So bekommst du straffe und starke Arme!

Starke Arme müssen nicht unweiblich sein. Im Gegenteil: straffe Arme sehen attraktiver aus als schlaffe Oberarme.

Starke Arme bedeuten nicht, wie Popeye auszusehen, sondern nur, dass die Arme, insbesondere Oberarme, straff und muskulös sind und nicht schlaff und schlabberig herunter hängen.

Wir haben Tipps für dich auf Lager, wie du deine Arme stärken kannst.

Warum solltest du die Arme stärken?

Gezieltes Muskeltraining für die Arme hilft, die schlaff hängende Haut mit Muskeln zu füllen und somit auch noch zusätzlich Kalorien zu verbrennen!

Und das dauerhaft, denn durch die aufgebaute Muskelmasse erhöht sich dein Grundumsatz und du verbrennst mit jeder Bewegung der Arme mehr Kalorien als vorher!

Unsere Oberarme bestehen aus zwei starken Muskeln, dem Bizeps und dem Trizeps, die gezielt trainiert werden können.

Dazu brauchst du nicht einmal ein Fitnessstudio. Es gibt einfache Übungen, die du gut in den Alltag einbauen kannst. Bilde dir aus den genannten Übungen deine persönliche kleine Trainingseinheit, die du jeden Tag mindestens einmal, am besten jedoch zweimal machst.

Ideal wäre, dir morgens und abends kurz dafür Zeit zu nehmen. Vielleicht hast du ja Musik auf deinem Mp3-Player, mit der die Übungen im Rhythmus richtig Spaß machen?

starke Arme durch SchwimmenKraulen

Kraulen ist die effektivste Art des Schwimmens, um die Muskulatur an deinen Oberarmen zu trainieren und dadurch die Oberarme zu straffen. Nun gut, hier hilft der Tipp mit dem MP3 Player nicht wirklich…

Wassersport ist grundsätzlich die beste Sportart, um gleichzeitig die Muskeln zu trainieren, den Kreislauf anzuregen und Fett zu verbrennen! Denn das Wasser im Schwimmbad hat immer eine Temperatur, die unter deiner Körpertemperatur liegt.

Dadurch entsteht ein Wärmeverlust über eine große Körperoberfläche, der dein Fett zusätzlich zur Bewegung schmelzen lässt.

Wassergymnastik und anderer Wassersport ist darüber hinaus auch sehr gelenkschonend und gerade Übergewichtige und ältere Menschen mit Gelenkproblemen können so schmerzfrei Sport treiben.

Frau trainiert ArmeDie klassische Liegestütze

Die Liegestütze ist eine Übung, die viele Muskelgruppen gleichzeitig und höchst effektiv trainiert, ohne zusätzliches Equipment nötig zu machen.

Quasi ein „Workout im Kleinen“. Der Trizeps sitzt auf der Rückseite deines Oberarms (also dort, wo die Haut am Oberarm gerne beginnt, zu hängen) und ist der Gegenspieler des an der Vorderseite des Oberarms liegenden Bizeps.

Beide Muskeln sollten trainiert werden, um ein Gleichgewicht zu erreichen, allerdings wird der Trizeps oft vernachlässigt, weil er weniger wichtig zur Erreichung gewisser Schönheitsideale ist.

Beim Liegestütz wird besonders der Trizeps trainiert.

Training der ArmeLiegestütze „rückwärts“

Suche dir dazu eine fest stehende Bank, einen kleinen Mauervorsprung oder einen schweren Stuhl oder Sessel, auf dem du dich mit den Handflächen abstützen kannst.

Hebe und senke nun dein Körpergewicht mit reiner Kraft aus den Armen langsam und kontrolliert, um damit die Armmuskeln zu stärken.

Halte den Rücken aufrecht und gerade, dann trainierst du ganz nebenbei auch deine Bauchmuskulatur.

Frau trainiert ArmeHanteltraining

Wenn du keine Hanteln hast, kannst du auch Wasserflaschen in verschiedenen Abmessungen nutzen. Zum Anfang eignen sich 0,5l Flaschen aus Plastik, bist du gut trainiert, gehen auch 1,5l oder 2l Wasserflaschen.

Letztere sind dann aber so schwer zu greifen, dass du vielleicht doch in Hanteln investierst. Zur Sicherheit fülle die Wasserflaschen, wenn du magst, mit Sand, zum Beispiel Vogelsand. So kann nichts passieren, wenn die Flaschen einmal auf den Boden fallen.

Eine gute Übung ist, die Arme seitlich hängen zu lassen und dann langsam und gestreckt bis in die Waagrechte zu heben. Du solltest dann ein T bilden, bei dem du mit den Beinen hüftbreit stehst. Halte die Position kurz und wiederhole das 30x.

Fingerhakeln und Handflächendruck

Die eine Übung arbeitet mit Druck, die andere mit Zug. Führe sie im Wechsel aus und trainiere damit deine Muskulatur!

Die erste Übung, das „Beten“, funktioniert so: Dazu lege beide Handinnenflächen vor deiner Brust gegeneinander. Hebe die Ellenbogen waagrecht an und drücke nun mit beiden Armen gleichzeitig gegen die Handflächen. Den Druck kurz halten, dann wieder lösen und die Übung insgesamt 10x wiederholen.

Die zweite Übung ähnelt dem Fingerhakeln und wird wie folgt durchgeführt: verhakele alle Finger deiner beiden Hände miteinander vor deiner Brust. Hebe wieder die Ellenbogen nach außen und halte sie waagrecht. Ziehe nun mit aller Kraft an deinen Fingern nach außen, versuche, die Ellenbogen so weit wie möglich nach außen zu ziehen. Kurz halten und dann 10x wiederholen.