Hausmittel gegen Blähbauch

Zu einem Blähbauch kommt es meist durch falsche Nahrungsmittelkombinationen, üppige Speisen, Stress, Verdauungsprobleme, Menstruation oder Verstopfung. Zusätzlich zu den Blähungen treten häufig auch Bauchschmerzen auf. 

Um einen Blähbauch zu vermeiden, solltest du deshalb auf die Ernährung achten und bestimmte Nahrungsmittel meiden. Wenn es schon zu spät ist, kannst du in diesem Beitrag verschiedene Hausmittel finden, um die Beschwerden zu lindern. 

Nahrungsmittel mit einen hohen Gehalt an Antioxidantien

Antioxidantien sind unentbehrlich zur Vorbeugung gegen einen Blähbauch. Sie fördern auch die Allgemeingesundheit und sollten deshalb nicht fehlen. Am besten konsumierst du täglich mindestens 2-4 Portionen aus dieser Nahrungsmittelgruppe. Dazu gehören beispielsweise Heidelbeeren, Äpfel, Zwiebel, Knoblauch und Sellerie.

Ballaststoffreiche Nahrungsmittel

Ballaststoffe

Auch Ballaststoffe dürfen nicht fehlen, um die Verdauung zu erleichtern und Blähungen zu verhindern. Wenn dich die typischen Beschwerden eines Blähbauches plagen, solltest du mehr Ballaststoffe zu dir nehmen: Obst und Gemüse und Vollkornprodukte, wie beispielsweise Vollkornreis.

Gewürznelken

Eine Nelkentinktur kann vor allem bei chronischem Blähbauch helfen. Am Morgen auf nüchternen Magen 20 Tropfen in einem halben Glas Wasser einnehmen. Dieses Mittel beugt gegen Blähungen vor.

Zitronenwasser

Zitronenwasser

Die Zitrone wirkt basenbildend, auch wenn sie sauer schmeckt, und hilft so bei der Neutralisierung von Magensäure. Bei einem Blähbauch (und auch ohne) empfiehlt es sich, jeden Morgen auf nüchternen Magen ein Glas lauwarmes Wasser mit Zitronensaft zu trinken.

Zimt

Zimt ist sehr beliebt und wurde schon seit alters her gegen Magenbeschwerden eingesetzt. Zimttee lindert Magenschmerzen, verbessert die Verdauung und reduziert Entzündungen. Einfach 1 TL Zimtpulver mit 1 Tasse heißem Wasser überbrühen, 15 Minuten ziehen lassen und mit etwas Honig süßen.

Weitere Gewürze und Kräuter

Fenchel

Fenchel, Kümmel und Oregano eignen sich ebenfalls gegen einen Blähbauch. Fenchel wirkt antiseptisch, lindert Durchfall und Blähungen. Kümmel wirkt beruhigend und diuretisch, so dass er gegen Flüssigkeitsretention und Entzündungen hilft. Oregano fördert die Verdauung, wirkt entwässernd und fördert die Leberfunktionen.

Kräutertees

Kräutertees sind aufgrund ihrer verdauungsfördernden und entwässernden Eigenschaften sehr beliebt. Außerdem helfen sie, den Organismus zu reinigen und Blähungen vorzubeugen. 2 bis 3 Tassen täglich können gegen den Blähbauch wirken und auch andere Magenbeschwerden lindern. Kamille, Ingwer, Minze, Pfefferminze, Salbei und Basilikum sollten in der Küche nie fehlen.

Salzkonsum verringern

Salz

Es handelt sich zwar nicht um ein Hausmittel, wird jedoch deshalb erwähnt, da ein reduzierter Salzkonsum dazu beitragen kann, den Blähbauch zu vermeiden und Flüssigkeitseinlagerungen zu verhindern. 

Rezept für einen Saft gegen den Blähbauch

Diesen Saft solltest du auf jeden Fall ausprobieren, um den Blähbauch zu verhindern. Er wirkt entwässernd und leitet Schadstoffe aus, verbessert die Verdauung und verhindert Wassereinlagerungen. 

Zutaten

  • 1 Scheibe Ananas
  • 1 EL Leinsamen
  • Saft 1 Zitrone
  • 1 Glas Wasser
  • Etwas Honig

Zubereitung

Vermische alle Zutaten mit dem Stabmixer und trinke den Saft am Morgen auf nüchternen Magen, 30 Minuten vor dem Frühstück.

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