Tipps gegen Antriebslosigkeit

Im Herbst und Winter leiden viele Personen an Antriebslosigkeit

Warum fallen im Winter so viele Menschen der Antriebslosigkeit zu Opfer? Und warum gibt es Personen, für die auch im grauen Novemberwetter oder Schneematsch die Sonne scheint?

Warum kennen manche die Antriebslosigkeit nur zu gut, während andere sie noch nie kennenlernen mussten?

Winterphänomen Antriebslosigkeit

Antriebslosigkeit ist ein Phänomen, das besonders im Winter auftritt.

Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken in den Keller, das Wetter wird grau, nass und kalt.

Manchen Menschen schlägt dieser Umstand auf die Seele, Antriebslosigkeit zieht bei ihnen ein und sie verbringen die Wintermonate Trübsal blasend mit Lustlosigkeit und herabhängenden Mundwinkeln.

Doch was ist das Geheimnis derer, die Antriebslosigkeit nur aus dem Wörterbuch kennen, die immer aktiv und energiegeladen sind, die auch im grauesten November die Sonne in sich tragen?

Vielleicht beherzigen solche Menschen einige der folgenden Tipps, die wird dir an die Hand geben möchten, um Antriebslosigkeit entgegen zu wirken!

Brot und Pasta und AntriebslosigkeitGesund ernähren

Viele Menschen mit Antriebslosigkeit  oder depressiven Verstimmungen leiden an Mineralstoffmangel.

Meist fehlen Magnesium und Kalium. Vorbeugend solltest du dich ausgewogen ernähren, Diäten sind während dunkler Phasen deines Lebens absolut tabu!

Es gibt einige Studien, die darauf hindeuten, dass eine Ernährung, die nicht alle nötigen Vitamine und Mineralien beinhaltet, sogar zu Depression führt.

Eine falsche Ernährung mit Fertigprodukten, Fast-Food, Tiefkühlkost, Dosengerichten und ihren Verwandten kann zu Mangelerscheinungen führen, die wir nicht als solche wahrnehmen.

Ganz heimlich, still und leise schleicht sich durch unsere „moderne“ Ernährung ein Nährstoffmangel ein. Erst, wenn es zu spät ist, wird an den Symptomen „herumgedoktert“, nicht an der Ursache etwas geändert!

Achte darauf, möglichst Vollkornprodukte zu essen. In Getreideprodukten stecken viele komplexe Kohlenhydrate, aus denen dein Körper selbst das Glückshormon Serotonin herstellen kann.

Stelle deinem Körper also genug „Serotoninbausteine“ zur Verfügung!

Bewegung gegen NierenkrankheitenSich regelmäßig bewegen

Bewegung bringt nicht nur den Kreislauf in Schwung. Das körpereigene Glückshormon Serotonin wird ausgeschüttet und wirkt so doppelt gegen düstere Gedanken und Antriebslosigkeit.

Wer sich an der frischen Luft bewegt, tut sich und seiner Stimmung doppelt gut: Tageslicht und Sonneneinstrahlung führen ebenfalls zur Ausschüttung von Serotonin, ein Spaziergang an der frischen Luft wirkt daher doppelt positiv!

Baue die Bewegung fest in deinen Tagesablauf ein: Der Spaziergang in der Mittagspause oder die Verabredung zum Sportkurs am Abend mit einer Freundin.

Bewegung gegen Antriebslosigkeit
Foto freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Franzi Lange 

Die Natur genießen

Ein Spaziergang im Wald, durch die Felder oder entlang eines Sees kann auch bei trübem Wetter die Laune heben!

Dein Gehirn kommt zur Ruhe, du befindest dich in harmonischer Natur, dein Gehör nimmt nur Naturgeräusche war, das Rascheln der Zweige im Wind, das Tropfen des Regens, das Knistern des Schnees unter den Füßen…

Wer bewusst und mit allen Sinnen die Natur genießt, kommt auf andere Gedanken, befreit die Seele von Antriebslosigkeit und lädt seine Batterien buchstäblich wieder auf.

Atme tief die frische, kalte und sauerstoffreiche Luft, fülle deine Lungen mit reinem Lebenselixier und spüre, wie die Energie in dich zurückkehrt.

Farben gegen AntriebslosigkeitFarben nutzen

Dass Farben eine bestimmte Wirkung auf den Menschen ausüben können ist seit jeher bekannt.

Noch heute findet die Farbtherapie, beziehungsweise Chromotherapie, Anwendung und wird vor allem bei psychischen jedoch auch bei körperlichen Krankheiten vermehrt eingesetzt. Und es funktioniert!

Du kannst diese Technik auch für deine eigenen vier Wände einsetzen, um dein Wohlbefinden zu steigern!

Rot beispielsweise wirkt stimulierend, aktivierend belebend, weckt Kräfte, steigert das Selbstwertgefühl, wirkt appetitanregend und macht vital und dynamisch.

Rote Farbtöne sind daher eine gute Idee für Esszimmer und einen Teil des Arbeitszimmers.

Orange wirkt aufbauend und leistungssteigernd, anregend und anspornend, fördert Freude, Leichtigkeit, Loslassen und Genuss.

Orange weckt die Arbeitsfreude, strahlt Wärme aus, macht Appetit und fördert die Geselligkeit. Orangetöne machen es Morgenmuffeln leichter, früh aufzustehen.

Gelb wirkt aufmunternd und nervenstärkend, fördert die Konzentration und den Lerneifer, regt den Geist an und unterstützt somit alle geistigen Tätigkeiten.

Gelb stärkt die Nerven, bringt Sonne ins Gemüt und verscheucht trübe Stimmung.

Zitrusduft gegen AntriebslosigkeitDie Aromatherapie entdecken

So, wie auch Farben, die uns umgeben, unsere Stimmung beeinflussen, so können auch Düfte unsere Stimmung heben – oder senken.

Wenn du dich für eine Beduftung entscheidest, um gegen Antriebslosigkeit zu vertreiben, solltest du darauf achten, dass du unbedingt reine ätherische Öle verwendest.

Pfefferminze und Orange wirken beispielsweise stimmungsaufhellend und belebend, jedoch nur, wenn du kein synthetisches Duftöl, sondern ätherisches Öl verwendest.

Ätherisches Öl enthält unzählige Komponenten, deren Zusammenspiel erst die Wirkung auf den Menschen und dessen Stimmung ausmacht. Kaufe also ätherisches Orangenöl und nicht „Duftöl mit Orange“!

Blick und AntriebslosigkeitDie richtige Blicktechnik

Das hilft in doppeltem Sinne gegen Antriebslosigkeit: achte darauf, wie du Sachen wahrnimmst.

Schule deinen Blick dahingehend, die positiven Dinge zu sehen und auch Kleinigkeiten zu erkennen, die das Leben lebenswert machen und deine Stimmung heben.

Natürlich ist ein grauer, kalter Regentag nicht schön – aber hüpft dort hinten nicht ein Kind durch die Pfützen? Spiegelt sich nicht die Leuchtreklame schön im Wasser? Hüpfen die Regentropfen nicht lustig vom Balkongeländer? Die Blickrichtung macht so viel aus!

mann denkt nach und leidet an antriebslosigkeitDankbarkeit üben

Viele Menschen sind der Meinung, ihr Leben könnte besser, das Bankkonto voller – und ihre Stimmung besser sein.

Missmutig und voll Antriebslosigkeit sind solche Menschen immer vorne dabei, wenn es um Beschwerden und Jammern geht.

Wie wäre es mit Dankbarkeit, um dir selbst vor Augen zu führen, wie gut du es hast, wie gut es dir geht – obwohl du gerade Winterblues hast?

Du hast ein Dach über dem Kopf, Familie, du lebst in einem friedvollen Land, musst weder um dein Leben noch um das deiner Familie fürchten. Es gibt unendlich viele Gründe, tagtäglich dankbar zu sein!

 

Viertes Bild freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Franzi Lange 

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