Schlecht für Gedächtnis und Intelligenz

1 Juli, 2014
Nahrungsmittel mit zu vielen Kalorien haben eine negative Wirkung auf Moleküle, die mit dem Gedächtnis und er Lernfähigkeit in Zusammenhang stehen.

Gedächtnisleistung und Intelligenz hängen sehr eng mit der täglichen Versorgung des Gerhirns mit den notwendigen Vitaminen und Nährstoffen zusammen. In verschiedenen Studien wurde festgestellt, dass der Mangel an Vitaminen der Gruppe B zu einer Verringerung der Gedächtnisleistung oder der Intelligenz führen kann. Finden Sie heraus, welche Nahrungsmittel Sie vermeiden sollten, damit es nicht zu diesen Problemen kommt.

Nahrungsmittel, die das Gedächtnis beeinträchtigen

Es gibt grundsätzlich fünf große Gruppen von Nahrungsmitteln, die für Gedächtnisprobleme und verminderte Gehirnleistung verantwortlich gemacht werden können. Es gibt viele Studien, die aufzeigen, dass folgende Lebensmittel vermieden werden sollten:

  • Zucker: Laut der Universität Berlin sind Personen, die viele Süßigkeiten und eine große Menge Zucker konsumieren, eher gefährdet, an Gedächtnisproblemen zu leiden.
  • Fastfood: Studien der Universität von Kalifornien zufolge hat Fast Food, also Nahrungsmittel mit viel Kalorien und einer hohen Menge an gesättigten Fetten, einen negativen Einfluss auf die Synapsen im Gehirn und auf Gedächtnis- und Lernfähigkeit.

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  • Rotes Fleisch: Eine Studie in Boston hat gezeigt, dass Personen die viel rotes Fleisch konsumieren, im Vergleich mit Vegetariern schlechtere kognitive Funktionen haben.
  • Einfache Kohlenhydrate: In diese Gruppe gehören Milchprodukte mit hohem Fettanteil, Mehl und verfeinerter Zucker. Sie führen zu Gedächtnisproblemen, insbesondere bei Patienten mit Diabetes Typ II. Auch die Konzentrationsfähigkeit kann eingeschränkt werden.
  • Fructose: Sie ist in allen Fertigprodukten und Produkten mit Maissirup (Erfrischungsgetränke, gezuckerte Säfte, Früchte aus der Dose etc.) enthalten und bewirkt eine verlangsamte Gehirnfunktion sowie Gedächtnisprobleme.

Schlecht fürs Gehirn

Neben den fünf erwähnten Gruppen gibt es auch auch noch andere Nahrungsmittel, die nicht gut für die Entwicklung des Gehirns und für die Intelligenz sind. Deshalb wird der Konsum dieser Produkte bei Kindern nicht empfohlen und auch Erwachsene sollten sie meiden, da es zu einer eingeschränkten Arbeitsleistung kommen kann.

Folgende Nahrungsmittel sind schlecht fürs Gehirn:

  • Alkohol: Alkohol schädigt auf Dauer nicht nur die Leber, sondern vernebelt auch das Gehirn. Die Gedächtnisleistung lässt nach und wir können uns nicht mehr an alltägliche Dinge wie etwa der Name unserer Straße oder einfache Mathematikaufgaben erinnern. Alkohol bringt unser Gehirn aus dem Gleichgewicht, oft kann das nicht mehr rückgängig gemacht werden.
  • Frittierte Lebensmittel: Dazu gehört jedes Fast Food und alle in heißem Öl oder Fett gebratenen Speisen. Diese enthalten meist auch eine Reihe von chemischen Produkten, Zusatzstoffen und Färbungsmitteln. Sie beeinträchtigen unser Verhalten und es kommt zu Hyperaktivität. Weiter wird die Gehirnleistung beeinflusst und Nervenzellen im Gehirn werden zerstört. Obwohl  Sonnenblumenöl am gefährlichsten ist, wird gerade damit am meisten frittiert.

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  • Sehr salzige Nahrungsmittel: Salz ist nicht nur schlecht für unseren Blutdruck und für das Herz, es schränkt auch die Denkfähigkeit ein.
  • Verfeinertes Getreide: Das einzige Getreide, das unsere Intelligenz nicht beeinträchtigt, ist 100%iges Vollkorngetreide. Dieses liefert uns auch viele Ballaststoffe und beugt einer vorzeitigen Alterung vor. Der Konsum von verfeinertem Getreide (wie Weißmehl) erhöht das Risiko, an mentaler Verwirrtheit oder an Gedächtnisschwund zu erkranken.
  • Verarbeitetes Eiweiß: Darunter finden wir Wurstwaren, vor allem industriell hergestellte, wie zum Beispiel Würste und Salami.
  • Transfette: Sie führen unter anderem auch zu Cholesterin, Übergewicht und Herzproblemen. Durch Transfette funktioniert das Gehirn langsamer und die Qualität der Antworten oder Reflexe wird verschlechtert, beispielsweise beim Sprechen oder beim Auto fahren. Auch das Schlaganfallrisiko erhöht sich. Wenn sie über einen längeren Zeitraum konsumiert werden, handelt das Gehirn wie bei der Krankheit Alzheimer und es kommt zu einem geringeren Volumen der Gehirnmasse.
  • Künstliche Süßstoffe: Fälschlicherweise konsumieren wir oft künstliche Süßstoffe, weil wir denken, dass sie besser sind als der gewöhnliche Zucker. Auch wenn Süßstoffe wenig Kalorien haben, können sie für den Organismus kontraproduktiv sein. Wenn sie über einen langen Zeitraum eingenommen werden, kann es zu Schäden kommen und die kognitive Fähigkeit kann eingeschränkt werden.

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Bilder von Cheryl, Stefou, Helen T, Steve Snodgrass

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