Natürliche Vorsorge gegen Harnwegsinfektionen

12 November, 2014

Es gibt Frauen, die öfters an einer Harnwegsinfektion erkranken. Diese Infektionen können sehr mühsam und schmerzhaft sein. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen die wichtigsten Dinge, die Sie beachten müssen, um natürliche Vorsorge gegen Harnwegsinfektionen zu leisten.

Vegetarische Ernährung

Die Ernährung spielt eine zentrale Rolle und ist bei der Behandlung von jeder Krankheit wichtig. Auch bei einer Harnwegsinfektion sollten Ernährungsgewohnheiten neu überdacht werden.

Wir empfehlen Ihnen, dass Sie sich so gut es geht vegetarisch ernähren, vor allem wenn die ersten Anzeichen einer Harnwegsinfektion auftreten.

Wählen Sie biologisches Obst und Gemüse, am besten roh, zum Beispiel in Form eines Salates oder als frischen Saft.

Weiter sehr empfehlenswert ist Zwiebelsuppe.

Suppe

Sie sollten alle Lebensmittel mit toxischer Wirkung auf die Blase vermeiden. Dazu gehören Koffein, verfeinerter Zucker, Weißmehl, alkoholische Getränke und Nikotin.

Zudem sollten Sie auch auf Milch und Milchprodukte verzichten, sobald sich die ersten Symptome einer Infektion bemerkbar machen.

Tee aus Echter Bärentraube

Medizinale Pflanzen helfen zur Vorbeugung der Krankheit. Aus diesem Grund sollten Sie sich angewöhnen, jeden Tag Tee zu trinken.

Wenn Sie öfters an Harnwegsinfektionen leiden, ist die Echte Bärentraube (Arctostaphylos uva-ursi) sehr empfehlenswert. Diese kann entweder als Tee oder auch in komprimierter Form eingenommen werden.

Weiter sind auch folgende medizinischen Pflanzen zur Vorbeugung und Behandlung von Harnwegsinfektionen effektiv: Birke, Brennnessel und Schachtelhalm.

Johannisbeerensaft

Johannisbeerensaft ist ein hervorragendes Mittel, um dieser Krankheit vorzubeugen. Dieser sollte von hoher Qualität sein und am besten ungesüßt. Wir raten Ihnen, Sie täglich  zwischen 200 und 500 ml einzunehmen.

Wenn Sie keinen guten Johannisbeerensaft finden, können Sie als Alternative auch getrocknete Johannisbeeren einnehmen.

Johannisbeeren

Leinsamen

Leinsamen enthält eine unzählige Menge an positiven Eigenschaften für unsere Gesundheit, sowohl als Samen als auch als Öl. Der enthaltene Pflanzenschleim hilft, die Blase zu schützen.

Konsumieren Sie eden Tag 1 bis 3 kleine Löffel frisch gemahlenen Leinsamen oder auch kaltgepresstes Leinsamenöl. Dieses mischen Sie am besten mit anderen Lebensmitteln.

Ätherische Öle

Ätherische Öle sind zur Vorsorge gegen viele Krankheiten eine große Hilfe. Auch bei Harnwegsinfektionen sind sie empfehlenswert. Sie wirken schon, wenn die ersten Symptome dieser Krankheit auftreten. Wir raten Ihnen, dass Sie ätherisches Oregano- oder Wacholderöl wählen, denn beide sind sehr effektiv. Nehmen Sie zweimal täglich einen Tropfen eines dieser ätherischen Öle ein, am besten zusammen mit ein bisschen Honig oder gemischt mit einem anderen Öl. Sie sollten sich allerdings versichern, dass das ätherische Öl für die innere Anwendung geeignet ist.

Sie können das ätherische Öl natürlich auch für die äußere Anwendung benutzen und direkt auf den unteren Rückenbereich, wo sich die Nieren befinden, geben.

Auch ätherisches Teebaumöl ist sehr gut eignet. Geben Sie am besten einen Tropfen in Ihre Unterwäsche.

Darm und Probiotika

In vielen Fällen wird die Infektion durch Bakterien verursacht, vor allem wenn es sich um eine chronische Infektion handelt. Diese Bakterien kommen meist vom Darm. Aus diesem Grund sollten Sie vorbeugend von Zeit zu Zeit Probiotika einnehmen, die eine gesunde Darmflora garantieren. Diese erhalten Sie in der Apotheke, das Mittel sollte Acidophilie enthalten. 

Vitamin C

Vitamin C ist ausschlaggebend für die Allgemeingesundheit. Sie sollten Ihren Organismus jeden Tag ausreichend damit versorgen, überschüssige Mengen werden einfach über den Urin ausgeschieden. Machen Sie sich also keine Sorgen, wichtig ist dass Sie genügend Vitamin C aufnehmen.

Dieses Vitamin stärkt außerdem die Abwehrkräfte und unterstützt alle natürlichen Behandlungen.

Wärme in der Lendengegend

Als präventives Mittel empfehlen wir, den unteren Rückenbereich besonders an kalten oder nassen Tagen warm zu halten. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Moxa-Therapie (traditionelle chinesische Medizin)
  • heißes Wasser, mit Hilfe von feuchten Tüchern
  • elektrische Heizdecke
  • Wärmflasche
  • Massage mit Ingweröl

Ingwer

Homöopathische Heilmittel

Ein anderes natürliches Heilmittel, das sich bestens zur Vorsorge gegen Harnwegsinfektionen eignet, ist die Homöopathie. Nehmen Sie am besten Cantharis 4 CH ein, vor allem dann, wenn Sie bereits an einer Infektion mit Brennen und Juckreiz leiden. Dieses Mittel sollte alle halbe Stunde unter die Zunge gelegt werden bis es vergeht. Homöopathische Mittel werden immer unabhängig von Speisen, Getränken oder Menthol (Zahnpasta, Kaugummi etc.) eingenommen.

Bilder zur Verfügung gestellt von Lablascovegmenu, doc(q)man und Chiot’s Run
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