Stressbedingte Kopfschmerzen

Stress ist eine natürliche Reaktion, die es ermöglicht, sich an die Umgebung oder eine bestimmte Situation anzupassen. Wenn der Stress jedoch chronisch wird, ist er für die Gesundheit schädlich und kann schwerwiegende Folgen haben.

Stressbedingte Kopfschmerzen treten sehr häufig auf, wenn die Belastung zu groß wird. Denn auch wenn Stress eine natürliche Körperreaktion ist, kann dieser zu psychologischen Störungen oder psychosomatischen Reaktionen führen, wenn es zu viel wird.

Stress äußert sich durch verschiedenste Symptome, die je nach Situation und Lage weniger intensiv oder schwerwiegend sein können. Typisch sind unter anderem stressbedingte Kopfschmerzen, die nur sehr leicht, oder wie bei Migräne stark behindernd sein können.

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Die Symptome sind bei jeder Person unterschiedlich: Migräne, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Gereiztheit… Wenn man öfters als zweimal in der Woche mehrere Monate lang an Kopfweh leidet, spricht man von chronischem Kopfschmerz.

Die Ursachen dafür können physischer Art sein, wie dies zum Beispiel bei Allergien, die zu Sinusitis führen, der Fall ist. Doch auch psychische Auslöser, wie großer Stress, Sorgen usw. können dahinter stecken.

Stress zählt zu den häufigsten psychischen Ursachen für Kopfschmerzen. 

Ursachen für Kopfschmerzen

Frau hat stressbedingte Kopfschmerzen

  • Stress
  • angespannte Kopfhaltung über einen längeren Zeitraum
  • lange Arbeit vor dem Computer
  • schlechte Schlafposition
  • Überlastung der Augenmuskulatur
  • Rauchen, Alkohol oder zu viel Koffein
  • Sinusitis oder verstopfte Nase
  • Erkältungen und Grippe

Stressbedingte Kopfschmerzen haben keinen Zusammenhang mit strukturellen Gehirnverletzungen oder schwerwiegenden Krankheiten.

Tägliche Sorgen verursachen sehr oft Stress, wobei es wichtig ist, den Unterschied zwischen „denken“ und „sich sorgen“ eindeutig zu erkennen:

Wer denkt, sucht eine Lösung für Probleme. Wer sich jedoch Sorgen macht, verfängt sich meist in negativen Gedankenmustern, die es unmöglich machen, eine Lösung zu erkennen. Dies führt wiederum zu mentaler Müdigkeit und häufig auch zu Kopfschmerzen.

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Vom physiologischen Standpunkt aus ist es interessant dieses Leiden genauer zu analysieren. Stress bringt Gehirnchemie in Bewegung und verändert das Gleichgewicht von Muskeln, Wirbeln und den Nerven des Schädels.

So entstehen Spannungen, die wiederum zu Kopfschmerzen führen.

Wenn der Stress nur gering ist oder ab und zu vorkommt, entstehen keine Folgeschäden. Doch wenn diese Situation chronisch wird, verschlechtert sich das Immunsystem und es entstehen Erschöpfung, Kopfschmerzen sowie andere Symptome.

  • Stressbedingte Kopfschmerzen sind das Resultat von Muskelspannungen im Hals- und Nackenbereich sowie einer angespannten Kopfhaut.

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Stressbedingte Kopfschmerzen: Symptome

Stressbedingte Kopfschmerzen: Symptome

  • Schwache, lästige und kontinuierliche Kopfschmerzen. Diese können isoliert oder wiederholt auftreten.
  • Allgemeine Schmerzen, insbesondere an den Schläfen, der Kopfhaut und im Hals- und Nackenbereich.
  • Erschöpfung
  • Schlafschwierigkeiten
  • Muskelschmerzen (insbesondere im Bereich der Schultern und im oberen Rückenbereich)
  • Erhöhte Empfindlichkeit auf Wetter, Lärm und Licht

Wenn die Kopfschmerzen leicht sind, können sie mit Hausmitteln gelindert werden. Sollten die Schmerzen jedoch stark sein, empfiehlt sich auf jeden Fall ein Arztbesuch.

Wie kann man stressbedingte Kopfschmerzen lindern? Mann hat stressbedingte Kopfschmerzen

Wenn zusätzlich zu stressbedingten Kopfschmerzen Symptome wie Muskelspannungen oder Zähneknirschen entstehen, kann dies die Lebensqualität beeinflussen.

Deshalb ist es wichtig, tägliche Stresssituationen richtig zu bewältigen, um bei guter Laune und guter Gesundheit zu bleiben.

Hier findest du verschiedene Empfehlungen, um dies zu erreichen:

  • Genieße Aktivitäten, die dir Spaß machen und dich entspannen: Musik, Lesen, Sport, Tanz oder Zeit mit deinem Haustier.
  • Nimm dir Zeit für Entspannungsübungen und lerne eine Atemtechnik. Yoga und Meditation können von großem Nutzen sein.
  • Setze Prioritäten in deinem Leben. Bestimme, welche Aktivitäten tatsächlich wichtig sind und manage deine Zeit effektiv.
  • Suche Hilfe. Sprich mit Familie oder Freunden, um Probleme zu lösen und Stress besser zu kontrollieren.
  • Verfange dich nicht in negativen Gedanken. Blicke mutig in die Zukunft und stelle dich stressigen Situationen.
  • Versuche, immer guter Laune zu sein und Stress mit Humor zu bewältigen. So kannst du Endorphine freisetzen, die zu einer positiven Einstellung beitragen.
  • Sport kann Stress sehr wirksam bekämpfen.
  • Auch eine Massage kann sehr hilfreich sein. Dein Partner kann dich damit verwöhnen oder du kannst dich in die Hände eines Experten begeben.
  • Wenn Kälte die Schmerzen verursacht, versuche es mit einer Wärmebehandlung!
  • Verändere deine Schlafposition. Achte beim Lesen oder vor dem Computer auf die richtige Haltung. Versuche ausreichend zu schlafen.
  • Mache Übungen, um den Hals- und Nackenbereich zu lockern.
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