Nahrungsmittel zur Vorsorge gegen Brustkrebs

10 Februar, 2015
Antioxidantien sind sehr wichtig zur Vorsorge und Behandlung von Krebs. Heidelbeeren können dabei sehr hilfreich sein.

Nach Ansicht namhafter Experten werden 80% der Zellveränderungen durch äußere Faktoren verursacht, die vermieden werden könnten. Die Umstellung von Lebensgewohnheiten sowie eine adäquate Ernährung können helfen, ernsthaften Erkrankungen wie beispielsweise Brustkrebs, vorzubeugen.


Welche Rolle spielt die Ernährung in der Vorsorge gegen Krebs? Viele Studien sind dieser Frage nachgegangen, um herauszufinden, wie unterschiedliche Nahrungsmittel auf Krebszellen wirken. Die Fähigkeit Krebszellen zu hemmen oder zu verhindern, wurde bei verschiedenen Nahrungsmitteln bestätigt. Insbesondere jene, die reich an Antioxidantien sind, spielen bei der Krebsvorsorge und Behandlung eine wichtige Rolle.

Deshalb empfehlen Experten den häufigen Konsum von Obst und Gemüse, insbesondere jene Sorten, die viel Batacarotin un Lycopen enthalten. Nachfolgend listen wir 9 Nahrungsmittel auf, die zur Vorsorge gegen Brustkrebs hilfreich sein können. 

Hülsenfrüchte

hülsenfrüchte

In Forschungsstudien konnte festgestellt werden, dass Frauen, die mindestens zwei Mal wöchentlich Hülsenfrüchte essen, weniger Gefahr laufen, an Brustkrebs zu leiden, als jene die seltener Hülsenfrüchte verzehren. Alle Hülsenfrüchte enthalten wertvolle Ballaststoffe, Linsen zeichnen sich jedoch durch besonders viele Antioxidantien aus. Es empfiehlt sich also, Linsen, Kichererbsen, Erbsen und andere Hülsenfrüchte in den Ernährungsplan aufzunehmen, insbesondere zur Vorsorge gegen Darm- und Brustkrebs.

Heidelbeeren

Frische Heidelbeeren enthalten zahlreiche Antioxidantien, darunter auch Chlorogensäure, die vorsorgend und behandelnd gegen Krebs wirken. Der Wirkstoff Anthozyan verleiht diesen leckeren Früchten die schöne Farbe. Die antioxidative Wirkung von Nahrungsmitteln wird durch die Fähigkeit, freie Radikale zu absorbieren, bestimmt. Dabei wurde festgestellt, dass Heidelbeeren an erster Stelle stehen und eine bessere Wirkung als jede andere Obst- oder Gemüsesorte erzielen. Außerdem wirken Heidelbeeren entzündungshemmend und können deshalb bei Krankheiten wie Arthritis helfen. Rote Heidelbeeren helfen auch ausgezeichnet bei Harnwegsinfektionen.

Brokkoli

brokkoli

Brokkoli zählt zu den besten Quellen für Sulforofan, ein Wirkstoff, der vermutlich gegen verschiedene Krebsarten vorbeugen kann. Wissenschaftliche Studien weisen darauf hin, dass Sulforofan jene Enzyme stimuliert, die Krebs bekämpfen und das Wachstum von Brust- und Prostatakrebszellen verlangsamen.

Leinsamen

Eine an der Universität von Toronto durchgeführte Studie kam zu dem Ergebnis, dass bei jenen Frauen mit Brustkrebs, die täglich 2 Löffel gemahlenen Leinsamen einnahmen, das Wachstum der Krebszellen verlangsamt wurde. Auch bei Prostatakrebs kamen die Forscher zu denselben Ergebnissen.

Knoblauch

knoblauch

Es wurde wissenschaftlich belegt, dass die Schwefelverbindungen des Knoblauchs das Wachstum von Krebszellen verlangsamt.

Grüner Tee

Grüntee enthält wertvolle Antioxidantien, wobe insbesondere die Katechine hervorzuheben sind. In verschiedenen Studien konnte belegt werden, dass Frauen, die regelmäßig grünen Tee trinken, weniger Gefahr laufen, an Brustkrebs zu erkranken.

Pilze

Karen Graham, eine Ernährungswissenschaftlerin aus Arizona, ist der Meinung, dass Pilze mehr Antioxidantien als Kürbisse, Karotten oder Tomaten enthalten. Sie erklärt, dass Pilze Ergothinoeine un Selen beinhalten, zwei starke Antioxidantien und Immunstimulatoren, die das Risiko für Krebs- sowie Herz-Gefäß-Krankheiten reduzieren. In einer Studie des International Journal of Cancer wurde festgestellt, dass bei Frauen, die täglich 10 g Pilze verzehrten, die Wahrscheinlichkeit an Brustkrebs zu erkranken, im Vergleich zu jenen, die keine Pilze zu sich nahmen, um 64% geringer war.

Lachs

lachs

Forscher der University of South California und der National University of Singapore haben in einer 5-jährigen Studie herausgefunden, dass bei Frauen nach den Wechseljahren, die im Durchschnitt täglich zwischen 1,5 und 3 Unzen Fisch und/oder Meeresfrüchte verzehrten, die Wahrscheinlichkeit für Brustkrebs um 26% geringer war.

Spinat

Die krebshemmende Wirkung des Spinats ist insbesondere auf die Wirkstoffe Betacarotin und Lutein zurückzuführen. Beide wirken stark antioxidativ. Forscher haben herausgefunden, dass Frauen, die öfter als zwei Mal in der Woche Spinat essen im Vergleich zu jenen, die sehr selten Spinat essen, weniger Gefahr laufen, an Brustkrebs zu erkranken.

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