Feiertage ohne Hüftgold überstehen

Feiertage müssen kein Grund sein, unnötige Pfunde an den Hüften anzulagern. Wir zeigen, wie’s geht!

Feiertage ziehen sich mit Regelmäßigkeit durchs Jahr: Auf Neujahr folgt Ostern, im Herbst und Winter reihen sich St. Martin, Nikolaus, Weihnachten und Silvester aneinander.

Und meist geht es ums Essen: der Neujahrsbraten, das Ostermenü, die Martinsgans, Schokonikoläuse, Weihnachtsplätzchen, die Weihnachtsgans und zu Silvester vielleicht Fondue oder Raclette.

Doch Feiertage müssen sich nicht auf der Waage niederschlagen, wenn du unsere Tipps beherzigst!

Feiertage sind Schlemmertage

Waren Feiertage für uns Kinder noch durch Geschenke, Ostereiersuchen und Laternenumzug bestimmt, bedeuten dieselben Feiertage für uns als Erwachsene ein Festessen nach dem anderen.

Meist wird aufgetischt, dass sich die Tische biegen und wir uns vor Völlegefühl kaum noch bewegen wollen.

Die hemmungslose Schlemmerei schlägt sich dann meist auf der Waage nieder, denn wir schlemmen uns durch die Feiertage, was das Zeug hält.

Wir möchten dir natürlich nicht das Festessen verbieten, aber Tipps an die Hand geben, wie du es schaffst, über Feiertage das Gewicht zu halten.

diaet an feiertagen
Nicht sofort auf die Waage!

Ein großer Fehler ist es, direkt nach den Feiertagen auf die Waage zu steigen.

Wer beispielsweise am 26.12. morgens auf der Waage steht, wird ein falsches Ergebnis sehen und davon doppelt geschockt sein.

Ein großer Teil des Mehrgewichtes ist nicht Fett, sondern Wasser!

Die Ernährung der Feiertage enthielt sicherlich viel Salz (die Kruste von der Gans, die Chips auf dem Sofa,…), viel Zucker (Plätzchen, Schokolade und Desserts) und Alkohol (Wein, Bier, Sekt), die alle für sich dazu führen, dass der Körper Wasser einlagert.

Daher ist der beste Moment für ein verlässliches Ergebnis auf der Waage der Morgen des 31.12. – bis dahin hatte der Körper die Chance, überschüssiges Wasser wieder auszuleiten – vorausgesetzt, du ernährst dich zwischen den Feiertagen gesund und ausgewogen!

zum Abnehmen nach den Feiertagen wenig Abendessen
Verzichte auf Saucen

Zu jeder guten Gans gehört eine gute Sauce. Wenn du selbst schon eine solche zubereitet hast, dann weißt du, dass dazu der austretende Bratensaft aus dem Gänsebräter verwendet wird. Und der ist zwar hoch aromatisch, jedoch besteht er fast nur aus Fett!

Auch andere Saucen, die zum Festessen gereicht werden, enthalten eine ungesunde Fettquelle nach der anderen: Bratenfett, Butter, Sahne, Creme fraiche,…

Die Beilagen aus Kartoffeln, Klößen, Knödeln, Reis oder Nudeln saugen die Sauce natürlich dankbar auf, sodass du die volle Ladung Fett aufnimmst. 10g Fett (das ist weniger als ein Esslöffel Öl) haben schon 90 Kalorien, also etwa 1/6 deines Kalorienbedarfs pro Mahlzeit!

Lass einfach die Sauce weg und du hast schon viel gespart.

Feiertage und Süßes
Verschenke Schokolade

Jeder von uns bekommt zu Nikolaus, im Advent, zu Ostern, zum Geburtstag und anderen Feiertagen meist Süßes geschenkt.

Schokolade, Pralinen, Süßigkeiten etc. Natürlich sind diese lecker und natürlich weiß jeder, wie ungesund sie sind.

Ein einziges Pralinchen hat im Durchschnitt so viel Kalorien wie 1/10 einer Mahlzeit!

Um nicht doch in Versuchung zu kommen, die süßen Geschenke (du selbst kaufst natürlich niemals Süßigkeiten für dich selbst…) in einem schwachen Moment zu vertilgen, solltest du sie weiter geben.

Vielleicht gibt es in deiner Nachbarschaft Bedürftige, die sich darüber freuen? Eine einsame Nachbarin, Kinder, die sich etwas Süßes verdient haben?

Probiere Foodsharing aus, Gruppen, bei denen (meist online) Lebensmittel untereinander ausgetauscht und vor dem Mülleimer gerettet werden. Fällt dir wirklich niemand ein, so gibt es in jeder Stadt Hilfsorganisationen wie „die Tafeln“, wo du dein Essen immer spenden kannst.

Feiertage und Wein
Verzichte auf Alkohol

Der kleine „Absacker“ oder der Verdauungsschnaps nach dem üppigen Festmahl helfen leider überhaupt nicht bei der Verdauung.

Im Gegenteil: der Alkohol lockert die Verdauungsmuskulatur, was zu einer verzögerten Verdauung führt.

Forscher konnten eindeutig feststellen, dass eine Mahlzeit, die in Kombination mit Alkohol gegessen wurde, wesentlich langsamer verdaut wurde wie dieselbe Mahlzeit, zu der nur Wasser gereicht wurde.

Nicht nur, dass Alkohol die Verdauung behindert, er füllt dein Kalorienkonto nur unnötig an: ein großes Glas Rotwein (200ml) hat fast 180 Kalorien – und das ist fast 1/3 des Kalorienbedarfs pro Mahlzeit!

Verzichtest du über die Feiertage auf jegliche Alkoholika, sparst du enorm viele Kalorien und tust etwas Gutes für deine Verdauung. Das Festessen bleibt ja genauso lecker mit einem Glas Wasser dazu.

Feiertage und Getränke
Achte auf die Getränke

Weil Feiertage sind, füllt sich der Kühlschrank meist mit Getränken, die das ganze Jahr über sonst weder in unserem Kühlschrank, noch in den Mengen im Magen landen: Wein, Champagner, Sekt, Bowle, Punsch, Glühwein, Saft, Erfrischungsgetränke,…

Am Beispiel von Wein haben wir schon gezeigt, wie viele Extrakalorien das auf deine Hüften bringt.

Genauso ist es mit allen anderen kalorienhaltigen Getränken. Je mehr du davon trinkst, desto weniger kannst du vom Festessen schlemmen, ohne zuzulegen!

Ersetze die flüssigen Kalorienbomben durch kalorienfreie Getränke wie aromatisiertes Wasser oder einen schönen Tee!

Kategorien: AbnehmenGute Gewohnheiten Schlagwörter:
Auch interessant