Mögliche Anzeichen für Gebärmutterhalskrebs

28 Januar, 2015
Wer Krebsfälle in der Familie hat, sollte regelmäßige Kontrolluntersuchungen durchführen lassen, um Beschwerden auszuschließen und gegebenenfalls eine frühzeitige Diagnose stellen zu können.

Jede Art von Krebs ist gefährlich und benötigt eine frühzeitige Behandlung. In diesem Beitrag geht es um Gebärmutterhalskrebs. Regelmäßige ärztliche Untersuchungen sind sehr ratsam, um mögliche Beschwerden frühzeitig zu erkennen. Nachfolgend erfährst du mehr über Anzeichen und Auswirkungen dieser Krankheit.

Alarmzeichen

Verschiedene Forschungsteams weisen auf Alarmzeichen hin, die jede Frau kennen sollte, um bei dem kleinsten Verdacht schnellstmöglich einen Arzt aufzusuchen. Folgende 7 Anzeichen sind bereits in einem sehr frühen Stadium bei jeder Krebsart festzustellen:

  • Veränderte Darm- oder Harngewohnheiten
  • Hautgeschwür, das nicht heilt
  • Grundlose Blutungen oder Ausflüsse
  • Knoten
  • Persistenter Husten oder Heiserkeit
  • Magenverstimmung oder Schluckbeschwerden
  • Veränderungen eines Leberflecks

Hauptrisikofaktoren für Gebärmutterhalskrebs

gebärmutterhalskrebs

Die Risikofaktoren sind je nach Krebsart variabel, wobei insbesondere jene beachtet werden sollten, die verändert oder vermieden werden können. Dazu gehören beispielsweise Rauchen oder das humane Papillomavirus (HPV). Andere Faktoren wie Alter oder genetische Veranlagung können leider nicht verhindert werden. Nachfolgend erwähnen wir verschiedene Risikofaktoren, die Gebärmutterhalskrebs fördern können.

rauchen

Raucherinnen haben eine höhere Wahrscheinlichkeit, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken. Im Vergleich zu Nichtraucherinnen ist das Risiko für Frauen, die rauchen doppelt so groß. Wie allgemein bekannt, enthält Tabak zahlreiche krebsfördernde Substanzen, die auch andere Organe wie beispielsweise die Lungen stark schädigen können. Außerdem wird dadurch das Immunsystem geschwächt, das folglich den HPV-Virus nicht gleich wirksam bekämpfen kann.

Immunschwäche

Der HIV-Virus kann das Immunsystem stark schädigen und erhöht deshalb auch das Risiko für HPV-Infektionen. Eine weitere Folge davon ist die höhere Wahrscheinlichkeit, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken. 

Chlamydieninfektionen

Dabei handelt es sich um eine Bakterie, die durch Sexualkontakt das Fortpflanzungssystem infizieren kann. Aus verschiedenen Studien geht hervor, dass Frauen mit einer Chlamydieninfektion ein höheres Risiko für Gebärmutterhalskrebs haben. 

Ernährung

fette

Frauen mit ungesunden Essgewohnheiten, die zu wenig Obst, Salate und Gemüse essen, haben ebenfalls ein größeres Risiko für Gebärmutterhalskrebs. 

Anti-Baby-Pille

In vielen Studien wurde bestätigt, dass Frauen, die die Anti-Baby-Pille einnehmen, mehr Gefahr laufen, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, insbesondere wenn dies über einen längeren Zeitraum der Fall ist. Das Risiko reduziert sich beim Absetzen des Medikaments. Wenn die Pille länger als 5 Jahre eingenommen wird, ist die Gefahr noch größer.

Anzeichen und Symptome bei Gebärmutterhalskrebs

Die Symptome beginnen normalerweise erst, wenn sich der Krebs ausbreitet und benachbartes Gewebe erreicht. Wenn dies der Fall ist, treten folgende Symptome sehr häufig auf: 

  • Abnormale vaginale Blutungen
  • Abnormaler vaginaler Ausfluss
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr

Diese Symptome können auch andere Ursachen haben, trotzdem sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden, um Klarheit zu schaffen.

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