Erziehe deine Kinder mit Träumen, nicht mit Angst

· 18 August, 2016
Wer Kinder mit Träumen erzieht, gibt Ängsten keine Chance, der Verwirklichung ihrer Träume im Weg zu stehen.

Träume sind dazu da, verwirklicht zu werden. Mit Träumen haben wir immer ein Ziel vor Augen, auch wenn es unerreichbar scheint. Doch unerreichbar werden Träume nur, wenn sie mit Angst gewürzt werden.

Träumen bringt Ziele

Wer Träume hat, hat Ziele, Ideen, Erlebnisse, die man erreichen, erleben und verwirklichen möchte.

Wer Träume hat, hat jeden Tag einen Grund, um aufzustehen und auf den Traum hinzuarbeiten. Jeder Mensch braucht Träume, realistische und unrealistische.

Realistische Träume wie „Ich träume davon, eine Weltreise zu machen“ sind solche, die wir umsetzen können, wenn wir uns darum bemühen, wenn wir alle Hebel in Bewegung setzen, um den Traum zur Wirklichkeit zu machen.

Unrealistische Träume wie „Ich träume davon, auf dem Mond spazieren zu gehen“ sind dazu da, damit wir uns in Traum- und Gedankenwelten flüchten können, wenn wir abschalten möchten.

Jeder braucht von jeder Sorte Traum mindestens einen, allerdings mit dem Ziel, realisierbare Träume auch wirklich zu realisieren und sie nicht mit Mondspaziergängen gleichzusetzen. Ja, es ist für Jedermann möglich, eine Weltreise zu machen – wenn man nur will und alles dafür tut.

Kind mit TräumenAngst vernichtet Träume

Erziehst du deine Kinder mit Angst, so werden ihre Träume wie Seifenblasen schon dann zerplatzen, wenn sie entstehen.

Wie kann dein Kind später eine Weltreise wagen, wenn du ihm voller Angst verbietest, mit dem Rad zur Schulde zu fahren?

Aus deiner Angst um sein Wohlergehen lernt dein Kind nur, dass Gefahr überall lauert und dass Träume wie der einer Weltreise zur Kategorie „unrealistisch“ gehören müssen, denn wenn der Weg zur Schule schon gefährlich ist, wie gefährlich ist dann eine Weltreise?

Genauso gefährlich wie der Mondspaziergang nämlich – und schon stirbt der Traum…

Es ist normal, dass du als Mutter oder Vater Angst um dein Kind hast, es vor allen möglichen (und unmöglichen) Gefahren des Lebens schützen möchtest, doch achte darauf, mit deiner ganz natürlichen Angst nicht der Entwicklung deines Kindes und seiner Träume im Wege zu stehen!

Sind wir nicht früher selbst in dem Alter mit dem Rad zur Schule? Natürlich war früher alles anders, aber wie soll dein Kind sich allein in der heutigen Welt zurecht finden, wenn du ihm nur deine Angst und mögliche Gefahren vermittelst?

Wie soll es dann den Traum einer Weltreise verwirklichen können, wenn schon rund um sein Zuhause die Gefahr lauert?

Kind mit Träumen und Katze vor dem MondDie positive Energie der Träume

Du hilfst deinem Kind mehr in seiner Entwicklung, wenn du ihm deine Angst nicht vermittelst und es bei seinen Träumereien unterstützt.

Egal, welcher Traum es ist, er bietet deinem Kind eine Perspektive, ein Ziel, auf das es hinarbeitet. Egal, wie schräg dieser Traum für deine Augen klingen mag „Wenn ich groß bin, werde ich Biobauer“, akzeptiere ihn und hilf deinem Kind, an diesem Traum weiter zu stricken.

Nehmt euch Zeit füreinander und visualisiert den Traum gemeinsam.

Wenn du deine Weltreise machst, in welches Land reist zu zuerst? Wenn du an einem Meer ankommst, nimmst du dann das Schiff oder Flugzeug? Welche Tiere wirst du sehen, wenn du in Afrika bist? Oder welche Tiere wirst du füttern, wenn du groß bist und deinen Biobauernhof hast?

Hast du dann auch eine Katze, ein Pferd? Lasse alle Ängste, die dir zu diesen Träumen einfallen, außen vor.

Vernichte Gedanken wie: Ist es nicht gefährlich in Afrika? Wirst du als Biobauer genug Geld zum Leben haben? Was, wenn unterwegs etwas passiert? Nimm dein Kind zum Beispiel und lerne mit ihm, wie Träume ganz einfach positives Licht ins Leben bringen können!

Nutzt die positive Energie der Träume für euch!

Eltern und Kind lieben Einfachkeit und träumenUnterstütze die Träume

Dein Kind hält an seinem Traum der Weltreise oder dem Traumberuf Biobauer fest? Nun, dann unterstützte ihn darin.

Vermittele ihm das Gefühl, dass es nur gut sein kann, die Welt mit eigenen Augen zu sehen, Erfahrungen selbst zu machen und den Duft der weiten Welt zu riechen.

Vermittele ihm die Sicherheit, sein Leben samt Berufswahl selbst bestimmen zu können und gib ihm Anleitung für seine Träume. Unterstütze es mit Büchern über ferne Länder, besucht einen Bauernhof, lasst euch von den positiven Seiten der Träume positive Gedanken schenken!

Vergiss die Ängste, die haben noch kein Kind stark gemacht. Nur die Träume verleihen Kindern Flügel…