Geschwollene Beine: Ursachen und Vorsorge

· 5 Juli, 2014
Oft treten die Schwellungen nur an Füßen oder Knöcheln und nicht am ganzen Bein auf. Es muss sich nicht unbedingt um eine Erkrankung handeln, doch zumindest ist es ein Hinweis darauf, dass etwas nicht in Ordnung ist.

Geschwollene Beine gehören für viele Frauen zum Alltag. Zusätzlich kommt es häufig zu Erschöpfung, Schmerzen und einem unangenehmen Kribbelgefühl in den Extremitäten.

Du solltest diese Anzeichen beachten, denn es könnte sich um ein ernstes Gesundheitsproblem handeln.

Oft treten die Schwellungen nur an Füßen oder Knöcheln und nicht am ganzen Bein auf. Es muss sich nicht unbedingt um eine Erkrankung handeln. Doch zumindest ist es ein Hinweis darauf, dass etwas nicht in Ordnung ist.

Lies weiter, um mehr über mögliche Ursachen für geschwollene Beine zu erfahren. 

Geschwollene Beine: Ursachen

Schwellungen treten an den Beinen sehr häufig auf. Folgende Ursachen können dafür verantwortlich sein:

  • Unangebrachtes Schuhwerk (zu enge Schuhe oder zu langes Tragen der Schuhe)
  • Langes Stehen oder Verbringen in derselben Körperhaltung
  • Bewegungsmangel
  • Menstruation (es kann zu Flüssigkeitseinlagerungen kommen, die auch als prämenstruelles Ödem bezeichnet werden)
  • Zu viel Salz
  • Nierenprobleme
  • Giftstoffablagerungen im Darm
  • Krampfadern, Ödeme
  • Arthrose
  • Schwache Blutgefäße (und dadurch unzureichende Durchblutung)
  • Übergewicht
  • Bewegungsmangel und schlechte Ernährung kann insbesondere im Alter zu geschwollenen Beinen führen.
  • Verstopfung der Lymphknoten
  • Verhütungsmittel oder Medikamente gegen Bluthochdruck, Depression usw.

Geschwollene Beine behandeln

Du musst dich als Erstes ärztlich untersuchen lassen, um die genauen Ursachen für das Problem festzustellen. Blutproben und andere Untersuchungen können ein Herz– oder Nierenproblem ausschließen.

Sollte ein ernsteres Problem vorhanden sein, musst du dich auf jeden Fall ärztlich behandel lassen, um weitere Konsequenzen zu verhindern. 

1. Ernährung

Mit bestimmten Lebensmitteln kannst du die Ausleitung von Schadstoffen stimulieren. Darüber hinaus sind diuretische Zutaten wichtig, um im Gewebe eingelagerte Flüssigkeiten auszuscheiden.

Eine Ernährungsumstellung lohnt sich! Folge diesen Tipps:

Verzichte so gut wie möglich auf folgende Lebensmittel:

  • Salz
  • Fertigprodukte
  • stark gewürzte Lebensmittel
  • Essig und Senf
  • Weißmehlprodukte
  • Lebensmittel mit einem hohen Zuckeranteil
  • Rotes Fleisch
  • Kuhmilch und Milchprodukte

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Tipps für die Ernährungsumstellung

Wir empfehlen dir, mit einer Entgiftungskur zu beginnen:

  • Trinke mindestens eine Woche lang drei Liter Wasser täglich.
  • Starte mit einem Glas Zitronensaft (ohne Zucker!) in den Tag.
  • Frühstück: Hafermilch und ein Apfel.
  • Mittagessen: Gemüsesuppe (zum Beispiel Kürbis oder Zucchini), Tomaten-Kefir-Käsesalat, ofengebackene Auberginen und als Nachtisch Trauben.
  • Abendessen: Geraspelte Möhren mit etwas Zitronensaft und ein Rote-Beete-Scheiben, Vollkorntoast, ofegebackener Lachs und zwei Scheiben Ananas. Zwischendurch kannst du jederzeit Äpfel oder Trauben essen.

2. Bewegung gegen geschwollene Beine

Geschwollene Beine: Durchblutung verbessern

Bewegungsmangel führt zu Durchblutungsstörungen und Wasserretention. Du solltest deshalb mindestens eine Stunde täglich sportliche Aktivitäten ausführen! 

Beginne mit regelmäßigen Spaziergängen, die du mit der Zeit ausweiten kannst. Auch Schwimmen ist perfekt, um den Körper in Schwung zu bringen. Darüber hinaus kannst du radfahren, tanzen oder andere Sportarten ausüben, die dir Spaß machen. 

Vergiss nicht, auf den Aufzug zu verzichten und immer die Treppe zu nehmen!

3. Beine hochlagern

Wenn du zu Hause einen ruhigen Augenblick hast, solltest du diesen nutzen, um die Beine hochzulagern. Lege sie auf einen erhöhten Stuhl oder noch besser an die Wand. Damit kannst du die Durchblutung fördern.

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4. Weitere Tipps

  • Eine Massage ist ebenfalls eine gute Lösung für geschwollenen Beine. Verwende dafür Mandel- oder Olivenöl.
  • Ein Fußbad in lauwarmem Wasser mit Meeressalz kann Schwellungen und das unangenehme Schweregefühl auch lindern!