Vorsorge gegen Pilzerkrankungen

8 Dezember, 2014
Pilze verbreiten sich besonders gerne in feuchten Bereichen, deshalb solltest du besonders empfindliche Stellen immer gut abtrocknen, um Infektionen zu vermeiden, so zum Beispiel Füße, Achselhöhlen und Leistengegend.

Pilze sind Mikroorganismen, von denen wir das ganze Jahr über umgeben sind, auch wenn es im Sommer häufiger zu Pilzerkrankungen kommt. Hitze und Feuchtigkeit bilden nämlich ein ideales Milieu für Pilze.

Gewöhnlich treten Pilzinfektionen an Füßen, Achseln, in der Leistengegend und bei Übergewicht zwischen den Hautfalten auf.  Diese Stellen sind aufgrund der vermehrtenTranspiration oder durch schlechtes Abtrocknen meist feuchter.

Es gibt verschiedene Medikamente zur Behandlung von Pilzerkrankungen. Am besten fragen Sie Ihren Arzt, der Sie dementsprechend beraten kann. Sie sollten jedoch die im Folgenden aufgeführten Tipps berücksichtigen, damit die Pilzinfektionen nicht erneut auftreten.

Empfehlungen

fussgeruch

  • Gehen Sie nicht barfuß auf feuchten Böden, teilen Sie keine Schuhe, Kleidung oder Handtücher mit anderen.
  • Wenn Sie häufig Schwimmbäder besuchen oder an den Strand gehen, verweilen Sie nicht zu lange mit feuchter Kleidung.
  • Trocknen Sie Ihren Körper immer sehr gut ab, insbesondere zwischen den Zehen, unter den Achseln und in den Hautfalten. Reiben Sie nicht stark, es ist besser die Stellen mit etwas Druck und Klopfen zu trocknen. Achten Sie darauf, Ihre Haut nicht zu irritieren, da sie sonst für Pilzerkrankungen anfälliger wird.
  • Wenn Sie häufig an den Füßen schwitzen, sollten Sie einen speziellen Fußpuder und Baumwollsocken verwenden, damit sich keine Feuchtigkeit und zu viel Wärme ansammeln.
  • Sie können auch einen Haarföhn verwenden, um die Zwischenräume zwischen den Zehen zu trocknen.
  • Achten Sie auf eine gute allegemeine Körperhygiene, vermeiden Sie Kleidungsstücke, die eine korrekte Ventilation behindern. Vermeiden Sie ebenfalls eng anliegende Hosen, welche die Temperatur und die Feuchtigekeit im Intimbereich und so auch das Risiko für Pilzerkrankungen erhöhen.
  • Verwenden Sie pH-neutrale Seifen, um die Haut zu schonen und Mikroorganismen besser zu bekämpfen.
  • Verwenden Sie stets die eigenen Feilen und Scheren für eine Maniküre, um Ansteckungen zu verhindern.

Wenn Ihre Haut gerötet und schuppig ist und Sie Juckreiz verspüren, leiden Sie möglicherweise an einer Pilzerkrankung.

Wenn Sie eine gute Gesundheit genießen, sollte dies kein größeres Problem darstellen. Doch wenn Ihr Immunsystem geschwächt ist, sollten Sie strikte Maßnahemn treffen, um diese Mikroorganismen zu beseitigen, da sie insbesondere für Diabetes- oder Krebspatienten usw. gefährlich sein können.

Naturheilmittel gegen Pilzerkrankungen

Salz ist sehr wirksam im Kampf gegen Pilzerkrankungen. Baden Sie die betroffenen Stellen in lauwarmem Wasser mit normalem Kochsalz.

Eine weitere Möglichkeit ist Natron mit etwas Wasser. Tragen Sie diese Mischung auf die betroffenen Stellen auf und lassen Sie sie trocknen. Danach abspülen und sanft trocknen.

Auch Knoblauch ist ein ausgezeichnetes Mittel gegen Pilze. Sie können diesen beim Kochen Ihrer täglichen Gerichte verwenden oder als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen.

knoblauch

Knoblauch enthält zahlreiche gesundheitsfördernde Wirkstoffe, dazu zählen Allicin und Schwefelverbindungen. 

Auch Ingwer ist eine wertvolle Hilfe. Sie können damit verschiedene Speisen würzen oder diesen als Tee zu sich nehmen.

Sie können Ihre Füße auch in lauwarmem Wasser mit Salz und Apfelessig baden.

Reduzieren Sie den Konsum von Zucker, da dieser die Vermehrung und Entwicklung von Pilzen fördert. Wenn Sie an einer Krankheit leiden, die das Immunsystem schwächt, sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. So können Sie schwerwiegende gesundheitsschädliche Folgen verhindern.

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