Britische Touristin machte Urlaub in Valencia und beschwerte sich, weil es "zu viele Spanier" gab

Die Frau stieß beleidigende Worte gegen die Spanier aus. Trotzdem verteidigt sie sich und erklärt, dass ihre Worte aus dem Zusammenhang gerissen wurden.
Britische Touristin machte Urlaub in Valencia und beschwerte sich, weil es "zu viele Spanier" gab

Letzte Aktualisierung: 22. Juni 2021

Eine britische Touristin geriet in die Schlagzeilen, nachdem ihr vorgeworfen wurde, rassistisch zu sein, weil sie Bemerkungen über Spanier gemacht hatte. Freda Jackson, eine 81-jährige Rentnerin, buchte zusammen mit einem Freund eine Pauschalreise. Sie wollten in Benidorm, einem Badeort in Valencia, Urlaub machen.

Das Problem begann, als die Frau die Spanier beschuldigte, ihren Urlaub ruiniert zu haben. Das ging bis hin zu dem Punkt, dass sie von der Reiseagentur Thomas Cook, mit dem sie den Vertrag abgeschlossen hatte, eine Rückerstattung verlangte. “Zu viele Spanier” waren die Worte, die eine Empörung auslösten, die bis heute anhält.

“Die Menschen in Spanien sollten ein anderes Urlaubsziel wählen”

Freda Jackson ist Rentnerin und hat Mobilitätsprobleme. Die britische Touristin war in eine starke Kontroverse verwickelt, die sogar Beleidigungen gegen sie auslöste. Was war der Grund dafür? Sie äußerte umstrittene Worte, die viele Menschen als beleidigend empfanden: “zu viele Spanier” und “die Menschen aus Spanien sollten sich ein anderes Urlaubsziel aussuchen”.

Aber was war der Grund für ihre Wut? Warum fühlte sie sich so unwohl? Nach Angaben der Frau war das Hotel, in dem sie wohnte, voller unhöflicher Einheimischer, die sie sogar mehr als einmal fast zu Boden gestoßen hätten.

“Eines Tages hat mich ein Spanier fast zu Boden gestoßen und ist weggegangen, ohne sich zu entschuldigen”, versicherte sie. “Das Unterhaltungsprogramm des Hotels war auf Spanier ausgelegt und mit Spaniern voll belegt. Warum können die nicht woanders Urlaub machen?”,  fügte sie hinzu.

Die britische Touristin fordert die Rückerstattung ihres Geldes

Außerdem forderte die Frau von Thomas Cook die Rückerstattung ihres Geldes. Die Agentur habe ihr das Hotel empfohlen und ihr damals versichert, dass sie sich keine Sorgen um den Zugang zum Hotel machen müsse. Trotzdem behauptet sie, dass ihr Urlaub von Anfang bis Ende ein “Desaster” war. Daher will sie ihr Geld zurück.

Die Agentur bot ihr und ihrer Freundin zunächst einen Scheck über 75 Pfund an, um sie für die Unannehmlichkeiten zu entschädigen. Sie haben es jedoch abgelehnt. Jetzt wurde das Angebot auf 566 Pfund erhöht. Aber sie haben noch keine Antwort gegeben, ob sie es annehmen werden.

Die britische Touristin verteidigt sich und sagt, ihre Worte seien aus dem Zusammenhang gerissen worden

Nachdem ihre Kommentare durch spanische Medien und soziale Netzwerke viral gingen, sprach die Touristin mit der britischen Presse und versuchte, ihre Worte klarzustellen. Die Frau sagte, dass ihre Worte aus dem Zusammenhang gerissen wurden. Ihre Ablehnung hatte sich nicht gezielt gegen die Spanier gerichtet, sondern gegen die Reiseagentur, die das gekaufte Urlaubspaket nicht eingehalten hat.

“Das Hotel war voller spanischer Touristen und sie gingen uns wirklich auf die Nerven, weil sie so unhöflich waren. Eines Abends hat mich ein Spanier fast zu Boden gestoßen und ist einfach rausgegangen, ohne sich zu entschuldigen”, erzählte sie der Zeitung Mirror.

“Ich habe nie gesagt, dass die Spanier in ein anderes Hotel gehen sollen, sondern nur, dass das Hotel nicht für Engländer geeignet ist. Es ist völlig aus dem Zusammenhang gerissen worden. Jetzt nennen mich Leute, die mich nicht einmal kennen, eine Rassistin. Das ist aber nicht wahr”, fügte sie hinzu.

Nach ihrer Schilderung war die Reise überhaupt nicht gut. “Man hat mir ein Hotel in der Altstadt gegeben, weit weg von allem. Und das, obwohl ich um eine Unterkunft in der Nähe der Geschäfte, im neuen Teil von Benidorm, gebeten hatte”, bemerkte sie. Aus diesem Grund betont die britische Touristin, dass sich ihre Beschwerde an die Agentur Thomas Cook richtet, die für die Reise verantwortlich war.

Die Reiseagentur kommentierte dies wie folgt:

“Aufgrund eines Systemfehlers wurde Frau Jackson erst sechs Tage vor dem Abflug über die Änderung informiert. Wir bedauern die dadurch entstandenen Unannehmlichkeiten sehr und arbeiten daran, dass dies nicht mehr vorkommt. Wir haben Frau Jackson und ihrer Reisebegleitung eine Geste des guten Willens angeboten, um zu versuchen, die Dinge wieder in Ordnung zu bringen. Daher hoffen wir, dass sie diese annehmen wird.”

Was denkst du darüber? Hatte die britische Touristin Unrecht mit ihren Kommentaren? War sie im Recht, sich unwohl zu fühlen? Sag es uns!

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