Die Gefahr von Konservendosen

· 31 Oktober, 2014
Verschiedene Substanzen in Plastik- und Metallbehältern können unterschiedliche Beschwerden, die von Fettleibigkeit bis zu Herzbeschwerden reichen, verursachen. Deshalb empfiehlt es sich, Glas- oder Papierverpackungen zu verwenden.

Eine große Menge an Nahrungsmitteln aus dem Supermarkt kommt in Konservendosen verpackt. Einige Studien haben jedoch gezeigt, dass diese ein Material enthalten, das giftige und gesundheitsgefährdende Substanzen produziert.

Im folgenden Artikel erfärst du mehr über die Gefahren von Lebensmitteln aus der Dose.

Für die Herstellung der Innenbeschichtung von Dosen wird Bispehnol A verwendet, ein Stoff der sich im Körper ansammeln und negative Folgen haben kann.

Eine Studie der Universität Harvard hat gezeigt, dass Personen, die fünf Tage lang Dosensuppen konsumieren, eine große Menge an Bisphenol A im Urin hatten. Danach überprüfte sie das Vorkommen von Bisphenol A im Urin, welches jedoch nicht nachgewiesen wurde.

Ist Bisphenol A giftig?

Bisphenol (abgekürzt auch BPA) ist das Objekt vieler Studien. Eine Publikation in der Zeitschrift Medical Association hat gezeigt, dass dieser Stoff für die Produktion von Plastik, Harz und Dosen zum Einsatz kommt.

In den Vereinigten Staaten hat ein Bericht herausgefunden, dass dieser Stoff bei Babys, Kindern und Föten in größerer Menge auftaucht.

Konservendose

Lesetipp: 4 giftige und gefährliche Nahrungsmittel für Babys

Kanada war eines der ersten Länder, das diese Substanz als giftig erklärt hat. Daraufhin zog auch die Europäische Union nach und erließ ein Verbot gegen die Verwendung von BPA für Babytrinkflaschen.

Trotzdem kommen Harze mit BPA weiterhin für andere Produkte zum Einsatz, wie zum Beispiel für die Innenbeschichtung von Metalldosen, die für Nahrungsmittel und Getränke Verwendung finden.

Es gibt zur Zeit noch zu wenig Angaben darüber, ob eine Ansammlung von Bisphenol A schädliche Auswirkungen auf den Körper haben kann. Durchgeführte Tierversuche sind jedoch alarmierend.

Beispielsweise konnte festgestellt werden, dass BPA wie ein aktiver endokriner Stoff funktioniert, was bedeutet, dass es das Hormonsystem beeinflussen kann. Dies wird mit Diabetes, Herz-Gefäß-Krankheiten und mit Übergewicht in Verbindung gebracht.

Das Problem sind nicht die Dosen selbst (auch wenn bei diesen auch aufgepasst werden muss), sondern die Lebensmittel, die aufgrund des Kontakts mit der Innenbeschichtung Bisphenol A enthalten.

Es wird erforscht, wie BPA eliminiert werden kann und welche andere Möglichkeiten es für Konservendosen gibt. 

Konservendosen Supermarkt

Risiken von Nahrungsmitteln aus Konservendosen

BPA ist nicht nur in Dosen, sondern auch in Plastik und anderen Nahrungsmitteln enthalten. Glas und Papier sind die einzigen Verpackungsarten, die frei von BPA sind. Ist dir auch schon aufgefallen, dass sich der Geschmack der Nahrungsmittel je nach Verpackung verändert?

Die synthetischen chemischen Produkte, die bei Verpackung, Aufbewahrung und Verarbeitung von Lebensmitteln zum Einsatz kommen, sind stille Feinde.

Niemand weiß wirklich, welche Auswirkungen diese auf die Gesundheit haben. Die Mehrheit dieser Inhaltsstoffe sind nicht inert, deshalb können sie ohne Probleme ins Essen sickern.

Menschen, die eine große Menge an Nahrungsmitteln aus Konservendosen konsumieren, haben ein höheres Risiko, diese Substanz im Körper anzusammeln. Wie bereits erwähnt, kann BPA zu Übergewicht, hormonalen Veränderungen, Herzproblemen und Diabetes führen.

Konservendosen

Dieses Thema ist noch zu wenig erforscht. Was jedoch bereits bestätigt wurde, ist, dass Dosen verschiedene Giftstoffe enthalten (z.b. Formaldehyd, das als krebserregend eingestuft wird). Diese kommen in kleiner Menge auch in Plastikflaschen vor.

Die Gefahren von Thunfisch aus der Dose

Thunfisch ist ein beliebtes Nahrungsmittel, das vielseitig verwendbar ist und gesunde Omega-3-Fettsäuren und Phosphor enthält. Über diese Wirkstoffe bindet sich jedoch das in Dosen enthaltene Quecksilber im Darm an.

Quecksilber kann eine giftige Wirkung auf das Nervensystem haben. Dieses Metall kann sowohl in Dosen als auch in verschiedenen Fischfanggebieten vorkommen.

Quecksilber kann das Herzinfarkt-Risiko erhöhen und auch die Entwicklung des Nervensystems beim Fötus negativ beeinflussen. Außerdem kann es eine Veränderung der Nervensensoren bewirken.

Thunfisch Konservendosen

Risiken der Beschichtung von Auminiumdosen

Die Mehrheit von marktüblichen Konservendosen haben eine Plastikbeschichtung, dabei handelt es sich um Epoxidharz, das für die Oberfläche verwendet wird, um zu verhindern, dass die Nahrungsmittel oxidieren und Säuren das Material zerstören.

Mehr dazu: Ist Plastikgeschirr ungesund?

Dosenvergiftung: Ein altes Problem

Das Problem mit den Konservendosen ist nicht neu. Schon zu Zeiten der Arktis-Expeditionen von John Franklin sind viele aufgrund von Dosenkonserven gestorben. Dies konnte auch in vielen Studien bestätigt werden.

Die Vergiftungen wurden zum Großteil durch Blei verursacht, das verwendet wurde, um die Dosen aus Metall zusammenzulöten. Es gibt viele Mythen und Geschichten zu diesem Thema und das Herstellungsverfahren hat sich inzwischen natürlich stark verändert. Trotzdem solltest du achtsam sein.

Dosen