Verfrühte Menopause: Woran erkennt man sie?

Eine verfrühte Menopause geht mit verschiedensten körperlichen und emotionalen Veränderungen einher. Es ist sehr wichtig, auf eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung zu achten. Versuche Stress und schlechte Lebensgewohnheiten zu meiden.

Die Menopause ist ein natürlicher Prozess im Leben jeder Frau, der durch das permanente Ausbleiben der Menstruation gezeichnet ist. Dadurch kann es nicht mehr zu einer Schwangerschaft kommen. Es handelt sich um eine hormonale Veränderung, die meist ab dem Alter von 45 Jahren eintrifft, doch bereits in den Jahren davor zu verschiedenen Symptomen führen kann. In dieser Zeit verringert sich der Östrogen- und Progesteronspiegel. Viele Frauen fürchten diesen Lebensabschnitt, da dieser viele Veränderungen mit sich bringt, wobei es zu unterschiedlichen, zum Teil unangenehmen Symptomen kommen kann. Es handelt sich jedoch um einen ganz normalen Prozess. Die Symptome können durch ein gesundes Leben und verschiedene Nahrungsergänzungsmittel reduziert werden.

Was ist die verfrühte Menopause?

Von einer vorzeitigen Menopause wird dann gesprochen, wenn das Ausbleiben der Menstruation bereits vor dem 40. Lebensjahr eintritt, keine Ovarialfunktion mehr vorhanden ist und folglich eine Schwangerschaft unmöglich wird. Bei manchen Frauen kann dies beispielsweise durch Hormonprobleme oder genetische Faktoren verursacht werden. Auch aufgrund verschiedener medizinischer Faktoren kann es zu einer verfrühten Menopause kommen. Hier zwei Beispiele:

  • Chirurgischer Eingriff, um die Eierstöcke zu entfernen oder
  • Krebsbehandlungen wie Chemo- oder Strahlentherapie im Beckenbereich, die zu Störungen der Eierstöcke führen.

In verschiedenen Studien des General Hospital of Massachusetts wurde festgestellt, dass eine vorzeitige Menopause auch die Folge von Tabakkonsum sein kann. Raucherinnen und Passivraucherinnen sind gefährdeter aufgrund der im Tabak enthaltenen Chemikalien, die den vorzeitigen Tod der Eizellen bewirken können.

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Manche Frauen fürchten, schon mit 25 Jahren an einer verfrühten Menopause zu leiden, doch meist handelt es sich hier um eine vorzeitige Eierstockinsuffizienz. Die Symptome sind sehr ähnlich, doch in diesem Fall ist die Funktion der Eierstöcke über Jahre unregelmäßig und unvorhersehbar. Es kann jedoch zur Ovulation und zu einer Schwangerschaft kommen.

Frauen mit einer vorzeitigen Menopause leiden häufig an verschiedenen Gesundheitsproblemen, da es schon frühzeitig zu Hormonveränderungen kommt. Dadurch können vasomotorische Beschwerden, Hitzewallungen, Tachykardie, Osteoporose, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen und Depressionen auftreten.

Das wichtigste Problem ist für viele Frauen, dass sie durch eine verfrühte Menopause nicht mehr schwanger werden können. In diesem Fall kannst du mit dem Arzt sprechen und mögliche Alternativen erwägen, um Kinder zu haben. Hier besteht beispielsweise die Möglichkeit, auf eine gespendete Eizelle zurückzugreifen oder ein Kind zu adoptieren.

Physische und emotionale Symptome in der verfrühten Menopause

Die vorzeitige Menopause kann bis zu 5 Jahre dauern, dies ist der Übergang zwischen Fruchtbarkeit und Unfruchtbarkeit, was zu vielen körperlichen und emotionalen Veränderungen führt.

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Durch den reduzierten Östrogenspiegel in den Eierstöcken, können diese ihre Funktionen nicht mehr ausführen, es kommt zum Ausbleiben der Menstruation und zu Unfruchtbarkeit. Zu den ersten Anzeichen für eine verfrühte Menopause gehören unregelmäßige Menstruationsperioden, die auch Monate dauern können. Schließlich werden keine Östrogene mehr produziert, somit ist eine Ovulation und folglich eine Schwangerschaft nicht mehr möglich.

In diesem Fall wird meist eine Behandlung mit Arzneimitteln empfohlen, um die Risiken, die eine verringerte Hormonproduktion mit sich bringt, zu reduzieren. Eine Behandlung muss unter ärztlicher Kontrolle durchgeführt werden. Zusätzlich hilft ein gesunder Lebensstil, denn so können die Symptome reduziert und die Lebensqualität verbessert werden.

Meist werden in diesem Fall Hormonbehandlungen verschrieben, sowie zusätzliches Kalzium und eventuelle andere Medikamente, um das Risiko für Osteoporose, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Depressionen, Angstzustände oder andere Symptome zu reduzieren. Eine gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse ist ebenfalls sehr wichtig. Du solltest auch auf ausreichend Sport achten, Stresssituationen wenn möglich vermeiden und auch schlechte Gewohnheiten wie zu viel Alkohol oder Tabak ablegen.

Gibt es natürliche Behandlungen?

Gibt-es-Naturheilmittel

Zusätzlich zu veränderten Lebensgewohnehiten gibt es verschiedene natürliche Nahrungsergänzungsmittel, die helfen können, die Symptome in der Menopause zu lindern.

Soja enthält beispielsweise Phytoöstrogene, die den Östrogenen ähnlich sind. Die besten Quellen dafür sind:

  • Tofu
  • Tempeh
  • Sojamilch
  • Sojakerne

Andere Quellen für Phytoöstrogene:

  • Trauben-Silberkerze
  • Wilde Yams-Wurzel
  • Chinesische Engelwurz
  • Baldrianwurzel

Diese Zusätze dürfen nur unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden, da verschiedene Pflanzenstoffe negative Auswirkungen auf Medikamente haben könnten.

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