Mögliche Symptome für Darmkrebs entdecken

5 November, 2015
Auch wenn die Symptome für Darmkrebs mit anderen weniger ernsten Krankheiten verwechselt werden können, sollten sie berücksichtigt, und wenn mehrere gleichzeitig auftreten von einem Facharzt untersucht werden, um gegebenenfalls eine frühzeitige Diagnose zu stellen.

Kolorektalkrebs, Kolonkrebs und Rektumkrebs verursachen im Frühstadium häufig keine Symptome, deshalb ist es wichtig Vorsorgeuntersuchungen und Tests durchzuführen und herauszufinden, ob eine genetische Veranlagung besteht oder nicht.

In diesem Beitrag erklären wir, wie Symptome für Darmkrebs erkannt werden können, um so früh wie möglich eine ärztliche Diagnose stellen zu können.

Warum ist es wichtig, die Symptome zu kennen?

In verschiedenen Ländern zählt Darmkrebs zu den häufigsten Todesursachen, auch wenn die Heilungschancen bei frühzeitiger Erkennung und richtiger Behandlung hoch sind. Häufig sind gutartige Darmpolypen, die entarten und sich bösartig entwickeln, Auslöser für diese Krebserkrankung.

Lesetipp: Gewohnheiten, die dem Darm schaden

Darmkrebs-Symptome

Risikofaktoren

Gewisse Faktoren erhöhen das Risiko, Darmkrebs zu entwickeln, und müssen deshalb beachtet werden, um Vorsorge zu leisten und die erforderlichen Kontrolluntersuchungen durchzuführen.

  • Lebensalter von über 60 Jahren
  • Darmpolypen
  • chronische Darmstörungen (z.B. Morbus Chron oder Colitis ulcerosa)
  • schlechte Ernährung mit viel rotem und prozessiertem Fleisch und schädlichen Fetten, wenig Vollkornkost
  • Tabak und Alkohol
  • Diabetes
  • Bewegungsmangel
  • Übergewicht

Symptome

  • Veränderte Darmentleerung: Es kommt plötzlich zu Durchfall oder Verstopfung ohne offensichtliche Gründe und ohne Ernährungsumstellung. Auch das Stuhlvolumen kann sich dabei verändern.

Nur wenn dies mehrere Tage hintereinander vorkommt und keine Besserung verspürt wird, sollte dieses Symptom beachtet werden.

  • Das Gefühl, dass eine Darmentleerung notwendig ist, das auch danach nicht verschwindet.
  • Blutungen im Bereich des Rektums oder Blut im Stuhl (dunkler, fast schwarzer Stuhl). Dieses Symptom kann mit der Zeit zu Blutarmut führen, was auch beachtet werden sollte.
  • Bauchschmerzen durch Koliken.
  • Schwäche und Erschöpfung die nicht durch eine besondere Anstrengung begründet werden können.
  • Gewichtsverlust ohne offensichtlichen Grund.
  • Familiäre Vorbelastung. 
Symptome Darmkrebs

Was kann man tun?

Vor man sich Sorgen macht oder Alarm schlägt, sollte beachtet werden, dass all diese Symptome auch auf andere, weniger ernste Krankheiten hinweisen können. Deshalb ist es wichtig einen Arzt aufzusuchen, der eine Diagnose stellen kann, ohne gleich in Panik zu geraten.

Wer familiär vorbelastet ist, sollte regelmäßig Kontrolluntersuchungen durchführen lassen, denn wenn es Darmkrebsfälle in der Familie gibt oder wenn du selbst bereits schon einmal an Krebs gelitten hast, ist die Gefahr größer.

Ernährung als Vorsorge

Verschiedene einfache Vorsorgemaßnahmen können das Risiko für Darmkrebs und andere Krankheiten reduzieren. Wenn der Darm nämlich nicht korrekt funktioniert, entstehen langfristig chronische oder degenerative Krankheiten.

Ballaststoffe sind ausschlaggebend, um Darmbeschwerden vorzubeugen. Noch vor wenigen Jahrzehnten wurden Nahrungsmittel nicht raffiniert und waren bedeutend gesünder als jetzt.

Ballaststoffe reinigen den Darm und verhindern, dass sich Schadstoffe ansammeln, die dann ins Blut geraten. Aus diesem Grund ist es äußerst wichtig, ballaststoffreiche Nahrungsmittel zu konsumieren:

  • Obst und Gemüse: Am besten aus biologischem Anbau, damit auch die Schale, die meist sehr reich an Ballaststoffen ist, verzehrt werden kann.
  • Vollkorngetreide
  • Hülsenfrüchte
  • Trockenfrüchte und Samen
  • Pilze
  • Algen
  • Flohsamen
  • Spirulina

Wenn du mehr Ballaststoffe zu dir nimmst, ist es ebenfalls wichtig, mehr Wasser außerhalb der Mahlzeiten zu trinken, mindestens 1,5 Liter.

In den ersten Tagen kann es zu Verstopfung kommen, doch dies geht wieder vorüber, sobald sich der Darm daran gewöhnt. Du kannst falls nötig mit einem natürlichen Einlauf nachhelfen.

Lesetipp: Essen Sie täglich Haferflocken!

Vorsorge durch Ernährung

Nahrungsergänzungsmittel zur Vorsorge

Auch verschiedene Nahrungsergänzungsmittel können das Risiko für Darmkrebs reduzieren:

  • Kalzium
  • Vitamin D (für die Aufnahme von Kalzium ausschlaggebend)
  • Folsäure und Vitamin B9
  • Magnesium
  • Selen

Diese Nahrungsergänungsmittel sollten unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden, insbesondere dann, wenn Gesundheitsbeschwerden vorhanden sind oder du Medikamente nehmen musst.

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