterspeck breiter gewordenen Hüften, aber wenn der Bund am Bauch nicht schließt, hilft alles nichts, der Speck muss weg! Wir zeigen dir hier, welche Lebensmittel besonders gut helfen, um die Fettpölsterchen am Bauch loszuwerden.

Was du für einen flachen Bauch essen solltest

HaferflockenHafer

Hafer ist dreifach gesund: Zum einen ist er eine wertvolle Kohlenhydratquelle – und der wichtigste Brennstoff für unseren Muskelmotor sind und bleiben die Kohlenhydrate. Die Kohlenhydrate, mit denen unser Muskelmotor am langfristigsten etwas anfangen kann sind natürlich nicht die aus Zucker, sondern jene, die in Getreideprodukten stecken. Kohlenhydrate machen außerdem lange satt und verhindern so, dass wir zwischen den Mahlzeiten unnötig snacken und naschen und somit unser Diäterfolg in den Sternen steht. Außerdem kann der Körper aus komplexen Kohlenhydraten das Glückshormon Serotonin herstellen – gerade bei einer Diät rutscht die Laune leicht in den Keller, weil durch Mangelernährung auch unser (Glücks-)Hormonhaushalt durcheinander gerät. Haferflocken sind auch reich an Ballaststoffen. Damit wir nach einer Mahlzeit lange satt bleiben, muss der Ballaststoffgehalt der Mahlzeit hoch sein. So steigt der Blutzuckerspiegel nur langsam an, es wird wenig Insulin ausgeschüttet – der Abfall des Blutzuckerspiegels nach der Verdauung ist flach und somit schonend und sanft zum Organismus. Ballaststoffe sind die unverdaulichen Bestandteile unserer Nahrung. Sie sorgen nicht nur für einen günstigen Verlauf des Blutzuckerspiegels, sondern auch für eine gesunde Verdauung und daraus resultierend ein gutes Stuhlvolumen. Auch bei der Prävention vor Darmkrebs sollen Ballaststoffe hilfreich sein. Studien deuten außerdem darauf hin, dass ein ballaststoffreiches Frühstück sogar den Cholesterinspiegel senken kann.

Aubergine

Aubergine

Auberginen enthalten Bitterstoffe. Diese natürlichen Bitterstoffe wirken als natürliche Appetitzügler und folglich auch gegen Fettpölsterchen am Bauch. Außerdem wirken sie gegen Bakterien, Krebs und Entzündungen und senken Cholesterin. Sollen Bitterstoffe appetitzügelnd wirken, darf man sie aber nicht „verstecken“! Auberginen werden gerne mit Salz „entbittert“, wenn du aber von den Bitterstoffen profitieren möchtest, solltest du das auf keinen Fall tun! Moderne Züchtungen haben weniger Bitterstoffe, vielleicht findest du in Nachbars Garten noch besonders bittere, alte Sorten?

ZitrusfruchtZitrone

Sauer macht lustig – aber auch schlank? Natürlich lässt Zitronensaft kein Fett schmelzen, aber er kann uns während einer Diät trotzdem hilfreich sein. Die Zitrone enthält nicht nur Zitronensäure, sondern auch natürliche Bitterstoffe, die – wie bereits erwähnt – als natürliche Appetitzügler wirken. Außerdem wirken diese Bitterstoffe gegen Bakterien, Krebs und Entzündungen und senken Cholesterin. Besonders viele Bitterstoffe stecken in der Schale der Zitrone – besonders in den weißen Bereichen. Das gilt auch für alle anderen Zitrusfrüchte, besonders aber für Grapefruits. Wenn du die Schale, zum Beispiel in Smoothies, mitverarbeitest, muss es unbedingt eine aus biologischem Anbau sein, der Smoothie soll ja gesund und nicht giftig sein! Dass Zitronen kleine Vitaminbomben sind, muss nicht extra erklärt werden. Während einer Diät, besonders bei ungesunden „FdH Aktionen“ bekommt der Körper zwar nur die Hälfte der Kalorien, aber auch die Hälfte der Vitamine – ein Mangel ist schneller da, als die Fettpölsterchen vom Bauch entfernt werden können. Frisches Obst und Gemüse hilft. Den Salat dann noch mit Zitrone statt Essig beträufeln – und schon sind wieder ein paar mehr Vitamine im Essen!

Spirulina Algen

Besonders das darin enthaltene wertvolle maritime Kalzium und auch Silizium tragen dazu bei, unserem Mineralstoffhaushalt unter die Arme zu greifen. Das alles ohne die sonst üblichen Allergene aus Schalentieren und ganz ohne Jod! Zur Unterstützung einer Diät ist Spirulina also bestens geeignet, da dabei oft nicht genügend Mineralstoffe aufgenommen werden und auch gerne fleischlos gegessen wird. Spirulina kann also Mangelernährung durch Diät vorbeugen. Und wie isst man die Alge nun? Es gibt bereits einige Lebensmittel mit Spirulina im Handel, in Deutschland ist erst kürzlich eine Limonade mit Spirulina auf den Markt gekommen. Spirulina-Pulver kann man beispielsweise grünen Smoothies beimischen, um den positiven Effekt zu unterstützen.